Lobberich


PFARRKIRCHE

Pfarrkirche

(tit. S. Sebastiani m.). A. FAHNE, Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz, Köln 1863, I, S.115, 281. --- Fr. Nettesheim, Geschichte der Schulen im alten Herzogtum Geldern S702.

Handschriftl. Qu. Pastores huius ecclesiae ab anno millesimo quingentesimo vigesimo quinto, mit kleiner Chronik, geschrieben 1752 durch A.H. Buckhuys --- Fundatio der prcessie tot de nieuw opgerichte seven statien by het dorp Lobberich---Catalogus pastorum --- Register der Kirchenrechnungen und Bruderschaften von 170 ---sämtlich im Pfarrarchiv.

Geschichte

Das Kirchspiel von Lobberich ist eines der ältesten im Kreis Kempen. Der lebhafte Verkehr zwischen Köln, Aachen, Xanten, Maastrich begünstigte das rasche aufblühen des Ortes: schon vor dem Regierungsantritt des Erzbischofs Evergerus im J. 985 war der Kirchverband von Lobberich so bevölkert, dass Grefrath als Tochterkirche abgezweigt werden musste ( Fahne a.a.O.I, S.281). Die Mutterkirche mit Venlo und Tegelen trat der Erzbischof an das Bistum Lüttich ab (Liber de fundatione et abbatibus monasterii s. Viti in Gladbach c. XXI bei fahne a.a.O.III,S.6). Das Patronat lag in den Händen des Frauenkloisters Halem (Halen an der Gete, im Quartier von Löwen), ward von diesem an die Grafen von Molbach und von der letzten Gräfin Alveradis an die Abtei Knechtsteden abgetreten (NIJHOFF, Gedenkwaardigheden I, p. 240).

Die Kirche stammt in ihren ältesten Teilen aus der 2.H. des 15.Jh. Der Umstand, dass der Catalogus pastorum mit dem J. 1483 beginnt, macht es wahrscheinlich, dass sie kurz vorher vollendet worden ist. Am 10.Juni 1642 wurde Dorf und Kirche von den Hessen gestürmt: der Pfarrer und die übrigen Geistlichen retten sich auf den Turm (Henrichs, Geschichte der Herrlichkeit Leuth S.171-Nettesheim, Geschichte von Geldern S.417).

Beschreibung

Die Kirche, ein dreifschiffiger gothischer Hallenbau mit abgewalmten Seitenschiffdächern und eingebauten westlichen Turm liegt am Südende des Ortes auf einem etwas erhöhten Plateau, das nach Süden, dem Haus Ingenhoven zu, stärker abfällt als nach dem Orte zu. Die lichte Länge beträgt 295m, die lichte Weite 19m, die lichte Länge des Chores 11,5m, seine lichte Weite 7,2m (Fig. 45).

Die Anordnung des Grundrisses, der Aufbau und das Material weisen ihr drei verschiedene Bauperioden zu. Der älteste teil (im Grundriss schwarz ausgefüllt) besteht aus Chor mit südlich anstossender Sakristei, Kreuzschiff und Mittelschiff, das ausser Vierung nach Westen nur noch ein einziges Joch aufwies, und ist durchaus aus Tuffstein aufgemauert, die Birnabrippen der Kreuzgewölbe bestehen gleichfalls aus Tuffstein. Die Strebepfeiler am südlichen Kreuzgarme sind abweichend von denen an der Nordseite diagonal gestellt. Die achtseitigen Pfeiler sind durch einfaches Gesims abgeschlossen, über dem die Rippen aufsetzen.


