Christi Himmelfahrt -
"Vatertag"
beweglicher Feiertag (40. Tag der Osterzeit, daher immer ein Donnerstag)
gesetzlicher Feiertag

Hintergründe
Im Neuen Testamentes wird beschrieben, dass sich der auferstandene
Christus während vierzig Tagen nach seiner Auferstehung vor seinen
Jüngern zeigte und dann in den Himmel auf den Platz "zur Rechten Gottes"
erhoben wurde (der Platz rechts vom Hausherrn gebührt seit der Antike
dem Thronfolger oder dem Ehrengast).
"Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken" heißt es im Buch "Apostelgeschichte 1,9" des neuen Testamentes der Bibel).
Seit 1936 ist Christi Himmelfahrt in
Deutschland gesetzlicher Feiertag.
Prozessionen gibt es zu Himmelfahrt nicht.
Umzug und "Vatertag".
Eine Theorie des Ursprung ist der altgermanische Brauch des "Flurgangs". Der
Eigentümer bekräftigte dabei den Anspruch auf seinen Grund und
Boden dadurch, dass er ihn umrundete und die Grenzsteine abging.
Aus diesem
Brauch wurden unter christlichem Einfluss Prozessionen, es entstanden Feldkreuze
bei den Grenzsteinen.
Später machte sich der Brauch selbstständig, aus den frommen Prozessionen entstanden Bierausflüge von Männerrunden, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts aufkommen. Kernelement war dabei die Einweihung der Jüngeren in die Sitten (und Unsitten) von "Männlichkeit". Christi Himmelfahrt als Initiationsritus...
In Lobberich sind Fahrradausflüge (z.T. mit Anhänger für die Getränke) oder Kutsch- und Planwagenfahrten üblich. Ist man zu Fuß unterwegs, tut's auch ein Bollerwagen mit einem Fässchen Bier darauf. Diesen nutzt man auch, wenn der Karnevalsumzug in einem anderen Ortsteil stattfindet.
Osterzeit
50 Tage nach Ostern: Pfingsten
Übersicht kultureller Jahreskalender