Geschichte und Geschichten


Mundart

Eisernes Buch der Gemeinde Lobberich

Artikel aus dem Heimatbuch des Kreises

Artikel aus dem Buch: Die Kunstdenkmäler des Kreises Kempen von 1891

Artikel aus der "Spätlese"

Geschichte der ehemaligen Herrlichkeit Lobberich (Johann Finken, 1902)

1000 Jahre Lobberich Geschichte und ihre Geschichten (Max Zanders 1988)

Zeitungsarchiv: Berichte über Lobberich

Rokal - Eisenbahnen

Literaturverzeichnis


Pfarrgeschichte - religiöses Leben

Archäologische Untersuchungen an der alten Kirche (Heimatbuch 1989)
Republikanischer Club und Jugendforum - Die '68er und die Anfänge neuen Lebens in der Alten Kirche
Pfarrgeschichte
Pfarrer in Lobberich
 Die Urkunden im Archiv der Pfarre St. Sebastianus in Nettetal - Lobberich bis zum Jahre 1600
(Staatsarbeit von K.J. Dors, derzeit Pfarrer in Kaldenkirchen)
"Bericht über die Thätigkeit der Provinzialkommission für die Denkmalpflege in der Rheinprovinz"
Bonn 1902, S. 43-45 über die Renovierungsarbeiten an der Alten Kirche
 Die Lobbericher Fußfälle (Heimatbuch 1955)  


Frühgeschichte

 Steinzeitliche Funde in Lobberich (von Dr. Albert Steeger) (Heimatbuch 1950)
Limburger Museum, Venlo
 (alte regionale Geschichte, in Englisch und  Niederländisch)
30. August 2008: Wir leben in einem Erdbebengebiet

23. Oktober 2008: Die Heilige Ursula und die Wikinger


Mittelalter

1555: Ein Reichsfürst aus Lobberich
Im vergangenen Monat war das im 9. Jahrhundert gegründete Kloster Corvey an der Weser in aller Munde. Es wurde zum Weltkulturerbe der Unesco erklärt. Da bietet es sich an, eine Phase seiner Geschichte in Erinnerung zu bringen, die von einem Adeligen aus Lobberich geprägt wurde: von Fürstabt Reiner von Bocholtz.

 Wachtordnung des Amtes Krickenbeck 1657-1658

1670 Der Umzug von Wachtendonk nach Venlo war ein Umzug innerhalb der spanischen Niederlande, (...) (Man blieb) im Oberquartier Geldern, wie der südlichste Teil des einstigen Herzogtums Geldern hieß. Auch Hinsbeck, Leuth, Lobberich, Viersen, Elmpt und Niederkrüchten gehörten dazu. (RP-online)

Burg Bocholt


Schulen


Franzosenzeit 1794-1814

 Die Säkularisation in Lobberich (Heimatbuch 1991)

Räuber und Ganuer im Rheinland 1798-1814
(allgemeiner  Artikel ohne direkten Bezug auf Lobberich - Der "Fetzer" Mathias Weber brach 1796 in die Einsiedelei (heute Düsseldorfer Straße, Feuerwache)) ein. Er wurde 1803 in Köln hingerichtet.

Vermisst in den Weiten Russlands
Zahlreiche Männer aus dem Gebiet des heutigen Kreises Viersen nahmen an Napoleons Russland-Feldzug teil. (...) Die meisten kehrten nicht zurück. (...) 38 der in Russland Vermissten kamen danach aus dem Gebiet des heutigen Kreises Viersen: (...) vier aus Lobberich (...). Mathias Hintzen aus Lobberich kam wohl in Moskau um (kein Todesdatum bekannt)

1806: "Das linke Rheinufer auf immer französisch"
Seit dem Frieden von Lunéville von 1801 gehörte auch das heutige Kreisgebiet staatsrechtlich zu Frankreich . (...) Statt in den Ämtern Krickenbeck, Brüggen und Kempen lebten die Menschen jetzt in den Kantonen Bracht, Viersen und Neersen. Zu gewöhnen hatten sie sich an die auf Zentralismus aufgebaute französische Verwaltungsstrukturen von der Zentralverwaltung in Paris über das Departement, das Arrondissement, den Kanton bis zur Mairie (Bürgermeisterei). Der größte Teil des heutigen Kreises Viersen gehörte zum Departement de la Roer (benannt nach dem Flüsschen Rur)

