Salvatore Minten

Künstler

Kontakt:

Tel.: 13625

minten.kunsthausatgooglemail.com


Salvatore Minten, seit 1990 in Nettetal lebend, wurde 1947 in ländlicher Umgebung von Stuttgart geboren. Er ist seit 1968 künstlerisch tätig, seine ersten Ausstellungen fanden bereits 1970 in Krefeld statt.

Seit dem Umzug in das neue Atelier im Gewerbegebiet Heidenfeld-Ost entstand eine neue kreative Phase, die sich im Bereich der Acrylmalerei, der Gestaltung von Metallobjekten, in land-art-Projekten und Aktionskunst ausdrückt.

Regelmäßige Atelierausstellungen in der Heinrich-Haanen-Straße 5 geben einen aktuellen Überblick über den jeweiligen Stand der Schaffensphasen des Künstlers. Im Projekt "Schöpfung in acht Akten" zeigt Minten die Schöpfung der Welten neu in einem 8-fachen oder 8-tägigen Prozess. Mit über 25.000 Stahlbolzen auf 8 Objekte verteilt.


Atelier Heinrich-Haanen-Straße

In der Serie "GRAVITATION" werden die geheimnisvollen Kräfte der Natur untersucht, beurteilt und in 20 teils beweglichen Objekten dargestellt. Objekte mit großen Rundspiegeln und Acrylfarben in Strkturmasse eingebettet stellen dar, daß der Betrachter von Kunstobjekten im Objekt nicht das Objekt,- soindern nur sich selber sehen kann. Sein Urteil über ein Kunst-Objekt ist das Urteil über sich selbst, über seinen Standpunkt auf dieser Erde, über sein Empfinden, seine Psyche, seine philosophische Position.

"Gefaltete Wandbilder",- Triptychone mit klappbaren äußeren  Keilrahmen erinnern an frühere sakrale Elemente bei Altaren, sie stellen sich plastisch dar, wobei die dritte Dimension nicht nur mit malerischen Mitteln als Illusion erscheint, sondern real vorhanden wird. "Die Welt" und "Kosmos" sind klassische Beispiele aus dieser Serie, die 2004 entstand.

Die künstlerische Aktion "undercover"- Unsichtbare Automobile zeigte ebenfalls 2004 als performance echte, jedoch verborgene Automobile. Durch das Verbergen wurde beim Betrachter eine völlig neue Sichtweise erzeugt allein durch die Abwesenheit des gezeigten Objektes. Eine Provokation. die Dali bereits 1937 in New-York anwandte.

2005, im Zeichen des 100-jährigen Expressionismus, würdigte der Künstler die mutvollen Verdienste der Alten Meister, die er in Acryl nachempfand. In den Formaten 60 x 80 cm auf Keilrahmen schuf er die Auferstehung der großen Künstler wie Picasso, Munch, Kirchner, Jawlensky oder Macke und Gauguin neu. Sie alle erleben ihre Renaisesance acrylfrisch und modifiziert im Atelier Minten als neue "Originalwerke" oder als etwas verkleinerten Kunstdruck. Bis Ende 2005 werden so 24 Motive der Großen Meister, darunter dann auch Dali und Hundertwasser neu entstehen.

Für das Jahr 2006 ist ein neues land-art-Projekt auf den Süchtelner Höhen in Vorbereitung, das noch als "geheim" behandelt wird, ebenso das Projekt "NETZWERKE", das die weltweiten Verflechtungen und Seilschaften aufzeigt, die den Menschen Sorgen bereiten. Großobjekte mit Netzen, Seilen und anderen groben Materialien zeigen Verstrickungen, Verwicklungen und immer stärker werdende Einflußnahmen auf den einzelnen Menschen.

Salvatore Minten über Salvatore Minten: "Als Kind in der Nachkriegszeit bewunderte ich in unserem Dorf bei Stuttgart die Frauen, die im öffentlichen Backhaus nicht nur Brot sondern manchmal auch Kuchen backen konnten. Seitdem war mein innigster Wunsch, Tortenbäckerin zu werden. Geheimnisvolle Zutaten, der Urprozess des Backens, die Gärung des Teiges, all dies reproduziert sich heute im Schaffensprozess auf der Leinwand. Aus dem Teig, der Ursuppe, entsteht gärendes Leben, aus den einzelnen Farben entwickeln sich Figuren, Hintergründe, Ideen und Ausdrucksformen. Aus dem Formen des Teiges wurde das Formen mit Strukturmasse, aus der Gärung der Trockenprozess als philosophisches Element. Schiller, Goethe, Schopenhauer, Nietzsche und sogar ein bißchen Horkheimer sind im Teig des Backprozesses enthalten, ein bißchen Wagner und eine Prise Chopin. So schließt sich der Kreislauf der kosmischen Schöpfung zwischen Kuchenteig und einer Spur Acrylfarbe".



