Schachgemeinschaft Nettetal
1920/1970 e.V.

Die aktuellen Spielstände finden Sie bei den
Pressemitteilungen unter "Aktuelles"
oder auf der Homepage des Vereins
http://schachgemeinschaft-nettetal.de


Homepage des Vereins:
www.schachgemeinschaft-nettetal.de


Treffen:
jeweils Freitags ab 19.30 Uhr
in den Parkstübchen (Altentagesstätte) Hinsbeck, Parkstraße 2

Ansprechbar sind:

Jürgen Daniel,
Caudebec-Ring 36b
Tel. 91 27 94, Fax. 91 27 95
mail:

Jochen Post
Tel.: 95 15 01
mail:

Gruppenstruktur:
rund 40 Mitglieder zwischen 10-80 Jahren


zur Geschichte


Gründungsurkunde

Der Lobbericher Schachklub wurde am 26. März 1929 von neun Gründungsmitgliedern gegründet. Auf der Gründungsversammlung im Café Paul Imhoff (Ecke Werner-Jaeger-Straße, Wevelinghover Straße), dessen Besitzer zu den Gründungsmitgliedern gehörte, gemahnte er die Mitglieder an ihre Pflichten: Pflicht eines jeden Mitglieds ist im Interesse des Clubs zu arbeiten, und den tieferen Sinn des Schachspiels zu ergründen."

Das Sommerturnier 1929, das der Ermittlung des Clubmeisters diente, startete am 15. Mai. Nach jeweils zwölf Partien wiesen Lorentz Fretz und Theo Hubertz beide elf Punkte auf, so dass ein Stechen entscheiden musste, welches Hubertz gewann. Er gilt somit als erster Vereinsmeister der Schachgemeinschaft.

Bereits 1931 erfolgte der Wechsel des Vereinsheims in die Gaststätte von Egidius Dohmes an der Lobbericher Marktstraße, an der der Club viele Jahre lang zu Hause sein sollte.

Anfang der 30er Jahre fanden erste Vergleichskämpfe mit benachbarten Vereinen statt. 1937 konnten die Schachspieler aus Lobberich erstmals die Mannschaftsmeisterschaft des "Großdeutschen. Schachbundes" gewinnen. Während des Krieges er lahmte der Spielbetrieb, da zahlreiche Vereinsmitglieder an die Front mussten.

Karl Stuckkenborg und Heinrich Hegger fielen in Russland. Doch bereits 1945 holte man die Bretter wieder heraus, und ab 1948 fand wieder ein geordnetes Vereinsleben statt.


Die Lobbericher Schachspieler und -spielerinnen im Jubiläumsjahr 1954

1963: Umzug des Vereinsheims ins Hotel Dammer an der Lobbericher Hochstraße

Bereits Anfang 1970 nahm der Vorstand des Schachclub Lobberich Kontakt zum Kaldenkirchener Schachclub 1948 / 62 auf, um eine Fusion anzuregen. Danach trat man in der Mannschaftsmeisterschaft nur noch im Namen der Seenstadt an. 1972 schließlich löste sich der Kaldenkirchener Schachclub auf. Seit dem trägt der Verein den Namen Schachgemeinschaft Nettetal 1929/70.

Im November 1978 zog der Verein in die Gaststätte Zanders auf der Kempener Straße, die heute nicht mehr existiert.

Zum 50-jährigen Jubiläum wurde im April 1979 im Hinsbecker Haus Josten die Niederrheinische Schachmeisterschaft ausgetragen.

1992 wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen, und es vollzog sich 1987 der vorerst letzte Umzug des Nettetaler Schachvereins in die Altentagesstätte Hinsbeck.

Der größte Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte ist der Aufstieg in die Verbandsliga 1990. Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatten damals die Spieler Albert Nowak, Bert Jacobs, Jürgen Daniel und Piet Boonen.

1991, 1992 und 1994 war Nettetal schon einmal Austragungsort Internationaler Schachturniere. Damals fanden am Doerkesplatz in Lobberich drei Großmeisterturniere statt, die von dem russischen Großmeister Sergej Archipow, dem Münchener Großmeister Markus Stangl und dem US-Amerikaner GM Larry Christiansen gewonnen wurden. 1994 wurde Peter Leko, das einstige Schachwunderkind aus Ungarn, Ehrenmitglied der Sgm Nettetal. Im September diesen Jahres kämpft der heute 25-Jährige, aktuell Nummer fünf der Weltrangliste, um den Titel des Schachweltmeisters.

