Wählergemeinschaft
Wir In Nettetal
Die Wählergemeinschaft und ihre kommunalpolitische Arbeit
werden hier redaktionell vorgestellt.
Die Selbstdarstellung finden Sie auf der
Webseite
http://wir-in-nettetal.de

Wir In Nettetal ist - wie die meisten Parteien - auf Stadtebene (Nettetal) organisiert.
Die Wählergemeinschaft möchte erreichen:
- Einbringen von Fachkompetenz zum Wohle der Heimatstadt Nettetal und der einzelnen Stadtteile, ohne dass die Bürgerinnen und Bürger durch Partei- und/oder Fraktionsdisziplin (-zwang) moralisch gezwungen sind, gegen ihre eigenen Überzeugungen zu stimmen.
- Sachbezogene (= vernünftige und realistische), von politischen Ideologien und Parteien unabhängige und bürgernahe Politik.
- Verhinderung von extrem rechten sowie extrem linken Gruppierungen.
- Sie wendet sich explizit gegen die Ausweisung der
Wevelinghoverstraße als Fahrradstraße
Anträge und Anfragen der WIN-Fraktion im Rat der Stadt
Übersicht Politik
Themen der Stadt
Übersicht Kommunalwahlen "Kreis"
Rückblick:
3. November 2025: Mandatswechsel im Stadtrat – WIN betont Transparenz, politische Verantwortung und Respekt vor dem Wählerwillen
Kurz vor der konstituierenden Sitzung des Stadtrates wurde offiziell informiert: Drei ursprünglich für die AfD in den Stadtrat gewählten Mandatsträger haben die Partei verlassen und schließen sich nun der FDP-Fraktion an. WIN respektiert die Freiheit des Mandats. Gleichzeitig ist nachvollziehbar, dass derartige Wechsel kurz nach einer Wahl bei Bürgerinnen und Bürgern Fragen zum Wählerauftrag und zur politischen Verantwortung aufwerfen können. Darüber hinaus hat ein solcher Wechsel konkrete Auswirkungen auf die Struktur des Stadtrates und die Zusammensetzung der Ausschüsse. Diese Veränderungen beeinflussen die Arbeits- und Beteiligungsmöglichkeiten aller gewählten Kräfte — auch der WIN-Fraktion. Wir halten es deshalb für wichtig, diese Vorgänge offen und transparent zu begleiten.
Rheinische Post, 4. SEptember 2025: Streit um Tempo 30 und Fahrradzonen Nettetal
Vor knapp drei Jahren wurde das Mobilitätskonzept im Stadtrat beschlossen. Bei der Umsetzung hakt es. Im Wahlkampf werden die verschiedenen Ansichten der Fraktionen deutlich. Hajo Siemes (WIN) fordert in seinem Wahlprogramm angesichts der Haushaltslage, es dürften nur noch kommunale Pflichtaufgaben finanziert werden.
Rheinische Post, 1. September: Wohnungsbau ist ein Wahlkampfthema - Es fehlen mehr als 700 Wohnungen
„Nettetal schrumpft – das muss sich ändern.“ CDU-Bürgermeisterkandidatin Silvia Schmidt fordert einen klaren Kurswechsel. Auch Hajo Siemes weist auf 770 fehlende Wohnungen bereits Ende 2023 in Nettetal hin. In seinem Wahlprogramm entwickelt er die Idee, Wohnraum durch Quartiersentwicklung zu schaffen und Projekte für ein generationsübergreifendes Wohnen mit Pflege anzugehen. Auch will er einen Runden Tisch mit allen Akteuren im Baugewerbe einrichten.
Rheinische Post, 13. Juli 2015: Christopher-Street-Day in Nettetal
Nettetal Bürgermeister Christian Küsters (Grüne) erinnerte daran, dass an allen städtischen Gebäuden die Regenbogenfahne zu sehen sei. An den Seiten des Alten Marktes waren einige Stände aufgebaut: Die Grünen, die SPD, die Partei und auch der Verein Kreis Queersen.
Vermisst wurden von vielen allerdings die CDU und die FDP, die offiziell nicht vor Ort waren.
Rheinische Post, 11. Juli: Kontroverse Diskussion um mehr bezahlbaren Wohnraum
Die Lage für Mieter bleibt schwierig. Während Verwaltungsvorlage, SPD und Grüne die Baugesellschaft mit einer verstärkten Neubautätigkeit beauftragen wollen, wollen CDU, FDP und WIN die Entscheidung darüber der AG überlassen. Ein Änderungsantrag erhielt die notwendige Mehrheit.
Die Stadt als 80%-iger Mehrheitsaktionär erklärt sich dabei grundsätzlich bereit, sich an einer etwaigen Kapitalerhöhung zu beteiligen.
