Themen:
Wofür steht die FDP? - Wasserturm -
Bürokratie -
Wa(h)l - Schlachten -
Wofür steht die F.D.P. Nettetal?
-
Für Glaubwürdigkeit, Verläßlichkeit und
Bürgernähe
Die F.D.P. tritt im Stadtrat gegen selbstgefällige und arrogante
Machtpolitik absoluter Mehrheiten an. Wir sagen, was wir meinen und tun,
was wir sagen! Die F.D.P. setzt bürgernahe Sachpolitik gegen
Interessenkungelei.
-
Für mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen
In Bürgerversammlungen informieren wir über weitreichende Neuerungen
und Veränderungen. Wir möchten die Meinungen, Anregungen und Bedenken
der Bürger erfahren, bevor die Würfel gefallen sind. Politik mit
dem Bürger, nicht gegen den Bürger!
-
Für Kompetenz und Gradlinigkeit
Wir wissen im Rat und seinen Ausschüssen, wovon und worüber wir
reden und abstimmen. Wissen und Gewissen sind Grundlage für unser
Abstimmungsverhalten - ohne Wenn und Aber - und geht vor (in anderen Parteien
rigoros durchgedrückte) Fraktionsdisziplin.
-
Für Liberalität und Toleranz
Wir wollen die persönliche Entfaltungs- und Entscheidungsfreiheit des
Einzelnen nicht durch unnötige Verwaltungsvorschriften einengen. Nur
soviel Staat und Verwaltung wie unbedingt nötig.
-
Für Offenheit und neue Ideen
Wenn auch Sie meinen, daß man in unserer Stadt einiges verändern
oder besser machen müsse, dann sind Sie bei uns gerade richtig und herzlich
willkommen, auch ohne gelb-blaues Parteibuch.
Der Wasserturm, die "unendliche Geschichte" oder
eine Ende in Sicht?
Der desolate Zustand des Wasserturmes ist deutlich erkennbar. Die Zeit
drängt, wenn wir dieses Wahrzeichen Lobberichs nicht total dem Verfall
preisgeben wollen. Die F.D.P. Nettetal hat sich als einzige Partei in der
vergangenen Ratsperiode durch Anträge und Anfragen an Rat und Verwaltung
um den Erhalt des Wasserturmes bemüht. Die großen Parteien
signalisierten dann zwar, daß sie am Erhalt des Wasserturmes interessiert
seien, aber in den Erhalt des Wasserturmes kein städtisches Geld
fließen dürfe.
Auf unser Betreiben hin gelang es der Verwaltung, schwierige eigentumsrechtliche
Fragen zu klären, so daß die Stadt am 5.8.1999 eine
Zwangsversteigerung veranlassen konnte. Das Ergebnis ist bekannt, obwohl
mehrere Investoren im Vorfeld Interesse am Erwerb des Wasserturmes bekundeten.
Allerdings ist mit dem Erwerb des Wasserturmes die Übernahme einer
Grundschuld plus aufgelaufener Zinsen in Höhe von 170.000,-- DM verbunden.
Das schreckt wohl potentielle Investoren ab, da insgesamt mit einem
Investitionsvolumen von ca. 2 Millionen DM gerechnet werden muß.
Wir, die F.D.P., sind der Meinung, daß die Stadt hier finanziell
einspringen muß, um den Wasserturm für Investoren attraktiver
zu machen und ihn so langfristig zu erhalten. Was für den Lamberti-Turm
in Breyell ganz selbstverständlich ist, muß auch für den
Wasserturm möglich sein.
Wenn CDU und SPD bereit waren, für ein Stück eingefallener Mauer
am Ingenhovenpark (Robert-Kahrmann-Straße) 75.000,-- DM für den
Wiederaufbau auszugeben, dann muß auch Geld für den Erhalt des
Wasserturmes bereitgestellt werden.
Der Wasserturm gehört zu Lobberich und zu dem neuen Baugebiet Lobberich-Ost.
