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Donnerstag, 4. Juli 2002


Pfarrfest soll Geld für Sanierung bringen


In neun Monaten soll die Lobbericher Kirche in altem Glanz erstrahlen / Gerüst kommt nach dem Pfarrfest

Lobberich. Das Lobbericher Pfarrfest wird in diesem Jahr zum ersten Mal, aufgrund der Ferien, am ersten Juliwochenende stattfinden. Der Erlös des Festes ist zur Hälfte für die Sanierung der beiden Tünne der Kirche gedacht. Die Schäden sind dort am gravierendsten. Mehrere Natursteinelemente und auch lose Ziegelsteine im oberen Turmbereich drohen herabzustärzen. Im Bereich der Türme besteht somit ein großes Gefahrenrisiko für Passanten. Der erste Bauabschnitt zur Wiederherstellung soll 473.712 Euro kosten. Die Einrüstung der Kirche erfolgt im Anschlüss an das Pfarrfest. Die beiden Viersener Architekten Deway + Blohm-Schröder rechnen mit einer Gesamtbauzeit für den ersten Abschnitt mit neun Monaten.

Alle Lobbericher sind daher aufgerufen, das Pfarrfest zu besuchen und kräftig für die Sanierung zu spenden", so auch Martha Troost.

Der erste Bauabschnitt sieht die substanzerhaltenden Maßnahmen an der Ostfassade und an den Türmen vor, ebenso wie die Einrüstung der Türme. Im Außenbereich der Türme zeigt sich ein starkes Schadensbild, vor allem im Bereich oberhalb des Hauptschiffs", so Architekt Deway. Im Bereich der Mauerwerksfugen wurde bei einer ersten Sanierung auf den Mauermörtel lediglich eine weitere Zementmörtelschicht "aufgeschmiert", die jedoch im unteren Bereich der Türme und der Ostfassade noch großflächig gut erhalten ist. Im oberen Turmbereich sind die Fugen durch die intensivere Bewitterung zum größten Teil beschädigt, die dünne und harte Mörtelschicht platzt ab, Wasser kann in die Wand eindringen. Im Bereich der Natursteinelemente besteht ein größerer Handlungsbedarf, vor allem mehrere Tuffsteinelemente sind so stark verwittert und durch Rostsprengung an den Verankerungen beschädigt, dass sie in naher Zukunft ganz oder zumindest teilweise absturzgefährdet sind (siehe Bild).


Bei einer Begehung der Lobbericher Pfarrkirche samt Türmen im Jahre 1996 enstand diese Aufnahme. Der Mörtel ist stark angegriffen, Steine sind lose und gerissene und gesprengte Säulen finden sich zuhauf. Der Pfarrgemeinderat hofft nun, dass viele Bürger auf dem Pfarrfestfür die gute Sache spenden. Foto: www.lobberich.de

Profilierungen sind teilweise nicht mehr erkennbar und vor allem im Bereich der Pfeilerabdeckungen, Gesimse und an den Fenstersohlbänken sind mehrfach Stellen geflickt worden, mit grauem oder auch teilweise durchgefärbtem Zementmörtel, der vermutlich auch in den Fugen verwendet wurde, Dieser Mörtel muss entfernt werden. Im Zuge der äußeren Einrüstung sollten im Bereich derTurmöffnungen mehrere Taubenabwehrmaßnahmen getroffen werden. Im Innenbereich der Türme muss grundsätzlich eine Reinigung der mit Taubenkot und Kadavern verschmutzten Türme erfolgen.Die Zugänge von beiden Türmen zum Dachstuhl stehen zur Zeit offen, so dass im Brandfall ein Übergang von einem Turm auf den anderen erleichtert wird. Die dort eingebauten Stahltüren von etwa einem Meter Breite und drei Metern Höhe schließen nicht dicht. Sie sollten dringend durch zertifizierte Brandschutztüren ersetzt werden.

Der zweite Bauabschnitt umfasst den gesamten Chorbereich außen, einschließlich der westlichen Türme außen und innen und die Rissbildungen sowie die Sockelreparaturen im Innenbereich. Eventuell können noch weitere notwendige Maßnahmen beispielsweise im Innenbereich oder außen zwischen dem Chor und den Türmen hinzugefasst werden.

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11. Niederrheinischer Radwandertag


Nettetal, Brüggen, Schwalmtal, Niederkrüchten und Grefrath laden zum Radwandern für die ganze Familie ein/Alle Standorte bieten buntes Rahmenprogramm

Grenzland (dv). Der 11. Niederrheinische Radwandertag an Rhein und Maas findet am Sonntag, 7. Juli, statt. Gestartet wird ab 10 Uhr in insgesamt 68 Orten am gesamten Niederrhein. An allen Startund Zielorten gibt es in der Zeit von 10 bis 17 Uhr ein interessantes Rahmenprogramin mit Musik, Tombola, Show und Aktionen. Viele Informationen rund ums Rad sollen den Spaß für die ganze Familie noch steigern. Das Mitmachen ist wie immer kostenlos.

Die Routen führen durch landschaftlich reizvolle Gebiete, zum Beispiel durch Parks und Anlagen der Euroga 2002plus. Um die richtigen Routen auszumachen, sind vor allem die Mitglieder des Allgemeine ' n Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) fleißig auf zwei Rädern unterwegs gewesen. Die nummerierten Routen sind miteinander vernetzt, an Kreuzungen zeigen weiße Markierungen auf dem Asphalt jeweils die korrekte Fortsetzung.

Alles Wissenswerte zum 11. Niederrheinischen Radwandertag findet sich in einem Falt-Prospekt (siehe Bild links), der in allen Startorten in öffentlichen Einrichtungen zur kostenfreien Mitnahmen ausliegt. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit 30.000 Radlern, die sich auf 48 Rundfahrtstrecken mit einer Gesamtlänge von 2.300 Kilometern begeben.

Über die Jahre hinweg hat sich der Radwandertag zu einer familiengerechten Veranstaltung gemausert. Nicht nur Radrennfahrer, auch ganze Familien geben sich dem Radelspaß hin. Es geht beim Radfahren nicht um die reine Konditionsleistung, deshalb können die Pedalritter - je nach Ausdauer - bei den Routen zwischen 32 und 65 Kilometer wählen.

Unter allen Teilnehmern werden in den jeweiligen Startorten um 17 Uhr schöne Preise, meist Fahrräder oder Radausstattungen, verlost. Um bei der Tombola mitmachen zu können, müssen sich die Radler am Start eine Stempelkarte sichern. Mindestens drei Stempel (den ersten gibt es beim Start) müssen dann am Zielpunkt vorgewiesen werden können.

Die Veranstaltung ist übrigens auch in diesem Jahr wieder und in sehr ausführlichem Maße im Internet präsent. Es können sämtliche Informationen des Faltblattes abgerufen werden. Zum anderen können die Benutzer über streckenbezogene Links das komplette Kartenwerk aller 68 Routen (einzeln) ansehen sowie in recht guter Qualität zum Ausdrucken herunterladen. Die Internet-Adresse lautet: www.krefeld.de/radwandertag


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