Reinische Post, 5. Dezember 2024: Patt ist keine Mehrheit: ewerbesteuer bleibt stabil niedrig
Die Stadtverwaltung hatte eine Erhöhung des des Gewerbesteuer-Hebesatzes von 410 auf 447 Punkte vorgeschlagen. Doch dafür fand sich im Haupt- und Finanzausschuss keine Mehrheit. Auch die WIN-Fraktion sprach sich für eine Erhöhung des Hebesatzes aus. Hajo Siemes (WIN) warb für eine stetige, dynamische Erhöhung, dies sei in den letzten Jahren unter CDU-Führung allerdings versäumt worden.
Gegen:
CDU und
FDP (10 Stimmen)
Zustimmung:
Grüne,
SPD,
WIN und
Bürgermeister (10 Stimmen)
RP, 5. Juli: Nettetal führt eine Übernachtungssteuer ein
Die Grundsatzentscheidung für die Einführung der Steuer hat der Rat getroffen. Die Tendenz: Befreiung von Jugendherberge und LSB-Haus, für alle anderen Übernachtungen gilt: zwei Euro pro Übernachtung pro Gast. Johannes Peters (FDP) und Andreas Zorn (WIN) signalisierten Zustimmung ihrer jeweiligen Fraktionen.Nun ist die Verwaltung beauftragt, eine entsprechende Satzung zu formulieren.
Nachtrag: Die "Bettetnsteuer" wurde im November 2024 vom
Bürgermeister von der Tagesordnung des Rates genommen.
Rheinische Post, 22. Juni 2024: Tankstelle als Pilotprojekt „Grüner Wasserstoff“ made in Nettetal – wie dringend ist es?
CDU, SPD, Grüne und FDP hatten früher schon gemeinsam die Produktion von „grünem Wasserstoff“ in Nettetal zu einem interessanten Projekt erklärt. Mit welchem Tempo es anzugehen sei, darüber gehen die Meinungen freilich auseinander. Während vorneweg die
CDU auf zügige Planungen drängt, sieht die Prioritätenliste der
Grünen und der Stadtverwaltung derzeit noch anders aus. Die Verwaltung soll jetzt konkrete Projekte entwickeln.
Die Wählergemeinschaft WIN setzt schon aus Gründen der Technologieoffenheit auch auf Wasserstoff als Energieträger.
WIN setzt schon aus Gründen der Technologieoffenheit auch auf Wasserstoff als Energieträger.
WIN Fraktion beantragt Verkleinerung des Stadtrates
Die WIN Fraktion im Rat möchte die Hauptsatzung der Stadt dahingehend ändern, dass der Rat auf das gesetzliche Minimum reduziert wird. Sie weist darauf hin, dass der Rat ohnehin wegen zu erwartender Ausgleichsmandate größer ausfallen wird, als die festgelegte Anzahl und dass pro Mandatsträger Kosten i.H.v. 428,40€ monatlich eingespart werden können. Jede Einsparmaßnahme sei ein Schritt in Richtung Generationengerechtigkeit, so die WIN in ihrem Antrag an de Rat der Stadt.
Rheinische Post, 7. Mai 2024: Fragerecht für Einwohner im Stadtrat?
Sollen Nettetaler in Sitzungen des Stadtrates oder seiner Ausschüsse Fragen stellen dürfen? Die Grünen und auch die WIN sind dafür. Doch die SPD will lieber erst noch einmal im Ältestenrat, einem nicht öffentlich tagenden Gremium, darüber reden.
WIN hatte eine vergleichbare Fragestunde bereits 2016 beantragt. CDU und SPD warfen der WIN damals Populismus vor.
Rheinische Post, 22. April 2024: Schafft Verkehrsspiegel Sicherheit oder erhöhte Gefahr?
Die Meinungen von Wählergemeinschaft WIN und Stadtverwaltung gehen auseinander. Die WIN findet, ein Verkehrsspiegel an einer Einmündung in Breyell könne die Sicherheit erhöhen. Die Stadtverwaltung sieht das anders. Und die Begründung ist interessanterweise: Ein Spiegel könne sogar noch eine größere Gefahr beim Abbiegen heraufbeschwören. Wie das?
