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Schloss Krickenbeck

zu Leuth

Sammlung Duncker 1865
Amsicht des Altschlosses vor dem Brand 1902 aus der Sammlung Duncker um 1865

Das Schloss war über Jahrhunderte im Besitz der Grafen von Schaesberg, es brannte 1902 ab, wurde neu errichtet und 1943 von Graf Josef als Wohnsitz aufgegeben. Nach dem Krieg wurde das Schloss als Altenheim genutzt. Nach dieser Nutzung verfiel es in den späteren Jahren des 20. Jahrhunderts, bis es die damalige West LB (Landesbank) für Semminarräume sanierte.

Weitere Bilder auf der Webseite der Weblink Straßengemeinschaft Hombergen


Als Ausgleich für die Naturbelastung durch die Unterkünfte finanzierte sie die Link "Biologische Station Krickenbecker Seen".

Der Rentmeister des Grafen wohnte in Link Haus Bey; zum Besitz gehörte auch die Hofanlage "Alt Kämpken", die heute das Link Textilmuseum "die Scheune" beherbergt


Presse:

Rheinische Post, 14. Januar 2025: Geschichte des Schloss Krickenbeck: Von der wehrhaften Burg zum Tagungsort

Als Schloss Krickenbeck Ende der 1980er-Jahre mehr einer Ruine, als einem Schloss entsprach, stoppte die damalige Landesbank (WestLB) den Verfall und baute es in ein Weiterbildungs- und Seminarzentrum um. Die WestLB wurde 2016 abgewickelt, das Haus 2015 an die französische Châteauform-Gruppe verkauft. Beim jährlichen Schlosshofkonzert des Lobberich Kulturkreis' der Wirtschaft können die Außenanlagen besichtigt werden.


Rheinische Post, 3. Juni 2020: Schutz garantieren und Gutes tun

Die Adelsfamilie Schaesberg auf Schloss Krickenbeck ist eng mit der Gemeinde Hinsbeck verbunden. Link Schlossstraße und Link Krickenbecker Allee verweisen auf das Schloss. Im neuen Baugebiet Krugerpfad gibt es nun auch eine Link Graf-Schaesberg-Straße.


Schloss Krickenbeck hatte einen Vorgänger ein paar hundert Meter weiter im Süden der Leuther Mühle (L373)

Rheinische Post, 23. Juni 2023: Vorgänger von Schloss Krickenbeck war eine Motte

Das prächtige Bauwerk an den Krickenbecker Seen hatte im Mittelalter einen schlichteren Vorgänger – aus Ziegeln und Holz. Er war offenbar oft umkämpft. Die Burg Alt-Krickenbeck ging Mitte des 13. Jahrhunderts unter, der zugehörige Besitz wurde aber weitervererbt.