1807 - Ökonomisch-technologischen Enzyklopädie: "Lobberich":
Lobberich, eine adl. Jurisdiction und Dorf unter dem Amte Kriekenbeck im Preußischen Herzogthume Geldern, mit einem Land=Licent=Comtoir. 1780 waren hier 5 Sammt= und Seidenweber, die für 620 Rthlr. Waaren lieferten; 1 Leinweber lieferte für 150 Rthlr., 1 Zeugweber für 212 Rthlr. und 2 Hutmacher für 570 Rthlr.

Elektronische Ausgabe der Ökonomisch-technologischen Enzyklopädie von Johann-Georg Krünitz, Bd. 80, Berlin ²1807, S. 5 (http://www.kruenitz.uni-trier.de/)


19. Jahrhundert

1815: Nach dem Wiener Kongress wird Europa neu geordnet - die Grenze zu den Niederlanden entsteht

1816 - Das "Jahr ohne Sommer"
Im April 1815 brach der Vulkan Tambora aus. Mit 160 Kubikkilometer ausgeworfenem pyroklastischem Niederschlag war es die größte in geschichtlicher Zeit beobachtete Eruption. (...) Verheerend waren ein Jahr später die Folgen für das Wetter in Nordamerika und in Europa. Hier sprach man 1816 von einem "Jahr ohne Sommer". Missernten und erhöhte Sterblichkeit bei Menschen sowie die schlimmste Hungersnot für Nutztiere im 19. Jahrhundert stellten sich ein.

20. April 1816: die Geburtsstunde des Kreises
Mit der Übernahme der Herrschaft über das Rheinland durch Preußen im Jahre 1814/15 begann man in Berlin auch mit Überlegungen und Maßnahmen, diesem wichtigen, und gegenüber den östlichen preußischen Stammlanden fortgeschritteneren Gebiet eine moderne und effiziente Verwaltung zu geben. Den Rahmen gab die am 30. April 1815 erlassene, für das gesamte Königreich gedachte "Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzialbehörden" vor.

20. April 1816: Kempen wird Kreisstadt des Landkreises Kempen zu dem 14 Orte gehören: Dülken, Lobberich und Süchteln; Amern, Boisheim und Waldniel; ferner Grefrath und Oedt, St.Tönis und Vorst; Hüls, St. Hubert, Tönisberg und als Kreissitz Kempen.

1816: Landräte waren meist studierte Männer
Die evangelischen Landräte wurden in katholischen Regionen nicht mit offenen Armen aufgenommen." Die Landräte waren zunächst reine Staatsbeamte. Sie wurden vom preußischen König ernannt. Ihr Siegel zeigte kein kommunales heraldisches Symbol, sondern den preußischen Adler. Von einer kommunalen Selbstverwaltung konnte noch nicht gesprochen werden.

1817: Grenzkorrektur 2 Jahre nach dem Wiener Kongress: Preußen gibt die ehemalige Gemeinde Tegelen ans Nachbarland ab

  20. Februar 1817 die Übergabe Tegelens wird in deutscher Sprache bekannt gemacht
Im Mai 1817 war man dann endlich so weit, dass die hölzernen Grenzpfähle gesetzt werden konnten. (...) Von Grenzpfahl zu Grenzpfahl wurde dabei der endgültige Verlauf der späteren - und auch noch heutigen - deutsch-niederländischen Grenze festgelegt. 1848 wurden die hölzernen durch hohe steinerne Grenzpfähle ersetzt.

1836: Die Industrialisierung nimmt Fahrt auf
In Lobberich, das einige Jahrzehnte später ein Schwerpunkt der Textilindustrie sein sollte, gab es 1836 die Baumwollfabrik Jakob und Quirin Heythausen mit 126 Arbeitern.

 1868 die Eisenbahn kommt

Industrialisierung

 Stempel und Postzugehörigkeiten

Ein Spitzname entsteht - der "Lobbericker Wenk"

22. April 1875: Reichskanzler Bismarcks "Brotkorbgesetz"
Für unseren Raum sind diese Jahre bestens erforscht. 1995 hat Eleonore Föhles ihre materialreiche, gediegene, fast 600 Seiten starke Bonner Dissertation mit dem Titel "Kulturkampf und katholisches Milieu 1866-1890 in den niederrheinischen Kreisen Kempen und Geldern und der Stadt Viersen" veröffentlicht.