Aus einem Teil des Verkauferlöses der dortigen Grundstücke könnte
die Finanzierung vorgenommen werden. Auch der ehemalige Nutzer, die Stadtwerke,
sollte in die Pflicht zur Erhaltung des Wasserturmes genommen werden.
Daß wir mit unserer Meinung nicht alleine stehen, sondern breite
Unterstützung in der Bevölkerung erfahren, signalisierten zahlreiche
Bürger bei einer durchgeführten Bürgerversammlung durch ihre
Unterschrift.
Unterstützen auch Sie uns in unserem Bemühen, den Wasserturm als
Wahrzeichen zu erhalten. Tragen auch Sie sich in unsere Unterschriftenlisten
ein. Bürgernähe propagieren alle Parteien, testen Sie durch Ihre
Unterschrift, wie ernst man Ihre Meinung nimmt, wenn wir Ihre Unterschrift
dem nächsten Rat vorlegen.
[Katharina Linke-Lowis]
Die Bürokratie - Ein Feind von Fortschritt und
Entwicklung
Wem ist das noch nicht passiert? Als Nettetaler Bürger spricht man beim
Amt wegen eines Anliegens vor und hört: "Was spricht dagegen?"
"Was spricht dagegen?" ist eine zugegebenermaßen unstrittige Methode
einen Antrag zu bearbeiten.
Dennoch, - irritiert fragt sich so mancher Bürger, ob dieser Frage mit
mehr Energie nachgegangen wird, als seinem eigentlichen Anliegen. Unser
Verwaltungsdschungel hat Vorhaben bereits in seinen Anfängen zum Scheitern
verurteilt.
Natürlich ist es prestigeträchtig und anspruchsvoll für die
Verwaltungsspitze, sich den "großen Themen", den "großen Namen"
zu widmen. Dem kleinen Vorhaben eines Einzelnen, das vielleicht "nur 1 oder
2 Arbeitsplätze" schafft, scheint hier oft nur geringes Interesse entgegen
gebracht zu werden.
Viele erwarten, nicht einmal mehr freundlich begrüßt und mit ihrem
Anliegen ernst genommen zu werden - "Was spricht dagegen?" scheint die
überragende Maxime des Wirkens und Handels der Verwaltung geworden zu
sein. Dabei wird sowohl Wirken als auch Handeln für den Bürger
erschwert.
Beispiele finden sich leider viele und dadurch auch viele Betroffene. Das
kann sich Nettetal im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht mehr leisten.
"Was spricht dagegen, endlich liberale und bürgernahe Konzepte umzusetzen?"
Eigentlich nichts!
Deshalb fordern wir den Ombudsman! Entbürokratisierung bei
Genehmigungsverfahren und unternehmensfreundliche Objektbegleitung durch
städtische Behörden, und zwar ohne Vernachlässigung moderner
sicherheitstechnischer und umweltrelevanter Standards.
[Johannes Schatten]
Fest der Lügen - der Phrasen - und der leeren Versprechungen
Mehrere Versuche der F.D.P, Konsens für Zurückhaltung im
Plakatwettbewerb zu erreichen, sind am Widerstand der großen Parteien
gescheitert. Die Bürger müssen bereits seit einem halben Jahr mit
der Verunstaltung unserer Stadt leben. Schlimm auch die Methoden: da holt
die CDU die Kinder aus einer Nettetaler Schulklasse - die Kleinen müssen
jubeln - der Fotograph knippst - das Plakat grüßt "Wir planen
die Zukunft" - (fragt sich nur welche). Es ist einfach schäbig, wie
im geschützten Raum einer Schule unsere Kinder für Parteiinteressen
mißbraucht werden.
Die anderen röhren den Urschrei nach sozialer Gerechtigkeit
(Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer und sonstige Neidsteuern). Gnade
uns Gott, wenn so der Mittelstand, die freien Berufe und das Handwerk wegradiert
werden.
Die "Neue Mitte" war auch nur eine Phrase, die Realität sieht anders
aus!
|