Katholische Pfarrgemeinde St. Sebastian (985-2025)

Nachfolger ist die Link Pfarre "Hl. Mutter Teresa in Nettetal".

Pfarrsiegel

Logo Patron der Pfarrgemeinde: der heilige Sebastian
Logo Geschichte der Pfarrgemeinde (A. Künzel)
 Die Urkunden im Archiv der Pfarre St. Sebastianus in Nettetal - Lobberich bis zum Jahre 1600
18 (Staatsarbeit von K.J. Dors)
Pfarrer in Lobberich
Logo Geschichte des Kirchenchores 1841-1981 (Max Zanders 1981)
Logo Lebensraumbeschreibung der Pfarrgemeinde annlässlich der Neubesetzung der Pfarrstelle 2000
StSebastian Berichtearchiv der Pfarrgemeinde St. Sebastian (985-2025)

 Die Lobbericher Fußfälle

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  • "Einblick" - das Fastentuch von Barbara Hüskes

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  • Archäologische Untersuchungen an der alten Kirche (Heimatbuch 1989)
    "Bericht über die Thätigkeit der Provinzialkommission für die Denkmalpflege in der Rheinprovinz" Bonn 1902, S. 43-45 über die Renovierungsarbeiten an der Alten Kirche
  • Republikanischer Club und Jugendforum - Die '68er und die Anfänge neuen Lebens in der Alten Kirche

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Panoramarundgang "Pfarrkirche":

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Panoramarundgang "Pfarrkirche"
Blicken Sie gerne mal in die Kirche, in die Orgel, den Dachstuhl  und den Glockenturm

Panoramarundgang "Alte Kirche":

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Panoramarundgang "Alte Kirche"


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Das Ende der Pfarrgemeinde St. Sebastian Lobberich
nach über 1000 Jahren zum 31. Dezember 2025

Die Pfarrgemeinde wurde in einer Urkunde erwähnt, in der Bischof Logo Everger von Köln sie mit dem Bischof von Lüttich eintauscht. Dies war noch vor der ersten Jahrtausendwende, Everger regierte 989-995.

Über 1000 Jahre später ist es wieder ein Bischof, der das Ende der Pfarrgemeinde beschließt:
Mit Dekret vom 08. November 2024 hat Bischof Dieser von Aachen zum 01.01.2025 den "Pastoralen Raum Nettetal/Grefrath", bestehend aus der Kirchengemeinde St. Benedikt Grefrath (Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden St. Laurentius in Grefrath, St. Heinrich in Mülhausen und St. Vitus in Oedt) und den sieben Kirchengemeinden in Nettetal angeordnet.
Nach Plan des Bischofs soll dieser "Pastorale Raum" ab 01.01.2026 nur noch aus zwei selbständigen Kirchengemeinden bestehen.

Die katholische Kirche ist seit jeher hierarchisch (wörtlich: "Heilige Rangordnung") organisiert, der Bischof bestimmt - erneut per Logo Dekret
Die sieben Nettetaler Kirchengemeinden fusionierten also. Das betraf neben St. Sebastian, (Lobberich) auch St. Anna, (Schaag), St. Lambertus, (Breyell), St.Peter, (Hinsbeck), St. Lambertus, (Leuth), St. Clemens, (Kaldenkirchen) und St. Peter und Paul, (Leutherheide).


Seit 2000: Abwicklung der Pfarrgemeinde St. Sebastian

Nach 1000-jähriger Geschichte wird die Pfarrgemeinde St. Sebastian in Lobberich in nur einem Vierteljahrhundert über die Weggemeinschaft mit St. Peter, Hinsbeck (2001), Gemeinschaft von (selbstständigen) Gemeinden 2013 zum Teil eines Wahlkreises im pastoralen Raum 2025 und zum angeschlossenen Teil einer Großpfarre (2026).
Diese Großpfarren sollen "perspektivisch zu acht Pfarreien weiterentwickelt werden." (*) Im Einzelnen:

2001: "Weggemeinschaft" mit Hinsbeck - 2 Gemeinden teilen sich einen Pfarrer

Mit dem Ruhestand von Pfarrer Torka (zuletzt Administrator in St. Peter, Hinsbeck) wurde 2001 die Weggemeinschaft Lobberich/Hinsbeck eingerichtet: zwei Pfarrgemeinden mit gleichem Pfarrer: Logo Georg Kerkhoff, der den Pfarradministrator und Kaplan Peter Dückers in Lobberich ablöste.

"Gemeinschaft der Gemeinden" (ab 2005)

Das letzte was noch freiwillig beschlossen wurde, war 2005 eine Logo "GdG Nettetal", wohlgemerkt als "Zusammenschluss rechtlich selbständig bleibender benachbarter Pfarrgemeinden zur Koordination und verbindlichen Form der Kooperation der Pastoral durch wechselseitige Anregung, gemeinsame Planung und gegenseitige Hilfe."

2013: Bischof löst Mitbestimmungsgremien auf und bildet größere Strukturen.

