Pfarrbrief 4/99Der Pfarrbrief erscheint vierteljährlich |
|
Inhalt:Statistik: |
|
|---|---|
Wir sind unterwegs ins dritte Jahrtausend! Es liegt an uns, wie wir gehen - allein oder in Gemeinschaft - hoffnungsvoll und vertrauend, oder ängstlich und mutlos.
Aber es liegt nicht immer an uns, wie sich die Wegstrecke gestaltet. Eines wissen wir sicher, der Weg der Menschheit durch das dritte Jahrtausend wird sein, wie der Weg der Menschheit durch alle Jahrtausende vorher. Es wird trübe Abschnitte genau so geben wie sonnige, lichte Wegstrecken. Die Menschen werden lachen und sie werden weinen. So wie alle Jahrtausende vorher auch.
Aber es gibt Wegzeichen, die uns die Orientierung erleichtern können, Heilszeichen, die immer in die richtige Richtung weisen. Das Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen ist der Gottessohn Jesus Christus. Er selbst sagt von sich: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Er weist auf das Ziel unseres Weges. Und wir können es drehen und wenden wie wir wollen, dieses Ziel heißt immer Gott. Anno Domini - darum ist auch das Jahr 2000 ein Jahr des Herrn und sein ist die Zeit.
(Pfarrer Johannes Torka)
Als ich 1973 als Pastor nach Lobberich kam, da wurde zur Taufe vor dem Baldachin ein Tisch mit Taufkanne und Schale herangerollt, ebenso ein Ständer auf Rädern für das Kreuz. Der Taufstein war am Seiteneingang abgestellt, wo heute die "Immerwährende Hilfe" ihren Platz hat.
Schon damals faszinierte mich dieses alte romanische Taufbecken, vielleicht 600 Jahre hier in der Gemeinde. Becken und Säule aber bildeten keine Einheit, waren aus verschiedenen Epochen und von unterschiedlichem Material und Schlag. So war es mein Wunsch, dieses Taufbecken wieder in das Blickfeld der Gemeinde zu rücken und in Beziehung zum Altar, zur Eucharistiefeier zu bringen. Doch die Umgestaltung blieb unvollendet, da der Diözesanbaumeister andere Vorstellungen hatte als der Künstler.
Nach vielen Gesprächen mit dem Künstler Titus Reinarz und der Diskussion dieser Ideen in der Diözesankunstkommision, können wir nun das neugestaltete Taufbecken zu Beginn des neuen Kirchenjahres und beim Übergang in ein neues Jahrtausend am 1. Adventssonntag einweihen.
Für die Gemeinde ist das Taufbecken ein so wichtiger Ort, weil dort für den Christen eine ganz neue Beziehungsgeschichte beginnt. Der Christ ist kein besserer oder schlechterer Mensch als andere. Aber Christen sind Menschen, die aus einer zusätzlichen Beziehung ihr Leben gestalten, nämlich aus der Beziehung zu Jesus Christus. Durch ihn werden wir herausgerufen aus der Geschichte von Schuld und Sünde. Die Taufe ist Zeichen einer neu geschenkten Freiheit und eines neu geschenkten Lebens. In der Taufe werden wir Kinder Gottes und Miterben Christi. Mögen auch im 3. Jahrtausend hier viele solcher Beziehungen entstehen und die Gemeinschaft des Gottesvolkes aufnahmefähig bleiben. Mit Christus gehen wir so in eine hoffnungsvolle Zukunft.
(Pfarrer Johannes Torka)
Bei der Neugestaltung des Taufsteines galt es den ältesten und wertvollsten Teil hervorzuheben, nämlich das alte romanische Becken. Dieses Becken zu interpretieren und in seiner Aussage zu steigern, hatte ich mir zu Aufgabe gemacht.
Das gewählte Steinmaterial "Belgisch Granit" sowie die Patina des aus Bronze gegossenen Taufbeckendeckels - dem Farbton des Steines angepaßt - ist ein wichtiger Bestandteil des Neuen. Die Bronze wurde übrigens in Santa Pietra in der Toskana gegossen, in der weltberühmten Gießerei Mariani.
Der neue Fuß mit der Darstellung von vier Löwen, die in der Architektur des Beckens verhaftet sind, tragen das alte Becken hervorhebend. Der Inhalt des Beckens, das Taufwasser, wird im Taufsteindeckel sinnbildlich dargestellt.