Fig.45. Lobberich, Pfarrkirche. Grundriss und Details

Erst nach Fertigstellung dieses Teiles, der in der Mitte des 15. Jh. Zu setzen ist, wurde, und zwar noch in der 2. Hälfte desselben Jahrhunderts, mit dem Bau des dreigeschossigen Turmes begonnen, der in seinen Umfassungen durchweg ausBacksteinen besteht. In den beiden oberen Stockwerken je zwei spitzbogige Blenden, jede durch zwei Achsen in drei Lichter zerlegt mit zierlichem und bei den einzelnen Blenden verschiedenen Masswerk. Für die Abdeckung, Gesimse und das Masswerk der Bogenblenden sind Tuffsteine zur Verwendung gekommen, während das Stabwerk der Bogenblenden aus Formsteinen mit Wechsel von Tuffstein und Backstein herrgestellt ist. An der Südseite lehnt sich das aussen fünfseitige Treppentürmchen an, das im Inneren eine achtseitige Wendelstiege birgt (vgl. Grundriss Fig. 45, bei F).

Über einen Spitzbogenfries erhebt sich die Turmhaube, die aus einer vierseitigen Pyramide in eine achtseitige Spitze überführt ist (Fig. 47).

Endlich wurden, wahrscheinlich im 17. Jh., an der Süd- Nordseite noch je Zwei Seitenschiffjoche angebaut, deren Umfassungen und Gewölberippen aus Backstein , deren Gesimse und Abdeckungen aus Tuffstein bestehen. Die kleinen Eingangshallen an den beiden seitlichen Portalen sind Erneuerungen der jüngsten Zeit.

Im J. 1710 ward die Kirche einer durchgreifenden Renovation unterzogen.Beim Einbau der Orgel mit Sängertribüne in den Turm ward das Kreuzgewölbe in der Höhe des Mittelschiffes durch eine flache Decke ersetzt, zur selben Zeit erhielt der Chor einer flache Decke, die ebenso wie die Chorwnde eine Stuckverkleidung in barocken Füllungen aufweist. Der catalogus pastorum berichtet: 1710 templum, tabernaculum, cathedra, omnes statuae trabe maioris crucifixi renovata ornata sund ex oblatis et expensis, sicut in sequenti chronico vindendum est.


Fig. 46. Lobberich. Pfarrkirche. Querschnitt und Masswerke.

Altäre


Fig. 47. Lobberich. Kirche. Südliche Seitenansicht.

Kanzel und 0rgelbühne,

einfache Barockarbeiten von 1710 (nach der citierten Notiz des Catalogus pastorum)

Taufstein


Fig. 48 Lobberich. Taufstein in der Pfarrkirche

vom Ende des 13. Jh. in der Taufkapelle im südlichen Seitenschiffe, jetzt auf einem Grabstein stehend und mit der einen Seite in die südliche Turmwand eingemauert (Fig. 45).

Den Unterbau bildet der Sockel und Schaftstumpf einer romanischen Säule, der Aufsatz besteht aus einem Becken, das im Inneren zu einer Halbkugel ausgehöhlt ist, im Äusseren ein regelmässiges Achteck mit vier haubenbedeckten Köpfen unter dem oberen Gesimse zeigt (Fig. 48).

Das Material ist Blaustein.

Nach den Ansätzen von vier runden Ecksäulchen auf den Eckblättern, die die quadratische Plinthe in die Wulst überleiten, vermutet FAHNE (Die Dynasten von Bocholtz I, S. 116), dass der ursprüngliche Unterbau aus einer mensa bestanden, deren quadratische Platte von dem runden Schaft und vier darum gestellten Säulchen getragen worden sei, ähnlich wie die Taufsteine zu Zülpich und zu Termonde und Hedelgham bei Brüssel (vgl. die Rekonstruktionszeichnung bei FAHNE a.a.0. Fig.3).

Skulpturen:

Romanisches Metallkreuz

des 12. Jh., 29 cm hoch, 24 cm breit, mit Zellenemail, das zum grossen Teil ausgefallen ist, die Zeichnung etwas roh und unbeholfen. In dem mittleren Medaillon das Lamm mit der Umschrift: + AGNUS DEI, an den vier Ecken die vier Evangelistensymbole. Die Rückseite zeigt auf den beiden Querarmen Johannes und Maria, an dem oberen Ende die Halbfiguren von Sol und Luna.

In der Sakristei:

Glocken.