Die Institution "Pfarrgemeinderat" - hier waren bis dato 20 Ehrenamtliche an der Gemeindeleitung beteiligt - wird 2013 bereits von Bischof Mussinghoff aufgelöst und durch einen neuen Rat der GdG Nettetal mit je 2 Mitglieder je Pfarren (Leutherheide 1) ersetzt.

Fusionierte Pfarrei ohne Laiengremium

zum 1. Januar 2026 werden sieben Pfarreien im Bereich der Kommune Nettetal fusioniert, sie bilden eine von zwei Pfarreien im "pastoralen Raum Nettetal-Grefrath".
Das Laiengermium wird nun für diesen Raum gebildet - es umfasst 12 Mitglieder für ein Gebiet von ehemals 11 Pfarrgemeinden.


Finanzielles: der Kirchengemeindeverband "KGV" Nettetal

Seit 2010 bereits werden die Einrichtungen der Pfarren in Nettetal gemeinsam verwaltet.
Der für die Fusion der sieben Pfarrgemeinden verantwortliche Pfarrer Schnitzler (2025 Pfarradministrator der in diesem Jahr noch bestehenden Pfarrgemeinde St. Sebastian) hält diese Fusion für einen "sich aufdrängenden Schritt" (Pfarrbrief Januar 2025).


Sonderfall Rennekoven
Weder "GdG Nettetal" noch der pastorale Raum Grefrath-Nettetal werden ganz Nettetal abdecken. Rennekoven hatte sich bereits am Bau einer neuen Kirche zwischen Rennekoven und (Süchteln-) Dornbusch beteiligt. Mit der Erhebung zur Pfarre "St. Maria, Hilfe der Christen" 1922 wurde folglich Logo Rennekoven dieser Pfarre zugeordnet und damit vom damaligen Bistum Münster (Lobberich) nach Köln (Süchteln) umgegliedert. (Quelle: Heimatbuch 2010)


Chronologie


Domradio 3. Februar 2024:
Wachsender Unmut gegen Strukturreformen im Bistum Aachen: "Dem Bischof Einhalt gebieten"

Im Bistum Aachen wächst die Kritik gegen die von Bischof Helmut Dieser angestrebte großflächige Zusammenlegung von Pfarreien. Laut "Aachener Zeitung" wandten sich Kritiker des Vorhabens mit gleich zwei Briefen an den Vatikan. "Wir bitten Sie, dem Bischof von Aachen Einhalt zu gebieten und ihn zur pastoralen Vernunft zu bringen", zitiert die Zeitung aus einem der beiden Schreiben.


Rheinische Post, 15. Januar 2024: Die gute alte Pfarrei hat ausgedient

Laut Dekret des Bistum Aachen zur zukünftigen territorialen Struktur sollen alle sieben katholischen Kirchengemeinden in Nettetal fusionieren - ab 2028 mit Zwang. Mehr als 50 Besucher waren der Einladung zu einer Versammlung im Kaldenkirchener Convent gefolgt, das Interesse war riesig – und die Zustimmung klein.


10. Januar: Nettetal und Grefrath werden "pastoraler Raum"

Bischof gibt "Sicherheit im Bezug auf zukünftige seelsorgerische Strukturen":
Pfarrgemeinden verlieren weiter an Bedeutung.

Zum 1. Januar hat Bischof Dieser per Dekret 44 "pastorale Räume" angeordnet, die die Gemeinschaften der Gemeinden ("GdG"s) ablösen werden. Da neue Strukturen errichtet werden müssen wird diese GdG zum 1. Januar 2025 errichtet. andere Pastorale Räume bereits zum ersten Juli diesen Jahres.
Der Logo "GdG Nettetal" war der Lobbericher Pfarrgemeinderat - noch unter der Voraussetzung als Gemeinde eigenständig zu bleiben - freiwillig beigetreten. Was sich durch die neue Struktur konkret vor Ort ändern wird, ist noch unklar. Klar ist bereits: Mehrere Pastorale Räume bilden später eine Großpfarre, von denen 13 im Bistum entstehen sollen.


Rheinische Post, 17. September 2023
Ein Raum für 30.111 Katholiken -Grefrath soll mit Nettetal einen „pastoralen Raum“ bilden

Nach Vorgabe des Synodalkreises wird sich die Struktur des Bistums Aachen zwischen 2024 bis 2028 stark verändern. Das Bistum soll in acht bis 13 „Großpfarren“ mit etwa 100 Kirchengemeinden gegliedert werden, zur Zeit sind es noch 326 Pfarren. Eine solche XXL-Pfarre würde den ganzen Kreis Viersen erfassen, der wiederum in fünf „pastorale Räume“ aufgeteilt wird.


10. Januar 2020: Immer mehr treten aus der Kirche aus

Im vergangenen Jahr sind in Viersen 700 katholische und evangelische Christen aus der Kirche ausgetreten, in Nettetal 369. Damit sind die Zahlen gegenüber 2018 gestiegen. (...) Die Zahl der Besucher der Gottesdienste ging im gesamten Bistum Aachen 2018 um acht Prozent zurück.
(Quelle: Rheinische Post / RP-online)


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