In dem Bronze geformten Wasser zeigt sich überhöht die Darstellung eines Fischkörpers.
Beide Tierdarstellungen, Löwe und Fisch, sind uralte, im Christentum verhaftete Zeichen für Christus. Die bildliche Darstellung der vier Köpfe am alten Becken stehen für die vier Lebensflüsse, die in allen Himmelsrichtungen aus dem Paradies hervorquellen.
Die gesamte Darstellung ist in Verbindung mit dem Taufgeschehen eine einfache, klare Aussage, reich und vielschichtig gleichermaßen.
Die Taufe ist das Angebot, in Christus zu leben. Einfacher, die Taufe ist der Einstieg in den christlichen Glauben, dessen Lebenshilfe zur Orientierung im Chaos des Lebens, des Lebenskampfes.
Vier Eckplatten binden das Taufbecken in den Fußboden ein. Sie zeigen einen Schmetterling, ein Sinnbild für die Wandlung zu neuem Leben in der Taufe - Raupe zu Schmetterling.
Die Muschel bezieht sich auf die Taufe Christi durch Johannes sowie auf den veränderten Taufritus (begießen statt untertauchen).
In der dritten Eckplatte ist das Wasser dargestellt, als Sinnbild der Reinigung und Erneuerung, als das Wasser des Lebens.
In die vierte Eckplatte ist die Jahreslosung für das Heilige Jahr 2000 eingemeißelt.
(Titus Reinarz)
Die Franziskanerinnen von St. Mauritz haben in Telgte einen Partnerschaftsverein für das Krankenhaus in Stupino, nördlich von Moskau. Dorthin sind Betten und Nachttische unseres Krankenhauses gegangen. Schon längst sollten auch noch Restposten unterwegs sein. Doch die russische Bürokratie läßt sich viel Zeit und macht manche Schwierigkeiten. Doch Ende November wird es soweit sein. Aus EG-Lagerbeständen werden 20 Tonnen Schweinefleisch versandt. Denn Monate hat es schon kein Schweinefleisch gegeben. Wer diesen Einkauf mit finanzieren möchte, kann es über das Pfarrbüro tun. Auch die Transportkosten sind nicht gering. Und wer ein Weihnachtspaket für alte Leute oder Kinder mit Familien mitgeben möchte, kann das bis Ende November abgeben. Aber bitte keine verderblichen Lebensmittel einpacken! Näheres werden Sie aus Presse und Pfarrmitteilungen erfahren.
(Pfarrer Johannes Torka)
Religiöse Woche der Jugend
Und wieder ist es soweit. In der ersten Woche des Advent findet die traditionelle Religiöse Woche der Jugend statt. Sie findet statt vom 28. November bis zum 4. Dezember 1999 und steht unter dem Thema:
"Was geht mich das an? - Ein Jahrhundert geht zu Ende."
Es soll in der Woche aber nicht, wie der Titel vermuten lassen könnte, nur um das Zurückschauen auf das Jahrhundert gehen, sondern auch um ein persönliches Nachdenken und zukunftsorientiertes Handeln für das neue Jahrtausend.
Zum ersten Mal wollen wir diese Woche mit Hinsbeck zusammen feiern. Deshalb treffen wir uns jeweils (außer Mittwoch) um 6.00 Uhr vor der Arche, um dann nach Hinsbeck zu fahren. Dort ist nach der Morgenmeditation auch das gemeinsame Frühstück.
Abends treffen wir uns nach Absprache in kleinen Gruppen wieder in Lobberich. Wie gewohnt sind alle für Mittwoch um 6.00 Uhr zur Rorate-Messe in der Pfarrkirche eingeladen.
Anmeldezettel sind im Pfarrbüro erhältlich und dort bis zum 26. November wieder abzugeben.
Am Sonntag, dem 28. November treffen sich alle Interessierten, auch die aus den anderen Pfarren der Stadt Nettetal, zu einem gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst mit Taizé-Gesängen um 16.00 Uhr in der Alten Kirche in Lobberich.
Den Abschluß findet die Religiöse Woche mit einer großen Jugendmesse am 4. Dezember 1999 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael in Waldniel.
