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Bet-Tempelchen auf dem Friedhof
Auf Wunsch der Bevölkerung wurde 1843 das „Bet-Tempelchen“ erbaut, fünf Jahre später folgte die Anbringung eines „Christusbildes in Guß“ auf dessen Rückseite. Unter der Kapelle wurde eine Priestergruft angelegt. Für Beisetzungen musste jeweils der Boden im Inneren der Kapelle aufgeschlagenwerden. Beigesetzt wurden hier die Hinsbecker Pfarrer Mathias Josten (Pfarrer 1838-1858), Florenz Tönsing (1858-1871) und Heinrich Hennigmann (1885-1898). Hinzu kam 1871 Kaplan Friedrich Wilhelm Berkes aus St. Tönis (Kaplan in St. Tönis 1858-1870), der aus Hinsbeck stammte und auch hier starb.
Die zunächst offene Konstruktion wurde 1960 verschlossen. Auch wurden die Gebeine des Pfarrers Ansems sowie der Kapläne Westerfeld und Moosmann in die Gruft der Friedhofskapelle umgebettet. Die Gruft unter der Friedhofskapelle mit den hier beigesetzten Priestern wurde seither nicht mehr geöffnet.
Rheinische Post, 16. oktober 2024: Hinsbecks Pfarrer waren wählerisch bei ihren Gruften
Es ist schon ziemlich kurios: Da legen die Hinsbecker für ihre Priester eigens Gruften an – und dann will kaum einer der Geistlichen in der jeweils verfügbaren Gruft beigesetzt werden. Die Folge: Im Laufe von rund 100 Jahre wurden mehrere Gruften errichtet.
Rheinische Post, 30. Oktober 2023: Hinsbecks Bet-Tempelchen steht über einer Gruft
1843 wurde die Kapelle auf dem Hinsbecker Friedhof erbaut. Darunter wurde eine Priestergruft angelegt, die seit Jahrzehnten verschlossen ist.