Mit den benachbarten niederländischen Vereinen in Blerick und Venlo verbindet die Sgm eine lange Freundschaft und Gemeinschaft.

Derzeit hat der Verein rund 40 Mitglieder zwischen 10-80 Jahren (das ist das Schöne am Schach - jung und alt können zusammen spielen).

Schach im Verein?

Die GN sprachen mit dem Vorsitzenden der Schachgemeinschaft Jochen Post

"Schachspielen ist konzentrationsfördernd, analytisches und strategisches Denken werden geschärft, und Kompetenz für die Lösung von Problemen sowie logisches Denken werden gebildet und weiterentwickelt", sagt Jochen Post, Vorsitzender der Sgm Nettetal. Untersuchungen hätten sogar ergeben, dass auch in der Niederlage im Schachspiel etwas Positives für die soziale Entwicklung liegt. Schach macht fit für's Leben? Leider klagen alle Schachvereine über rückläufige Mitgliederzahlen, insbesondere beim Nachwuchs.

Dabei könne Schach höchst gesellig sein, erläutert Post. "Das viel gehörte Vorurteil, dass ein Schachspiel stundenlange Ruhe in verräucherten Hinterzimmern bedeutet, stimmt doch gar nicht mehr", so der Lobbericher Mediziner im Gespräch mit den GN.

Bei der Schachgemeinschaft Nettetal gibt es neben den traditionellen Vereinsturniern und Mannschaftsmeisterschaften auf Bezirksebene - die erste Mannschaft spielt in der höchsten Spielklasse des Bezirks Linker Niederrhein - Blitzturniere, gesellige Analyseabende oder einfach die Möglichkeit zum Plausch unter Freunden.

Schnupperabende

Für alle, die Schachspiel lernen oder unverbindlich testen wollen, bietet die Sgm Nettetal kostenlose Trainingsabende an. Freitags ab 19 Uhr in der Altentagesstätte Hinsbeck wird Trainer Hermann-Josef Moonen Anfängern, Amateuren, Kindern, Jugendlichen und Senioren das königliche Spiel nahe oder näher bringen. Kontakt unter 02157/5089 (H. Moonen) oder 02153/912794 (J. Daniel). Die Neueinsteiger bekommen eine umfassende Anleitung", verspricht Jochen Post. Besonders würde sich der Verein über jungen Nachwuchs - besonders weiblichen - sehr freuen.

Oktober 2003

Ein neues Domizil haben die Kinder, Schüler und  Jugendlichen der Schachgemeinschaft im Jugendheim, gegenüber der Hinsbecker Pfarrkirche, Wankumer Str. 6, gefunden. Durch die freundliche Unterstützung des Heimleiters Erich von Rauchhaupt ist es nun möglich, die Trainingsstunde des Nettetaler Schachnachwuchses jeden Freitag von 18.30 Uhr bis 19.45 Uhr unter fach- und kindergerechter Anleitung durch Jugendwart Hermann-Josef Moonen (Tel. 02157/5089) durchzuführen.

„So Papa, jetzt bist du in zwei Zügen Matt…“ sagte hier die kleine Antonia (v. r.) Wie hier zu sehen ist, inspizierten auch einige Eltern die neuen Spielmöglichkeiten für ihren Nachwuchs. Auch der Schachsport profitiert vom negativen Ergebnis der Pisa-Studie, denn hier werden den Kindern Denkvermögen, Phantasie und Konzentration spielerisch nahe gebracht. Interessenten sind freitags ab 18.30 Uhr herzlich willkommen.


Teile des beschreibenden Textes wurden mit freundlicher Genehmigung zusammengefasst aus Texten der


Ein Erfahrungsbericht von Wolfgang Thieme: Schach vor 40 Jahren (Januar 2006)

 vom 08. August 2004: Im Zeichen des Spiels der Könige

Lesen Sie auch den Artikel der vom 25. April 2002

Zum 75-jährigen Jubiläum des Clubs berichtete die am 5. August 2004

Die Westdeutsche Zeitung zum Schachturnier in Lobberichs Werner-Jaeger-Halle


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