städtischer Friedhof
Lobberich,
Eremitenstraße
https://lobberi.ch/friedhof

W: Waldfriedhof
Chronik:
Errichtet wurde der Friedhof unter
Bürgermeister Johann Kessels.
Maria Emilia Küppers aus Sassenfeld war gerade mal sieben Wochen alt, als sie starb.
Ihre Beerdigung am 4. April 1849 war die erste auf dem neuen Lobbericher Friedhof.
- 1876 kam der Bereich zwischen Priestergrabstätte und Kriegerdenkmal hinzu.
- 1891 legt Kommerzienrat Juklius Niedieck einen Privatfriedhof an und errichtete dort ein Mausoleum
der Familie
Niedieck - von Heimendahl. - 1903 musste erneut ausgeweitet werden.
- 1954 schenkt die Familie Niedieck-Heimandahl den privaten Friedhof der Gemeinde Lobberich. Der Teil ist heute als "Waldfriedhof" bekannt.
In den 1970er Jahren wird der Friedhof in Richtung
Caudebec-Ring erweitert.
Seitdem gibt es dort auch Wegeverbindungen, die als innerörtliche
Grünverbindungen genutzt werden. Dieser neuere Friedhofsteil wird
gestalterisch durch eine Lindenallee und geschnittene Buchenhecken an den
alten Friedhofsteil angeschlossen.
2017 wird die Fläche mit 62.866 Quadratmetern angegeben.
Den alten Friedhofsteil prägen bis heut viele historische Grabmale, die Geschichten aus früheren Tagen erzählen.
Der Waldfriedhof enthält einen beachtlichen Bestand an alten Rotbuchen:
Den alten Friedhofseingang markieren zwei Torhäuser, in denen früher
die Verwaltungs- und Lagerräume für den Friedhof untergebracht
waren.
Ihre Errichtung war in schlechten Zeiten eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
Torhäuser
Sehenswert ist die große
Ehrenanlage, die Gefallene aus beiden
Weltkriegen beherbergt:
Ehrenfriedhof
Wer den Friedhof von der
Düsseldorfer Straße aus betritt, stößt auf ein weiteres
Ehrenmal, das einen Gefallenen in den Armen eines Engels zeigt.
Die Priestergrabstätte schließt sich in der Nachbarschaft an.
Besondere Grabmale und Persönlichkeiten:
Familie Niedieck (Industriellenfamilie)
Friedhofs(kultur)tage:
Berichte:
- Rheinische Post, 2. Juli 2026: Friedhofs-Projekt 14.000 Euro für ein Geschichtsbuch
Auf dem Lobbericher Friedhof wurde als Thema „Textilbarone und sozial engagierte Frauen“ gewählt. Dort wird auf besondere Grabstellen hingewiesen.
So soll die Familie
Niedieck genauso vorkommen wie die Familie von Heimendahl oder auch
Hanne Meuter. Zudem soll der historische Kern des Friedhofs dargestellt werden. -
Rheinische Post, 30. August 2024: Darf Opa nach dem Tod wirklich die Radieschen von unten ansehen?
In Wien ist es erlaubt, Obst und Gemüse auf Friedhöfen anzubauen. Ein Blick in die Friedhofssatzung der Gemeinde zeigt: In Nettetal ist das auch nicht verboten – unter bestimmten Bedingungen. - 5. Juli 2024: WC-Anlage auf dem Lobbericher Friedhof wird saniert
In den Sommerferien werden die zwei bestehenden WC-Anlagen zu einer großen barrierefreien Toilette umgebaut.Durch den Einbau eines zusätzlichen Fensters erhält der Raum natürliches Licht und Belüftung. - Rheinische Post, 16. August 2022: Diebe bestehlen 81-jährige Frau auf dem Friedhof
Zwei Männer haben am Montag eine 81-jährige Seniorin auf einem Friedhof in Nettetal bestohlen. Eine eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise auf die Diebe. - Rheinische Post, 4. Oktober 2019: Friedhof vorübergehend gesperrt
Bei Baumkontrollen, die aktuell anstanden, wurde auf dem Waldfriedhof in Lobberich eine akute Bruchgefahr an einer Vielzahl von Ästen festgestellt. Aufgrund des Umfanges der Maßnahmen, der Höhe der Buchen und der schlechten Zugänglichkeit des Geländes können die notwendigen Schnittarbeiten nicht sofort ausgeführt werden. - Rheinische Post, 28. September 2018 Trauerkultutrr im Wandel - „Jeder braucht einen Ort zum Trauern“
Kirchenritus weicht individuellen Trauerfeiern und Bestattungsformen, manches bleibt trotzdem gleich — ein Pfarrer und zwei Bestatter aus Nettetal erzählen vom Wandel der Trauerkultur. - Rheinische Post, 31. Oktober 2018: Lebenszeichen auf dem Friedhof
Die Gräber auf dem Friedhof erzählen von der glanzvollen Geschichte Lobberichs — und von beeindruckenden Persönlichkeiten - Rheinische Post, 22. Juli 2017 : So sehen die neuen Grab-Arten in Lobberich aus
Die Stadt hat die ehemalige Schwesterngruft zu Urnenwahlgräbern umgestaltet. Zudem gibt es eine neue Urnenstelenanlage