Rheinische Post, 19. März 2024: Wevelinghover Straße in Lobberich - Mehrheit stimmt für Umbau zur Fahrradstraße
Der innerstädtische Abschnitt der
Wevelinghover Straße in Lobberich wird zur Fahrradstraße umgebaut. Der Ausschuss für Stadtplanung und Mobilität stimmte mehrheitlich zu, dagegen hatten sich die FPD und die Wählergemeinschaft WIN ausgesprochen, die AfD enthielt sich. Grüne, SPD und CDU votierten für die Umsetzung des 2022 beschlossenen Integrierten Mobiltätskonzeptes. Ein weiterer Ausbau zur Fahrradstraße in nördlicher Richtung bis hin zum
Rosental/Bahnradweg ist vorgesehen.
zur Umwidmung der Wevelinghover Straße zur Fahrradstraße:
Bedenken der WIN - Fraktion
1. Mobilitätskonzept nicht ohne jegliche Vorbehalte von bestimmten Einzelmaßnahmen:
Dem Mobilitätskonzept haben wir im Rat am 15.12.2022 zugestimmt. Auch wir wollen eine Verkehrswende, mehr Möglichkeiten für Radfahrer und mehr für den Klimaschutz erreichen. Dies jedoch nicht vorbehaltslos bei allen 268 Maßnahmen, sondern unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. Deswegen haben wir die Maßnahmen mit größeren finanziellen Auswirkungen unter dem Vorbehalt der individuellen Beschlussfassung gestellt. Zum Mobilitätskonzept siehe https://moko-nettetal.planerbuero.de/
2. Ungeeignet:
Wir halten die bauliche Situation an der Eingangssituation vom "Stern" her in die
Wevelinghover Str. wegen der baulichen Enge für ungeeignet. Die bauliche Situation der Häuser und die geringe Straßenbreite kann man nicht verändern. Bislang haben auch andere Entscheidungsträger die Situation für ungeeignet gehalten. Ansonsten hätte man wohl nicht Jahrzehnte über diesen Situation diskutiert. Auch die in Rede stehenden, möglichen Fördermittel i.H.v. 80 %, also rund 160.000 € bei Kosten von ca. 200.000 €, können diese Ungeeignetheit nicht kompensieren.
3. Unverhältnismäßig:
Den Wegfall von ca. 70% der Parkmöglichkeiten auf der
W-Str. ist unserer Ansicht nach im Hinblick auf die Einrichtung einer Fahrradstr. unverhältnismäßig. Sie trifft Gewerbetreibende, Ärzte und Apotheker sowie Anwohner gleichermaßen, an einer Stelle in der der Parkraum jetzt schon äußerst knapp ist.
4. Unzumutbar und unangemessen:
Den älteren und kranken Menschen soll zugemutet werden auf umliegende Straßen (so z.B.
An St. Sebastian) auszuweichen, also weiter zu laufen, obwohl sie z.T. nicht mehr so gut laufen können, um zu den Apotheken und Ärzten zu kommen. Dagegen sollen junge Menschen einen verkürzten Weg in die Innenstadt bekommen, weil ihnen nicht mehr zugemutet werden kann, z.B. über die
Graf-Mirbach-Str. den Weg in die Innenstadt zu finden. Diese Argumentation finden wir falsch, unangemessen und für die älteren Menschen unzumutbar.
5. Rechtliches Fehlverhalten, insbesondere der Radfahr:innen die in Richtung "Stern" fahren und bislang von der Polizei sanktioniert wurden, wird in rechtlich korrektes Verhalten umgewandelt. Das halten wir für falsch.
6. Alternative Möglichkeiten:
Um dem Radvorrangnetz und der Anbindung an der Bahntrasse zu entsprechen, gibt es auch andere Möglichkeiten einer Fahrradstr. einzurichten. Nämlich über
Sassenfeld und den
Sassenfelder Kirchweg.
7. Konstruktiver Vorschlag:
Sollten wir uns mit unserer Auffassung nicht durchsetzen, bitten wir um Prüfung, ob nicht irgendwo auf der
W-Str. oder in unmittelbarer Nähe dazu, eine Halte- und Bringzone eingerichtet werden kann.
Baumspende für die ZWAR -Gruppe in Breyell
Oliver André und Hajo Siemes waren letztes Jahr zu Besuch bei der ZWAR-Gruppe in Breyell.
U.a. ging es um den Generationen-Spielplatz in Breyell. Dort spielen die Mitglieder der ZWAR-Gruppe im Sommer oft Boule.
Im Rahmen der Herstellung einer neuen Wegeverbindung wurden am Generationen-Spielplatz auch mehrere Bäume gepflanzt. Ein "Schattenspender" in der Nähe der Boule-Bahn fehlte allerdings.
WIN sagte zu, im Rahmen einer Baumspende Abhilfe zu schaffen. Ende November letzten Jahres konnte die Wählergemeinschaft eine Hopfenbuche für die ZWAR-Gruppe Breyell in der Nähe der Boule-Bahn einweihen.
Für kommende heiße Sommertage und/oder aufregende Boule-Spiele wurde für den Spendenanhänger das Motto "Immer einen kühlen Kopf bewahren" gewählt.
