Leute in Lobberich
Familie Niedieck
Die Vorfahren der Niediecks stammen aus Marienfeld im Kreis Gütersloh wo sie am damaligen Zisterzienserkloster (1185 gegründet 1803 aufgehoben) als Fischer den "neuen" Teich bewirtschafteten.
Der Name Niedieck und ihr Wappen
Niedieck bedeutet: "niuwe diik" - im westfälischen Dialekt (vgl. "nieuwe dijk" in Niederländischen), also "neuer Deich" oder "neuer Teich" (Was gleichbedeutend sein dürfte, da "ohne Deich kein Teich")
Das Wappen der Familie - wie das Kloster aus dem 12. Jh - zeigt eine Ente auf Wasser (Teich) und einen Neumond - das Symbol für "Neu".
Vorfahren:
Die Vorfahren "unserer" Niediecks zog es zunächchst über Warendorf nach Stromberg (Oelde) in Westfalen.
Stromberg wurde durch die
Stromberger Pflaume bekannt, die ein Amtsschreiber Niedieck um 1790 von einer Reise nach Spanien mitbrachte.
Nach ihm wurde die
Ludwig-Niedieck-Straße dort benannt.
Gutsbesitzer- und Industriellenfamilie Johann Gerhard Niedieck aus Stromberg (Oelde) und dessen Nachfahren.
Der
frühe Tod des Vaters zwang seine Söhne, sich schon früh auf
eigene Füße zu stellen.
Julius Niedieck zieht es 1850 nach Lobberich -Bürgermeister
Heinrich Kessels hatte sich um die Ansiedlung von Industrie in Lobberich bemüht.
Bedeutende Vertreter der Familie waren:
Carl Niedieck (1836-1911), seit 1863 Teilhaber des 1855 durch den Bruder gegründete
Textilunternehmens.
seine Tochter Lucie Niedieck (1870-1952), sie verkaufte den Besitz "Ingenhoven 1935 an die Gemeinde Lobberich
sein Bruder
Julius Niedieck (Gründer der
Niedieck - Werke 1855)
dessen Sohn
Paul Niedieck, Großwildjäger, Weltenbummler, Schriftsteller
Anna Niedieck, Witwe von Clemens August Anton Niedieck (†1883), Bruder von Carl und Julius
Sozial engagierte Gründerin des Vereins zum guten Hirten in Düsseldorf, eine Vorläuferorganisation des
SKFM

Die Niedieck - von Heimendahl'sche Gruft auf dem Lobbericher Waldfriedhof
30.10.2012: Niediecks dachten um die Ecke
16. Mai 2014: Die Familie Niedieck und die Kirche
Siehe auch: Prof. Dr. Peters, Leo: "Geheimrat Niedieck gestorben" in: Der Niederrhein. Schauplatz europäischer Geschichte 210f