1877: Lobberich bekommt öffentliches  (Gas)licht

1888 - Meyers Lexikon

Unter "Kleve" findet man den Hinweis: Zum Landgerichtsbezirk Kleve gehören die 9 Amtsgerichte zu Dülken, Geldern, Goch, Kempen, Kleve, Lobberich, Mörs, Rheinberg und Xanten.

Lobbericher Allerlei


aus dem 20. Jahrhundert

1900: Mayers Großes Konversationslexikon berichtet:

Lobberich, Dorf im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Kempen, an der Staatsbahnlinie Kempen-Venlo, 48 m ü. M., hat eine alte und eine neue kath. Kirche, ein evang. Bethaus, ein Amtsgericht, bedeutende Fabriken für Samt- und Seidenwaren (besonders Bänder) mit Färberei, Appreturanstalten und Spinnerei, Fabrikation von Webeutensilien, Geschäftsbüchern, Hefe, Schuhwaren und Maschinen, 2 lithographische Anstalten, Bierbrauerei und (1900) 7784 meist kath. Einwohner.

1901: moderne Pumpen im Lobbericher Wasserwerk (Artikel der VDI-Zeitschrift)

1902: Wiederherstellung der alten katholischen Pfarrkirche.

1902. Am Markt werden erstmals "laufende Bilder" gezeigt

Interbellum (Zwischenkriegszeit)

1918-1930 die Besetzung des Rheinlandes - Rheinische Separationsbestrebungen (allgemeiner  Artikel ohne direkten Bezug auf Lobberich)

1923: Inflation: Das "Bürgermeisteramt" sowie die Firmen Niedieck unds De Ball drucken Notgeld.

1923 Das "Eiserne Buch der Gemeinde Lobberich" mit Erinnerungen aus dem ersten Weltkrieg wird herausgegeben

1925: Das Lobbericher Wappen wird genehmigt

 1928: Bericht des Bürgermeisters Josef Eger (Heimatbuch 1928)

 1929: Bildung des Landkreises Kempen-Krefeld.
Unter Kempener Verwaltungshoheit kamen neben dem seit 1816 bestehenden Orten vom bisherigen Landkreis Krefeld die Gemeinden Anrath, Willich, Osterath, Lank, Latum, Ilverich, Ossum-Bösinghoven, Strümp, Nierst, Langst und Kierst. Vom aufgelösten Kreis Gladbach erhielt er die Gemeinden Neersen und Schiefbahn, vom Kreis Moers den Schaephuysener Ortsteil der Bürgermeisterei Tönisberg und schließlich vom Kreis Geldern die Gemeinden Hinsbeck und Leuth.

Eisenbahn(geschichte)

Pierers Universal-Lexikon (unbekanntes Datum):

Lobberich, Pfarrdorf im Kreise Kempen des Regierungsbezirks Düsseldorfder preußischen Rheinprovinz;
Post, Seiden-, Sammt-, Baumwollenweberei; 970 Ew.


1933-1945: Nationalsozialismus in Lobberich

... und Folgethemen


Nachkrieggszeit

Von Geld, Kupfer und Kanonen, wie Lobbericher  nach dem Krieg ihre Alte Kirche retteten (von Günter Nonninger)
Lobberich zwischen 1930 und 1960 (von Günter Nonninger)

  1956: Das Kennzeichen KK wird ausgegeben (bis 1974 und seit 2015 wieder als Wahlmöglichkeit)

Neuere Geschichte

 Stadtwerdung 1964
Republikanischer Club und Jugendforum - Die '68er und die Anfänge neuen Lebens in der Alten Kirche
Geschichte des LSC-Platzes

1970: Lobberich bildet mit Kaldenkirchen, Breyell, Hinsbeck und Leuth die neue Stadt Nettetal

1969: Nettetal statt "Nettestadt" ein Rückblick von 2009
Hanns Backes: 1970 galt es, das Beste aus der angeordneten Neugliederung zu machen
30. April: 1968: Startschuss für Nettetal
Die Städte-Connection Neuordnung war notwendig