Bild (von links nach rechts): 3 Mitglieder der ZWAR-Gruppe Breyell, Hajo Siemes (WIN), Oliver André (WIN),
Peter Spijker (Vorsitzender der ZWAR-Gruppe Breyell) und 1 weiteres Mitglied der ZWAR-Gruppe Breyell
RP (+), 26. Februar 2024: Sparkonzept für Nettetal lässt noch auf sich warten
Sechs Millionen Euro könnte die Stadt sparen, wenn sie auf einen nach aktueller Schätzung 8,5 Millionen Euro teuren Bau einer zunächst für die Unterbringung von Flüchtlingen gedachten festen Unterkunft an der von-Waldois-Straße verzichte. Auch die WIN-Fraktion hat dieses Neubauprojekt bereits im Dezember kritisiert und eine andere Lösung gefordert.
Rheinische Post, 19. Januar 2024: Hunderte demonstrierten gegen Extremismus
Jugendliche, Familien mit Kinderwagen, Senioren mit Gehstöcken oder Enkeltochter wie Birgitta Möller:
Sie alle einte am Freitagnachmittag das Ziel, ein Zeichen für die Demokratie zu setzen. „Kunterbunt statt kackbraun“.
Hajo Siemes mahnte für die WIN-Fraktion: "Wir müssen die Menschen überzeugen."

RP, 29. Dezember 2023: CDU und WIN wünschen sich effizientere Stadtverwaltung Nettetal
Die WIN-Fraktion hingegen ging (scharf) mit den Vorschlägen der Verwaltung ins Gericht. „Es geht um Organisation, Steuerung und strukturelle Defizite dabei. Und es geht auch um Verschwendung: Warum reicht es nicht aus, wenn ein Repräsentant der Stadt, in erster Linie der Bürgermeister, bei öffentlichen Einweihungen oder Ähnliches dabei ist?“, fragte Hajo-Siemes, Vorsitzender der WIN-Fraktion. Seine Wählergemeinschaft lehnte sowohl den Haushalt und den Wirtschaftsplan für den Nettebetrieb als auch den Stellenplan der Verwaltung ab.
RP, 21. Dezember 2023: Haushaltsfragen
Für die Wählergemeinschaft steht fest: Nettetal lebt über seine Verhältnisse. Ein von ihr immer wieder angeführtes Beispiel: Die stark gestiegenen Kosten für die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle.
RP, 5. November 2023: Der Finanzausschuss lehnt mit den Stimmen von CDU, FDP und WIN eine Steuererhöhung ab.
„in der jetzigen Situation das falsche Signal an die Bevölkerung“, hieß es von der WiN. Für WiN-Fraktionschef Hajo Siemes steht ohnehin fest: „Wir leben über unsere Verhältnisse.“ Da halfen auch die Hinweise des Bürgermeisters nicht, dass schon gespart werde und höhere Personalkosten durch die Tarifabschlüsse für den öffentlichen Dienst nicht einfach weggespart werden könnten – CDU, FDP und WiN blieben hart.
RP, 12. Oktober 2023: Wasserstoff-Pionierstadt Nettetal? Eine Idee findet Freunde
Mithilfe von Fördermitteln des Landes möchte die CDU Nettetal zu einem Standort für die Produktion von „grünem Wasserstoff“ machen. Der CDU-Antrag sei „letztlich eine sehr ambitionierte Fortsetzung des gemeinsam von CDU, Bündnis 90/ Die Grünen, SPD, WIN und FDP erarbeiteten und am 16. 9. 2021 im Rat beschlossenen Antrags für eine Klimaschutzoffensive“, sagt WIN-Chef Siemes. „Wir haben uns maßgeblich dafür eingesetzt, dass in dem Klimaoffensive-Antrag "Wasserstoff’ erwähnt wurde, denn im Arbeitskreis war man sehr auf Wind, Solar und Elektromobilität fixiert“
Westdeutsche Zeitung, 23. November 2019: Werner-Jaeger-Halle soll saniert werden
Bei der Vorberatung im Ausschuss für Kultur und Städtepartnerschaft überraschte die FDP-Fraktion mit einem Nein zur Sanierung. Weil das Projekt zu teuer geworden sei, könne man es nicht mehr mittragen. Auch die Grünen, die Zusatzanträge wie zur Dachbegrünung gestellt hatten, stimmten am Ende nicht zu. Und die WIN-Fraktion konnte sich mit ihrer Idee einer Mehrzweckhalle nicht durchsetzen und stimmte entsprechend gegen die Mehrheit aus CDU und SPD.
Renovierung Werner-Jaeger-Halle