(Kaplan Peter Dückers,Gemeindereferent Walter Schierkes)
Jeweils am Mittwoch im Advent (1., 8., 15. und 22. Dezember) treffen wir uns morgens, um 6.00 Uhr in der dunklen Kirche bei Kerzenschein, um der Botschaft des verheißenen Heils zu lauschen und Eucharistie zu feiern "bis er kommt in Herrlichkeit".
Sie findet statt am 12. Dezember 1999 von 15.00 bis 17.30 Uhr in der Brücke. Nach einem besinnlichen Beginn sollen verschiedene Kerzen gebastelt und verziert werden. Die Kerzen, die verziert werden können, sind an dem Nachmittag zu kaufen. Mitzubringen sind Klebstoff, Schere, Küchenmesser und ein Brettchen.
Plätzchen und Getränke runden den adventlichen Nachmittag ab.
In den Tagen vor Weihnachten bringen wir den Kranken in der Gemeinde die Heilige Kommunion und einen Weihnachtsgruß ins Haus. Wer den Besuch wünscht und bisher noch nicht erfaßt ist, der möge sich im Pfarrbüro melden (Telefon 91410).
Am 4. Adventssonntag, 19. Dezember, um 16.00 Uhr.
Im Anschluß daran ist auch Gelegenheit zur Beichte.
Samstag, 18. Dezember, ab 14.00 Uhr für Spätaussiedler in deutsch-polnischer Sprache. Um 15.00 Uhr findet ein Gottesdienst statt.
Mittwoch, 22. Dezember, um 15.00 Uhr für Kinder mit gemeinsamer Vorbereitung. Am gleichen Tag ab 18.00 Uhr für Erwachsene und im Anschluß an die Abendmesse.
Ein Beichtgespräch bei Pfarrer Torka oder
Kaplan Dückers ist nach Vereinbarung möglich.
15.30 Uhr Krippenfeier für Kleinkinder
- gedacht ist an Kinder im Kindergartenalter -
Die Krippenfeier ist für Erwachsene kein Ersatz für eine
Weihnachtsmesse!
17.00 Uhr Hl. Messe in der Krankenhauskapelle
- gedacht ist an Patienten, Angestellte des Hauses und ältere
Gemeindemitglieder
17.00 Uhr Christmette für Kinder
mitgestaltet von den "Klangfarben"
(ab 16.30 Uhr Chor- und Flötenmusik)
- gedacht ist an Familien mit Kindern
im Grundschulalter
21.30 Uhr Vorfeier
Marcel Dupre (1886-1971)
Orgel-Variationen op. 20 über ein Weihnachtslied
Weihnachtsmatyrologium
22.00 Uhr Christmette
Joseph Haydn (1732-1809)
"Missa Sancti Nicolai"
für Chor, Soli und Orchester
L. Spohr: "Jubilate Deo"
24.00 Uhr Mitternachtsmesse in der Alten Kirche
08.30 Uhr Weihnachtsmesse
09.45 Uhr Hl. Messe in der Krankenhauskapelle
für die kroatische Gemeinde
10.00 Uhr Festhochamt
Greg. Gesänge vom Tag
W. A. Mozart (1756-1791)
"Missa brevis B-Dur" KV 275
für Soli, Chor und Orchester
11.30 Uhr Weihnachtsmesse
In allen Gottesdiensten halten wir die Kollekte:
"Adveniat 1999".
Sie können Ihre Spende aber auch im Pfarrbüro oder auf das Konto 40 102 345 bei der Sparkasse Krefeld überweisen. Spendenquittungen werden auf Wunsch vom Pfarrbüro ausgestellt.
08.30 Uhr Weihnachtsmesse
10.00 Uhr Familienmesse
mit weihnachtlicher Chormusik
mitgestaltet von den "Klangfarben"
11.30 Uhr Weihnachtsmesse
weihnachtliche Orgelmusik
Die Kollekte ist für die Instandhaltung der Pfarrkirche bestimmt.
15.00 Uhr Segnung der Kinder
18.00 Uhr Dankgottesdienst zum Jahresende
"Cäcilienmesse" Charles Gounod
Jugendsinfonieorchester der Stadt Mönchenglach- bach, Kirchenchor St.
