Tourismus



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Fahrrad:

Der "Alleenradweg" auf der ehemaligen Bahntrasse Kaldenkirchen - Lobberich - Grefrath - Kempen: Eine Tourbeschreibung (RP, August 2015)

Bericht 2015 über das Radwegsystem nach Zahlen (Rheinische Post) und Westdeutsche Zeitung)
Mit dem neuen Knotenpunktsystem auf Radrouten im Kreis Viersen fällt die Orientierung leicht: Opencyclemap.org

Fahrradverleih/Fahrradreparaturen

  • Antonius Klitsie, de-Ball-Straße. 24-Stunden Service: +49 (0) 174 / 88 88 81 0

  • Van de Staay, An St. Sebstian Ecke Graf-Mirbach-Straße

Geführte Radtouren:

Dienstags

Von Anfang März bis Ende November fahren Brigitte Puschmann und der Radlertreff Nettetal dienstags durch den Naturpark Schwalm-Nette. Die Radler steuern Natur, Kultur, Modernes und Historisches im deutsch-niederländischen Grenzgebiet an. Treffpunkt ist 14.30 Uhr (im Juni 2016 und ab 5. Juli um 14.00 Uhr an der Ecke Windmühlenweg/Mühlenstraße in Lobberich. Die Länge der Dienstags-Touren beträgt 25 bis 35 km und dauern bis 18 Uhr. Info unter Telefon (Puschmann) 02153/6647.

http://www.http://www.radlertreff-nettetal.de/

Donnerstags

Mit dem Fahrrad erkunden Interessierte donnerstags den Naturpark Schwalm-Nette. Gemeinsam mit Karl Engbrocks radeln auch ältere Teilnehmer im gemütlichen Tempo mit. Nach halber Strecke kehren die Radler bei dieser Veranstaltung des Naturparks Schwalm-Nette ein. Treffpunkt: Lobberich, Nordstraße 1 auf dem Parkplatz.
Info unter Telefon 02153/3587.

Lesen Sie dazu einen Bericht der Rheinischen Post vom 17. April 2015: Schöne Touren starten in Lobberich:

Grenz-ver-führer.de:

Geführte Radtouren am Niederrhein - gelegentlich auch ab Lobberich


Tourbeschreibungen

mit GPS:

Lobberich Südrunde (Ortsmitte über die Felder und am Wasserwerk vorbei zum  Schänzchen und auf der anderen Seite der Seen wieder zurück)

Texte

Die Tour führt über die Breyeller Straße. Die Pedaltreter überqueren die Nettebrücke und folgen der 2-Länder-Route bis Kindt. Nun geht’s entlang des Kreuzgartens, der Kreuzwegstationen zeigt, und weiter über Boisheim Richtung Dilkrath. Bei Heidend biegt die Route links ab. Über die Brüggener Hütte und Dülkener Nette erreichen die Radler nun Dülken. Dort lädt der Alte Markt zur Rast ein.

Die Biker fahren von dort Richtung Bahnhof, überqueren die Autobahn 61 und folgen der Niederrhein-Route bis zu den Süchtelner Höhen. Nun erreicht man den Ortskern von Süchteln mit Pfarrkirche St. Clemens und Heimatmuseum.

Auf den Spuren Napoleons

Die Radroute folgt nun den Spuren Napoleons auf der Fietsallee am Nordkanal. Napoleon plante 1806 von Neuss über Venlo bis nach Antwerpen den Bau eines Kanals. In Süchteln war ein Hafen geplant. Die Arbeiten zu diesem kühnen Plan wurden um 1810 eingestellt.

Bis zur Oedter Straße in Süchteln folgen wir der Fietsallee am Nordkanal. Dort zweigt die Route rechts ab, um die Nette und die Netteniederung zu passieren. Entlang des Zweigkanals und des renaturierten Niers-Altarms erreicht man über die Niederrhein-Route nach rund 40 Kilometern die Grenzburg Uda in Oedt. Die Niers schlängelte sich früher um die 700 Jahre alte Grenzburg. Die Radler folgen ein Stück dem Niers-Radwanderweg Richtung Grefrath. Vorbei am Niershorst, dem Verkehrslandeplatz für Propeller- und Segelflugzeuge, erreicht man den Grefrather Ortskern.

Weiter geht es ab Petershof über den Schlibecker Berg nach Lobberich. Alternativ wird die Trasse des künftigen Alleenradwegs beradelt.

Radtour des Monats, Juni 2012:

Hinweis: Die Route wird mit Start und Ziel Grefrath vom Kreis Viersen angeboten. Hier eine leicht veränderte Version ab Lobberich.

Die Route beginnt am Ortsrand auf der Bahntrasse in Richtung De-Witt-See. Es lohnt ein Routenabstecher von der ehemaligen Bahntrasse zum Nabu-Naturschutzhof oder zum Landschaftshof Baerlo.