  1975: Der Kreis Viersen entsteht. (Link führt zu einem Abriss der Kreisgeschichte Kempen/Viersen)


Gebäude

Alte Kirche

Geschichte der Alten Kirche
Paul Clemen: Die Pfarrkirche in Lobberich (gemeint: Alte Kirche) (1881)
Archäologische Untersuchungen an der alten Kirche (Heimatbuch 1989)
1902: Wiederherstellung der alten katholischen Pfarrkirche.
Ein Turm (Alte Kirche) entsteht neu (Heimatbuch 1955)
Die alte gotische Pfarrkirche (J. Finken: "Herrlichkeit Lobberich:" S. 130-137)
Republikanischer Club und Jugendforum - Die '68er und die Anfänge neuen Lebens in der Alten Kirche

Pfarrkirche

Die neue romanische Pfarrkirche (J. Finken: "Herrlichkeit Lobberich": S. 137-148)

Haus Ingenhoven

Paul Clemen: Haus Ingenhoven (1881)

Burg Bocholt

Übersicht

Geschichte der Burg Bocholt ("Wohnte hier Karl der Große?" GN vom 21.2.2002)
Paul Clemen: Bocholt (1881)
Die Burgruine  Bocholtz (Heimatbuch 1955)


Institutionen

Die Bongartzstiftung
Die Van der Upwich - Schleß'sche Stiftung
Gerichte in Lobberich


Land und Leute

Die Leute von Schwalm und Nette 1871 (Heimatbuch 1964)
Geburten anno Dazumal (von Wilhelmine Steinberg)
 Chronik der Familie Bongartz-Holz
Chronik der Familie Tümmers (aus der Spätlese von Wilhelmine Steinberg)
 Erinnerungen an meine Großmutter (von Wilhelmine Steinberg, geb. Strack, 1987)
 Die Höhere Töchterschule (aus der Spätlese von Wilhelmine Steinberg)
 10.12.02: Fachwerkhäuser am Niederrhein im Mittelalter


Straßenzüge

Chronik der Marktstraße (von Wilhelmine Steinberg)
 Chronik des Sassenfelder Kirchwegs (Nachbarschaftserinnerungen von Heinz Dusen)
 Chronik der Verbindungsstraße (von Wilhelmine Steinberg) 
 Die Breyeller Straße (von Wilhelmine Steinberg) 


Natur und Landschaft

 Die Nette - ein Fluss ohne Quelle (Heimatbuch 1955)


Industrie/Gewerbe/Technikgeschichte:

Zur wirtschaftlichen Entwicklung Lobberichs (Heimatbuch 1974)
Rokal - Eisenbahnen
PVK Rolladen/Markisen
 Ursprünge der Fa. Theodor Esch
Geschichte des Zweiradgeschäftes Norbert Backes
75 Jahre Möbel Busch (Bericht vom 8. Oktober 2008)
Erste Fernsehübertragung 1951 aus der Stammenmühle Hinsbeck (Heimatbuch 1952)
 Karl Niedieck (Heimatbuch 1955)
Geschichte der Sparkasse Lobberich/Nettetal/Krefeld
Lantäere Pitt und Lobbericher Gaslaternen

Alfred Pierburg und Robert Kahrmann Vergaser für Deutschland

Bilder der Bahnlinie Kaldenkirchen - Kempen 
Die Bahnstrecke Kaldenkirchen - Lobberich - Grefrath - Kempen



ROKAL-Lok auf Lobbericher Möhre


Geschichten:

vom Lobbericker Wenk (=Lobbericher Wind)
Geschichte vom Fienchen, das vor dem Antoniusalter um einen Mann bat
 ein falsch geparktes Pferd (Karl Mienert, datiert 1929-30)
Die Beichte (Ernst Cremers 1922-1998)

siehe auch: Mundart


Lieder:

Ja, wir sind von Lobberich
Sagt, was kann es schön'res geben
Wir lieben Lobberich (Karneval 2002 - mit Download)

Liebe in Lobberich


sogenannter Polenpimmel - Partnerschaftsgeschenk Roclitz
Partnerschaftsgeschenk Rochlitz


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