Sebastian
Neujahr- Samstag, 1. Januar
00.30 Uhr Dankandacht zur Jahrtausendwende
Neben dem gregorianischen Te Deum, das in dieser Tonfolge auch schon vor
1000 Jahren erklungen ist, wird u.a. auch Bach's Präludium und Fuge
Es-Dur zu hören sein, der große instrumentale Lobpreis auf die
Dreifaltigkeit.
08.30 Uhr Hl. Messe
10.00 Uhr Hochamt
11.30 Uhr Hl. Messe
Oß Motter Eärd kömp enne Joare,
net bloß en Joarhongert, sojar en Joarduuschend jeht tu Äng,
on net all de Tiete rosich woare,
watt mich net wongert, dänn ich fäng,
de Menschheet hätt wennich doabej jeli-ert,
dänn watt no twi-eduuschend Joar noch so alles passi-ert,
datt zeucht bestemmt net van en besongere Intellijänz,
wie Kain on Abel haue se sich emmer noch opp die Pänz.
Mött de Nächstenliebe eß bej oß noch lang net alles
em Lu-et,
üeverall Mord on Du-etschlaach, hej on doa noch Kreeje on
Hungersnu-et.
All de Jeneratziu-ene habbe zwar örre Probleme jehatt,
trotzdem fongk en jedder Epoche och emmer noch enne kleene Fortschrett
statt;
mar Fortschrett hin on Fortschrett heär, öt eß jeddem kloar,
datt deä net emmer zum Wohl vanne Menschheet woar,
dänn trotz höchster Technik leäve wörr noch net wie em
Paradies,
deä Mensch steht doabej net em Meddelpunkt on datt fäng ich mies.
Weä reji-ert de Wällt, weä steht doa an erschter
Ställ?
Datt eß deä schnöde Mammon on weä doa set anne
Kwäll
deä seängert sich sällefs öt ersch, wie man so
sätt;
öt jöllt die Parole: Bloß kene Neid, weä hätt,
deä hätt!
Öt Leäve eß enne Kampf, leider wörrd datt waal och so
blieve,
trotzdem lohnt öt sich, tu kämpfe vörr bättere Tiete,
net oppjeäve, doch sull man och niks övverdrieve
on emmer positiv dengke, datt eß de halve Miete.
Maake wörr öt Bääste druut, alleen deä jo-e Well
eß wichtich
on weä opp ossen Heär vertraut, deä erkännt, watt falsch
eß on watt richtich.
Alleen su-e kann öt Leäve sich noch lu-ene,
vörr allem, vörr kommende Jeneratziu-ene.
Nie sull deä Mensch de Natu-er en öt Handwerk fusche on Härrjott
spi-ele welle,
net alles maake, watt mööchlich eß,
dänn weä ken Rejele enhällt mott schließlich doamött
tälle,
datt heä sich sällefs zerstüert, datt eß vörr mich
jeweß!
Fänge wörr en Allem wärr vernönftije Moate,
no dem Motto: Leäve on leäve loate!
Zahlen sagen viel - doch nicht alles. Die Fakten: Bundesweit waren 1999 mehr als eine halbe Million Mädchen und Jungen in fast 12.000 Gemeinden unterwegs. Sie sammelten nach Angaben des Weltmissionswerkes 55 Millionen Mark für ihre armen, kranken und ausgestoßenen Altersgenossen in der Dritten Welt. Auch unsere Sternsinger waren an dem Ergebnis mit 18.270,-- DM beteiligt. Ein Rekordergebnis, das die Sternsinger-Innen erneut zu Weltmeistern in der Dritten-Welt-Hilfe macht.
Beeindruckende Zahlen; einfach Spitze; doch die Zahlen sagen nicht, mit wieviel Hingabe sich die Kinder auf ihren anstrengenden Dienst vorbereitet haben. Sie sagen nicht, welche Freude sie so vielen mit ihren Gedichten, Liedern und Segenswünschen machen. Sie sagen nichts darüber, dass die Kinder bei ihrem Tun Unschätzbares über die (Un-) Gerechtigkeit in der Einen Welt lernen. Und sie sagen auch nichts darüber, welch großartige Boten des lieben Gottes sie sind. Auch darin sind Sternsinger-Innen einfach Spitze. Wenn wir das alles bedenken, dürfte es uns sicher nicht schwer fallen, die Kinder auch im Jahr 2000 freundlich aufzunehmen oder wenigstens freundlich abzuweisen!!