Die Radler biegen rechts ab und fahren auf dem Nettetaler Rundweg am De-Witt-See entlang nach Leuth. In diesem Erholungsort ist die uralte Blutbuche auf dem Friedhof einen Besuch wert. Die Tour führt nach Norden in die Wälder rund um die Krickenbecker Seen. Über die Niederrheinroute Nr. 99 führt der Weg am Poelvennsee entlang. Wer sich erfrischen möchte: Am Poelvenn gibt es ein Naturbad.

Die Route führt zum Herscheler Weg. Dort verlief einst die Nordkanal-Trasse, die Napoleon Bonaparte für den Niederrhein entwarf: Der nie vollendete „grand canal du nord“ war von Neuss über den Kreis Viersen bis nach Nederweert geplant. Bei der Flootsmühle biegt die Route links ab. Es geht auf der Niederrheinroute Nr. 99 auf einer ehemaligen Römerstraße durch den Kiefern- und Mischwald weiter nach Norden bis zur „Blauen Lagune“. Der Erlebnispark lockt mit Strandbad, Wasserski und Hochseilgarten.

Dem Scharenbergweg und der Harzbecker Straße folgend erreichen die Radler Grefrath. An der Niers entlang lohnt ein Besuch der Abtei Mariendonk. Seit über 100 Jahren wird das Kloster von Benediktinerinnen geführt. Über den Grenzsteinweg fahren die Radler über die Feldwege an den Äckern rund um Ziegelheide. Auf dem Kempener Rundweg führt die Strecke in Richtung Süden nach Klixdorf und Mülhausen. Wer möchte, kann den Flugplatz Niershorst besuchen. Durch das Naturschutzgebiet „Burgbruch“ erreichen die Radfahrer nach rund 40 Kilometern den Bergerplatz in Grefrath. Über die Hohe Straße und Lobbericher Straße geht es auf den neuen BahnRadweg. Die ehemalige Bahntrasse der Rheinischen Eisenbahngesellschaft führt von Grefrath in Richtung Lobberich. Komfortabel geht es bei geringer Steigung über den Schlibecker Berg. Die Radler passieren Haus Milbeck, einen ehemaligen Herrensitz. Die Trasse kreuzt die Niedieckstraße, von wo es wieder in den Ortskern geht.


Radroute des Monats Mai 2013

Die Radroute des Monats Mai führt zu stillgelegten Mühlen an Nette und Niers. Start ist am Alten Rathaus in Lobberich, Marktstraße. Zunächst fahren die Radler durch den Ort entlang Hochstraße und An Sankt Sebastian. Sie erreichen auf der Niederrheinroute den Nettebruchsee. Die Route führt am See und an der Nelsenmühle vorbei. Die ehemalige Wassermühle an der Nette mahlte einst Mehl und stellte Öle her. Heute ist das Gebäude mit Rundbogenfenstern ein Wohnhaus.

Auf dem Nettetaler Rundweg passieren die Radfahrer den Breyeller See. Es geht nach Norden am Windmühlenbruch und an der ehemaligen Neumühle vorbei. Diese Nettemühle mahlte Korn. Sie war bis vor einigen Jahren in Betrieb. Derzeit bauen die Eigentümer sie zu einem Wohnhaus um. Die Strecke führt entlang des Ferkensbruchs. Ein Abstecher führt zur Lüthemühle. Sie ist heute Restaurant und Gasthaus. Die erste urkundliche Erwähnung der ehemaligen Korn- und Ölmühle reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück.

Die Strecke führt auf der 2-Länderroute in Richtung Sassenfeld. Die Radfahrer passieren den Nabu-Naturschutzhof und erreichen Hombergen sowie die Krickenbecker Seen. Am Schloss Krickenbeck vorbei verläuft der Weg auf der Niederrheinroute Nr. 99 über Plankenheide bis zum Alten Nordkanal. Die nie fertiggestellte Handelsroute hatte einst Napoleon geplant. Dem Verlauf des Nordkanals folgend führt die Route zur Flootsmühle. Die Geschichte dieser ehemaligen Korn- und Ölmühle reicht bis ins 16. Jahrhundert. Heute wird sie als Wohnhaus genutzt. Das Gedenkkreuz im Vorgarten dient Kevelaer-Pilgern als Raststätte.

Der Weg führt durch die Nette-Niederung. Über kurze Abstecher sind die Kovermühle und die Nettemühle zu erreichen. Beide Mühlen an der Grenze des Kreises Kleve zum Kreis Viersen dienen heute dem Wohnen. Die Kovermühle aus dem 14. Jahrhundert malte bis 1945 Getreide. Weiter geht es durch die Vorster Heide. Hier stand einst die Vorster Mühle. Die Radler erreichen den ehemaligen Standort der Getreidemühle über einen Abstecher auf den Vorster Mühlenweg.