1972


1974

 mehr Bilder

Werke anlässlich der Feier "500 Jahre Marktrechte Lobberich" 2005


Homepage Salvatore Minten (externer Link)


Bericht der Rheinischen Post am 30. Januar 2018:

Angefangen hat alles vor rund einem Jahr im Atelier des Künstlerpaares Salvatore Minten und Brigitte Minten-Rathner in Lobberich. Ein inklusives Projekt sollte es werden, gestaltet von Menschen mit und ohne Behinderung.


Bericht der Rheinischen Post am 13. November 2017:

22 Künstler aus Nettetal öffneten am Wochenende ihre Ateliers für Besucher. Auch dabei: Brigitte Minten-Rathner und Salvatore Minten aus Lobberich. Das Ehepaar lebt zusammen und arbeitet zusammen — und hat ein ganz neues Ziel


Bericht der Rheinischen Post am 16. April 2017:

Sirius - der Name steht für außergewöhnlichen Erfolg. Im Jahr 2010 wagten sich einige der Lebenshilfe-Bewohner unter Anleitung der Mintens ans künstlerische Gestalten. "Vieles war für manche ganz neu", sagt Salvatore Minten. "Wir arbeiteten an der Feinmotorik, probierten unterschiedliche Maltechniken, und allmählich entwickelte sich was Großartiges."


Bericht der Rheinischen Post am 31. Mai 2017:

Die jungen Künstler stammen aus afrikanischen und asiatischen Ländern und leben nun in Nettetal. "Sie haben schnell Kontakte gefunden, ja Freundschaften geschlossen mit deutschen Jugendlichen", sagt Stephan Pläp, Leiter des Jugendzentrums von St. Sebastian. Die Malaktion ist ein Projekt von Kirche, Sozialverband und Künstlern. So hat das Lobbericher Künstler-Paar Minten-Rathner die Flüchtlinge in seinem Atelier malen lassen.


Bericht der Rheinischen Post am 8. Dezember 2012:

Zweimal im Monat trafen sich die Teilnehmer, die in Wohngruppen der Lebenshilfe in Nettetal wohnen, im Kunsthaus Minten. Angeleitet von Salvatore Minten und Brigitte Rathner-Minten lebten sie ihre Fantasie auf Tapetenrollen, Leinwänden und anderen Materialien aus, hier verliehen sie ihren Träumen Ausdruck. Herausgekommen sind Arbeiten, die für einige Tage im Paul-Löbe-Haus ausgestellt wurden.


Bericht der Rheinischen Post am 28. Augusrt 2012

Im Lobbericher Kunsthaus Minten schaffen Frauen und Männer mit geistiger Behinderung Bilder, die ab Ende November im Paul-Löbe-Haus gezeigt werden. Die Künstler wohnen in Häusern der Lebenshilfe.


Bericht der Rheinischen Post am 16. April 2012:

Menschen mit geistigen Behinderungen aus den Lobbericher Wohnstätten der Lebenshilfe Kreis Viersen, Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde Lobberich-Hinsbeck sowie das Künstlerpaar Brigitte Minten-Rathner und Salvatore Minten. Acht Monate lang haben sie geplant und getüftelt: "Wie malt man einen Kopf?


Bericht der Grenzland-Nachrichten vom 13. Dezember 2007: Franzosen fanden Malerei ausgezeichnet

Bericht der Grenzland-Nachrichten vom 12. April 2007: Weltentore an der Schule

Bericht der Grenzland-Nachrichten vom 17. August 2006: Weltentore an der Schule

Bericht der Grenzland-Nachrichten vom 29. Juni 2006: Kunst an der Schule

Bericht der Grenzland-Nachrichten vom 09. März 2006: Ausstellung im Krankenhaus

Bericht der Westdeutschen Zeitung vom 04. März 2006: Bilder von Salvatore Minten im städtischen Krankenhaus

Bericht der Westdeutschen Zeitung vom 18. März 2005: Alte Meister ganz neu

Bericht der Grenzland-Nachrichten vom 5. August 2004: "Undercover" im Autohaus Tendyck

Bericht der Grenzland-Nachrichten vom 6. Mai 2004: Land-Art-Happening

Bericht der WZ vom 29. April 2004: Milchtüten im Maibaum


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