Die Aussendungsfeier ist im Jahre 2000 am Sonntag, dem 2. Januar im Gottesdienst um 11.30 Uhr.
Im Familiengottesdienst am Sonntag, dem 9. Januar um 10.00 Uhr bringen sie dann ihre Gaben zum Altar. Die Kinder haben einen vom Pastor unterschriebenen Ausweis bei sich. Sollten, wie im vergangenen Jahr in einigen Gemeinden passiert, Fremde auftauchen, dann sofort das Pfarramt benachrichtigen. Wenn Sie ihre Sternsingergabe beim Besuch nicht persönlich übergeben können, dann können Sie diese auch im Pfarrbüro abgeben oder auf das Konto 40 102 345 bei der Sparkasse Krefeld mit dem Vermerk "Sternsinger" einzahlen.
(Pfarrer Johannes Torka)
13.000,-- DM konnten wir für den Wiederaufbau im Kosovo zur Verfügung stellen. Die Franziskaner betreuen in Djakovica eine Pfarrei mit 12.500 Mitgliedern. Mit dem Geld wollen sie helfen die Wohnungsnot zu lindern. Bis Jahresende hofft man 150 Wohnungen wieder herstellen zu können. Die Salsianer, die ebenfalls bedacht werden, errichten in Pristina und in Podgorica ein kleines Jugendzentrum, wo beruftliche Ausbildungskurse angeboten werden sollen. Ebenso sind sie dankbar für diese Hilfe, die ihnen einzelne Nothilfemaßnahmen ermöglichen. Allen Pfarrfestbesuchern, vor allem aber den fleißigen Mitarbeitern, herzlichen Dank.
(Pfarrer Johannes Torka)
Du zeigst mir, Herr, den Weg zum Leben. Ps 16,11
Er verstarb am 5. Oktober 1999 in Mönchengladbach.
Geboren wurde er am 13. Dezember 1913 auf den Pütterhöfen, heute Boisheim, bis zum Autobahnbau Gemeinde St. Sebastian Lobberich. So fühlte er sich zeitlebens als Lobbericher. Nach seiner Priesterweihe am 28. Juli 1940 feierte er am 4. August 1940 hier sein Primiz.
Die längste Zeit seines priesterlichen Dienstes hat er als Religionslehrer am Staatlichen Neusprachlichen Mädchengymnasium in Mönchengladbach verbracht. Nach seiner Pensionierung war er noch im Diözesanpriesterrat tätig und war mit der Mitsorge für die älteren und kranken Priester in den Regionen Heinsberg, Kempen-Viersen, Krefeld und Mönchengladbach betraut. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte Studiendirektor Dr. Optendrenk in der Pfarrgemeinde St. Bonifatius Mönchengladbach.
(Pfarrer Johannes Torka)
Nachdem Herr Weinert und Herr Zanders jahrelang Vorarbeit geleistet hatten, hat die Archivberatungsstelle des Landschaftsverbandes Rheinland die Erstellung eines Findbuches über die letzten beiden Jahrhunderte erstellt. Monate war Herr Buchholz von der Archivberatungsstelle damit beschäftigt. Am 20. Oktober 1999 konnte nun das fertige Werk übergeben werden. Zuvor waren bereits die Urkundenbestände vom 15. Jahrhundert an restauriert und archiviert worden.
Dass diese Arbeit möglich war, verdanken wir der finanziellen Unterstützung durch die ehemalige Volksbank Nettetal und die Sparkassenstiftung Krefeld.
(Johannes Torka)
Liebe Lobbericher!
Nachdem ich nun bereits seit einigen Wochen in St. Sebastian arbeite, möchte ich mich auf diesem Wege vorstellen.
Mein Name ist Walter Schierkes, ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder zwischen 9 und 14 Jahren. Wohnhaft bin ich in Leutherheide.
In meinem Erstberuf bin ich Sozialpädagoge und habe dabei in einer Offenen Tür in Rheydt als kirchlicher Jugendbeauftragter und schließlich von 1991-1994 als Leiter der "Arche" gearbeitet. Anschließend wechselte ich in den pastoralen Dienst nach Kempen-Kamperlings, wo ich meine Ausbildung zum Gemeindereferenten beendete.
Drei Jahre lang, nämlich bis zum Herbst dieses Jahres, war ich dann Gemeindereferent in Hinsbeck.