Der Weg führt an die an der Niers gelegene Neersdommer Mühle in der Nähe der Abtei Mariendonk in Grefrath. Diese Mühle mit ihrem Ursprung im 14. Jahrhundert konnte mit vier Mahlwerken rund um die Uhr betrieben werden. 1942 wurde der Betrieb eingestellt. Entlang der Niers-Niederung führt der Weg auf der Niederrheinroute an der Langendonker Mühle vorbei. Die ehemalige Getreide- und Ölmühle mahlte eine Zeit lang auch Tabakblätter.

Die Radler passieren auf der weiteren Route das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Viersen. In dem Volkskundemuseum wird das niederrheinische Leben vergangener Zeit dargestellt. Ein Stopp lohnt. Durch den Ortskern von Grefrath und über den neuen Abschnitt des BahnRadwegs Kreis Viersen von Grefrath nach Kaldenkirchen erreichen die Radler nach 36 Kilometern wieder das Alte Rathaus in Lobberich.


Radroute des Monats Oktober 2015: Auf den Spuren der Römer

Julius Caesar kam 55 v. Chr. an den Niederrhein, der daraufhin Herrschaftsgebiet der Römer wurde. Startpunkt der Radtour ist das alte Rathaus auf der Marktstraße in Lobberich. Durch den Ortskern geht es zunächst auf der Hochstraße Richtung Norden zum Knotenpunkt (KP) 87. Vorbei an der Pfarrkirche St. Sebastian führt die Tour zu KP 1. Entlang Ferkensbruch und De Wittsee erreichen die Radfahrer KP 12. Weiter geht es auf der ehemaligen Bahntrasse zum KP 63.

Auf dem Weg zu KP 67 führt die Route auf einer einstigen Römerstraße vorbei an Burg Bocholt. Die Burg mit angegliedertem Kaiserturm diente einst dem Schutz dieser naheliegenden Straße. Im weiteren Verlauf passieren die Radfahrer Dornbusch und erreichen den KP 18. Dornbusch lag einst auf der Römerstraße von Roermond nach Krefeld. Die Bastionstraße hieß bis 1896 noch Heerstraße. Weiter geht es durch die hügeligen Süchtelner Höhen zum KP 96 in Viersen-Süchteln. Süchteln liegt an der strategisch wichtigen Kreuzung zweier römischer Straßen. Auf diesen Straßen marschierten einst die römischen Heere. In friedlichen Zeiten zog der römische Kaufmann seines Weges daher, um Handel zu betreiben. Die von Süden nach Norden verlaufende römische Reichsstraße bildet heute den Verlauf der Düsseldorfer Straße und der Hochstraße.

Im weiteren Verlauf folgen die Radler der Tour durch den Ortskern über den KP 35 zum KP 2. Ab hier verlässt die Tour das Knotenpunktnetz, um Richtung Norden der ehemaligen Römerstraße zu folgen, die Viersen mit Straelen verband. In Grefrath erreichen die Radler wieder das Knotenpunktnetz und fahren Richtung Osten in den Ortskern von Grefrath, bis sie den KP 55 erreichen. Weiter geht es zu KP 82, vorbei am Niederrheinischen Freilichtmuseum. Hier lohnt ein Abstecher, da im Volkskundemuseum vor historischer Kulisse das Leben und Arbeiten am Niederrhein in vorindustrieller Zeit dargestellt wird.

Am KP 82 angelangt, folgt die Route Richtung Norden zu KP 44. Hier passieren die Radler das Landschaftsschutzgebiet Vorster Heide und erreichen entlang des Glabbacher Grabens KP 45. Weiter geht es Richtung Süden zu KP 63. Im Verlauf der Route überqueren die Radler erneut die ehemalige Römerstraße und passieren die Stammenmühle aus dem 19. Jahrhundert in Nettetal-Hinsbeck. Durch Oirlich hinweg verläuft die Tour vorbei an denkmalgeschützten Hofanlagen sowie an der im neugotischen Stil errichten Kapelle des Stegerhofes. Nachdem KP 63 erreicht wurde, fahren die Radler nur einige Hundert Meter weiter in Richtung Süden (in Richtung KP 67), um dann an der Straße "Bocholt" rechts abzubiegen, um nach Lobberich zu gelangen. Über die Brücke hinweg folgen die Radler der Hagelkreuzstraße und dem Bocholter Weg, bis sie wieder den Ausgangspunkt an der Marktstraße in Lobberich erreichen.

Die Knotenpunkte zum Nachradeln

87 -> 1 -> 12 -> 63 -> 67 -> 18 -> 96 -> 35 -> 2 -> Düsseldorfer Straße als ehem. Römerstraße -> 55 -> 82 -> 44 -> 45 -> 63 -> in Richtung 67 mit vorherigem Abzweig an der Bocholter Straße nach Lobberich


Alle Routenvorschläge sowie kostenlose Übersichtskarten stehen  beim Kreis Viersen im Internet zum Download zur Verfügung.


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