Zur Zeit bin ich dabei, die Gruppierungen und Verantwortlichen der Pfarre St. Sebastian kennenzulernen, um dann zu entscheiden, wo meine Arbeitsbereiche und Schwerpunkte liegen werden.
Auf jeden Fall freue ich mich, 'wieder' in Lobberich zu sein und hoffe auf ein gutes Miteinander.
Wenn Menschen wochentags eine Kirche besuchen wollen, stehen sie immer öfter vor versperrten Türen. Für manchen Pfarrer ist dies zur Vermeidung von Unfug und Diebstahl die einfachste Lösung. Dabei gibt es zweierlei Abhilfe: Ein Schutz aus dickem Glas / Gitter oder ein Schutzschild aus Menschen. Glaswand oder Metallgitter kosten Geld. Das lebendige Gitter erfordert die Bereitschaft der Christen, auch ausserhalb des Gottesdienstes die Kirchen als Oasen der Stille und Besinnung zu nützen.
Nun hat sich in Lobberich eine ausreichende Zahl von Christen bereiterklärt, einen Aufsichtsdienst in der Pfarrkirche einzurichten. Ab dem 2. November 1999 wird von montags bis freitags zwischen 15.00 und 17.00 Uhr unsere Kirche für Besucher geöffnet sein. Egal, ob zur Besichtigung oder für eine Zeit der Ruhe oder des Gebetes: Kommen Sie nur mal rein. Es tut gut sich einmal umzusehen, man kann Ruhe finden und still werden.
Um den Aufsichtsdienst noch besser zu organisieren, brauchen wir noch viele Helfer, die von ihrer Zeit etwas geben können, damit die Kirchentür noch länger offen bleibt. Anmeldezettel dazu gibt es in der Kirche am Informationstisch.
(H.J. Jansen)
Am 8. Januar 2000 wird Frater Kujur Shantilal in Indien in Shillonh im Bundesstaat Bihar zum Priester geweiht. Am 28. August 1967 wurde er in Ruderpur, einem Dorf in Bihar, geboren. Er stammt aus einer Bauernfamilie aus dem einheimischen Volksstamm der Oraons. Er ist das vierte von neun Kindern.
Er schreibt: "Es ist schmerzlich zu sagen, dass sechs meiner Geschwister ihren Lohn in der Ewigkeit empfangen haben".
1989 trat er bei den Salesianern ein und legte am 7. April 1990 das Ordensgelübde ab. Er hat sich gemeldet für die Mission im Nordosten Indiens. Seine Gebete begleiten uns. Ein Dankeschön an alle, die in der Gemeinde St. Sebastian sein Studium ermöglicht haben.
(Pfarrer Johannes Torka)
Talitha kumi - Junge Frau, steh auf!
Freitag, 3. März 2000
Frauen aus Indonesien wenden sich in dem von ihnen vorbereiteten Gottesdienst an jede einzelne Frau und fordern sie heraus, darüber nachzudenken, wo und wie sie "aufstehen" kann.
(H. Aldenkirchs)
Am 12. März 1960 wurde Herr Pastor Johannes Torka von Bischof Dr. Johannes Pohlschneider im Aachener Dom zum Priester geweiht.
Sein Weihetag, der sich am 12. März 2000 zum 40. Male jährt, fällt auf einen Sonntag! Um 10.00 Uhr findet ein feierlicher Dankgottesdienst statt. Anschließend ist die Gemeinde zum Gratulieren und Feiern in die Arche eingeladen. Der Tag findet seinen Abschluß in einer Vesper, die um 17.00 Uhr beginnt.
(H. Aldenkirchs)
Wie soll es in Zukunft weitergehen? Die praktizierende Gemeinde wird kleiner werden, die Lasten bleiben oder steigen noch an.
Auch wenn in der Praktizierung des Glaubens eine gewisse Gleichgültigkeit bei vielen eingetreten ist, so ist mir aus der täglichen Seelsorgearbeit doch bewußt, dass der Dienst der Kirche an den Menschen unentbehrlich ist. Das sagt mir die Begegnung mit den Kranken und Sterbenden, mit den Kindern in Kindergarten und Schule, die Vorbereitungsgespräche auf Taufe und Trauung, die Frage nach den Jugendlichen und vieles mehr.
Es ist auch bekannt, dass die finanziellen Probleme der Kirchengemeinden die zukünftige Generation stark belasten werden. Um Vorsorge für eine kleiner gewordene Gemeinde zu treffen, möchte ich aus Anlaß meines 40-jährigen Priesterjubiläums persönlich, aber vielleicht auch mit Hilfe weiterer Gemeindemitglieder zwei Stiftungen in der Gemeinde einrichten.
Die Sebastian-Stiftung soll der Pfarrkirche zugute kommen, z.B. Reparatur- und Restaurierungsarbeiten oder zur Entlastung bei den laufenden Betriebskosten.
Die Antonius-Stiftung dient der caritativen Arbeit, wobei über den eigenen Kirchturm hinaus geschaut werden soll, wie wir es hier immer praktiziert haben. Oderhochwasser, Bosnien und Kosovo, Hilfe für die Erdbebenopfer in der Türkei und Südamerika, um nur einige Beispiele zu nennen.
Zur Zeit wird die Stiftungsurkunde von einem Fachmann vorbereitet und der Bezirksregierung zur Genehmigung vorgelegt. Die Konten aber sind bereits eingerichtet:
Sebastian-Stiftung Konto Nr. 40 131 450
Antonius-Stiftung Konto Nr. 40 131 666
Sparkasse Krefeld (BLZ 320 500 00).
Ab einer gewissen Summe werden die Zustifter in die Stiftungsurkunde eingetragen.
(Pfarrer Johannes Torka)
"Gib mir ein hörendes Herz":
Unter diesem Leitwort steht ein fünfwöchiger Kurs, der in unserer Pfarre vom 13. März bis 10. April 2000, jeweils montags, 20.00 Uhr, in der Brücke angeboten wird.
Im Alltag mit seiner Arbeit, seinen Freuden und Sorgen, dem häufigen Stress und den vielerlei Dingen und Menschen, mit denen wir zu tun haben, scheint Gott kaum vorzukommen. Dieser Kurs ist ein Angebot für alle, die den Wunsch haben, ihren Alltag und ihr Leben bewusster zu leben und im Alltag einen neuen Weg zu Gott zu finden.
Zum Kurs gehören:
- eine persönliche tägliche Gebetszeit
von normalerweise zweimal 5-10 Minuten.
Dazu gibt es eine Mappe mit Impulsen und Übungen für jeden Tag.
- ein wöchentliches Gruppentreffen
mit Erfahrungsaustausch und einer Einführung in die Übungen der
kommenden Woche.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu einem Informationsabend am Montag, dem 21. Februar 2000, um 20.00 Uhr in der Brücke. Informationen geben heute schon: Hildegard Aldenkirchs, Telefon 6673 und Dietmar Sagel, Telefon 1781.
(Dietmar Sagel)
Am 11. Mai 2000 wird Weihbischof Karl Reger nach Lobberich kommen und in der Abendmesse um 18.00 Uhr das Sakrament der Firmung spenden. Wie Taufe, Buße und Eucharistie ist auch die Firmung ein Sakrament, das heißt ein Zeichen Gottes an uns Menschen, dass er uns liebt und beschützt. Mit der Firmung wird auch ausgedrückt, dass ein junger Mensch mündig wird und von Gott den Auftrag erhält, verantwortlich an der Gestaltung der Welt und der Kirche mitzuwirken.
Zur Vorbereitung auf den Empfang der Firmung bieten wir auch im kommenden Jahr einen Firmkurs an - und zwar ab Januar. In diesem Kurs können die Jugendlichen vieles über den christlichen Glauben, über Kirche und Gemeinde und über das Leben eines Christen erfahren. Der Firmkurs stellt eine gute Chance dar, mit Gleichaltrigen über religiöse Fragen ins Gespräch zu kommen und neue Erfahrungen im Glauben zu machen.
Der Firmkurs wird, ähnlich wie die Vorbereitung zur Erstkommunion, in kleinen Gruppen durchgeführt, die jeweils von einer Katechetin oder einem Katecheten geleitet werden. Daneben bieten wir wieder mehrere Wahlpflichtveranstaltungen an, damit die unterschiedlichen Interessen der Jugendlichen etwas mehr Berücksichtigung finden können und sie selber Schwerpunkte setzen können. So gibt es Veranstaltungen in den Wahlfplichtbereichen Gottesdienst, Meditation, Film und Diakonie. Ferner gibt es eine Gemeindeerkundung, ein gemeinsames Wochenende in Aachen, eine Bußfeier und ein Einzelgespräch mit Kaplan Dückers, das der direkten und inneren Vorbereitung auf den Empfang der Firmung dient.
Eingeladen zur Teilnahme am Firmkurs bzw. zum Empfang des Firmsakramentes sind alle Jugendlichen unserer Gemeinde, die in der Zeit von Juli 1984 bis Juni 1985 geboren worden sind und natürlich ältere Jugendliche, die noch nicht gefirmt sind.
Für den Kurs suchen wir allerdings noch dringend Katecheten/innen, die die Jugendlichen in einer kleinen Gruppe auf ihrem Weg zur Firmung begleiten möchten. Es wäre schön, wenn einige Erwachsene oder bereits gefirmte Jugendliche diese Verantwortung für die Weitergabe des Glaubens in unserer Gemeinde übernehmen könnten.
(Kaplan Peter Dückers)
mit Pfarrer Frohn, Mülhausen, von Samstag, dem 8. April bis Mittwoch, dem 19. April. Pfarrer Frohn ist ein erfahrener Romführer. Er hat selbst viele Jahre in Rom gearbeitet. Vorläufige Kosteneinschätzung bei Vollpension in Rom 130,-- DM pro Tag. Nähere Auskünfte erteilt das Pfarramt St. Heinrich Mülhausen, Telefon 02158/2344.
mit dem Diözesanpilgerzug vom 6. bis 13. Mai. Nähere Informationen im Aushang der Kirche.
mit der Kolpingsfamilie Oedt vom 23. Juni bis 2. Juli. Die Kosten je Person im Doppelzimmer betragen 2.479,-- DM. Besucht werden die Stätten wie: Tel Aviv, Jaffa, Haifa, Akko, Nazareth, Berg Tabor, See Genesareth, Jordanquellen, Golan, Capernaum, Tabgha, Berg der Seligpreisungen, Jericho, Totes Meer, Qumran, Sodom und natürlich Jerusalem.
(Pfarrer Johannes Torka)
Da der jetzige Küster aus Altersgründen ausscheidet, müssen wir ab Mai 2000 diese Stelle neu besetzen. Aus finanziellen Gründen erfolgt die Einstellung nur noch mit 18 Stunden wöchentlich.
Bewerbungen sind bis 31. Dezember 1999 zu richten an den Kirchenvorstand St. Sebastian, An St. Sebastian 33, 41334 Nettetal. Telefonische Auskünfte erteilt unsere Verwaltungs-Mitarbeiterin Frau Troost, Tel. 02153/914120.
(Kirchenvorstand St. Sebastian)
Rosanne Marie Lücker David Mausberg Pia Anita Hantel Theresa Heil Philipp Giskes Sven Busch Jacqueline Houben Pia Terhaag Anna Lena Rennett Annalena Cox Sinja Ruhl Simon Nelleßen Dennis Hermges Michael Eickelpasch Julian Giskes Claas Constantin Contzen Nils Lisges Michael Erlach Lisa Marie Hahn Nina Turinsky Kirstin Maria Thielen Nathalie Paula Niejodek Carolin Irrgang Marc Heidel
Herbert Artz - Margit Westermann
Thomas Tillmanns - Inke Holthausen
Jörg van Overbrüggen - Simone Katzmann
André Rennett - Carina Rathje
Peter Lotze - Antje Prinzler
Volker Dilchert - Alexandra Erlach
Stephan Birk - Maren Verlinden
Roland Schrömges - Christina Klatt
Horst-Peter Gasche - Maria Rütten
Christine Windhausen, geb. Bontenackels Hubert Broens
Ida Feller, geb. Winkel Christoph Mülleneisen
Katharina Weidenfeld, geb. Heithausen August Mevißen
Christine Külkens, geb. Finke Walter Feikes
Maria Rietzke, geb. Daniels
Margareta Ingenhag, geb. Nagels
Maria Werner, geb. Koenen
Helene Boyxen, geb. Buntenbroich
Christine Schmalohr, geb. Theven Hans Josef Scholzen
Beate Schneider, geb. Ollendorf Ferdinand Semnet
Anna Müller, geb. Slawik August Winkelmolen