Die grösste Glocke war 1645 zerschlagen (FAHNE a. a. 0. 1, S. 284) und bereits 1731 durch Meister Jean Petit neu gegossen worden (FAHNE, Cod. diplom. gent. Bocholt p. 266, Nr. 581).

Der KIRCHHOF

war ursprünglich vollständig und ist zum Teil noch jetzt mit Mauern umgeben, die zugleich Befestigungszwecken dienten. Südlich vom Chor erhebt sich hier das Leichenhäuschen, ein einfacher Backsteinbau mit Walmdach aus Schiefer. Der Catalogus pastorum berichtet: Anno 1648 auctum fuit coemiterium nostrum versus occidentem et post paucas septimanas benedictum per rev. Gerhardum Pontanum pastorem, excepto loco pro pueris non baptizatis deputato, versus pomarium Ingenhoff et angulum, quo confluit aqua ex coemiterio et defluit per foramen, quod est in muro coemiterii.

EREMITAGE

auf dem Wege nach Boisheim am Südende des Ortes, einfacher und nüchterner Kapellenbau des 18. Jh., an dem das Innere abschliessenden schmiedeeisernen Gitter die Jahreszahl 1747. Auf der Altarmensa eine lebensgrosse rohe, grob bemalte Kreuzigungsgruppe aus der Mitte des 18. Jh., an den Seiten links S. Franziskus, rechts S. Vincenz von Paula, bemalte Holzfiguren derselben Zeit in Dreiviertellebensgrösse.

Das HAGELKREUZ

am Westende des Dorfes wird schon 1612 als Grenzzeichen genannt (Ehekontrakt zwischen Arnold von Bocholtz und Maria von Spee bei FAHNE, Cod. diplom. p. 186) und war 164o so baufällig geworden (Eintragung im Kerken Boeck tot Lobberich p. 17: jahrlichs mehr und mehr abgebouwet und verkleinert worden), dass es einer Erneuerung bedurfte. Die jetzige Kapelle ist ein Bau des 17. Jh., darin ein grosser, 1,50 m hoher Holzkruzifixus derselben Zeit mit gut durchgeführtem Körper.

PFARRHAUS.

Backsteinbau vom Anfang des 17.jh., 1642 durch Brand beschädigt und erneuert, 1863 umgebaut. Der Catalogus pastorum enthält an Nachrichten über den Bau: Venerabilis pater Mathi,-ts Meler Suchtelensis, pastor huius ecclesiae, qui in initio suae realis possessionis incendium stistiiiiiit, postea vero recLiperatis viribus locum pastoralem praeter ipsain domum variis aedificiis auxit, hanc er.cle,siam laudabiliter rexit ab a. 16o8 usque ad a. 1622. - 17o6 aedificatum est in domn pastorali versus culinain ex fundamcnto novum frontispicium - 1711-1724 Theodorus Rütgerus euravit magna ex parte, restaurari tectum donius pastoralis uti et novarn portam lapideam exstrui.

HAUS INGENHOVEN.


Fig. 49. Haus Ingenhoven. Grundriss und Querschnitt

A. FAHNE, Die Dynasten von Bocholtz T, S. 117, 288. - Genealogie der lngenhoven bei T. HENRICHS, Geschichte der Herrlichkeit Leuth S. 213.

Geschichte

Der Rittersitz Ingenhoven, in den Urkunden meist nur "der Hof" genannt, weil er der erste Sitz in der Herrlichkeit Lobberich war, empfing seinen Namen durch Kontraktion aus "In gen (dem) Hove".


Fig. 50. Haus Ingenhoven. Situationsplan

Er wird zuerst im J. 1403 in den Lebensregistern des Herzogtums Geldern genannt (Extract uyt den leen register des vorstendoms Gelre ende graffscap Zütphen beginnende mit den jaere 1326 folio 65: Eynen hooff achter der kerken tot Lobbereck gelegen tot eenen dienstmans Icenrechten by Goedert van Boicholt onfangen anno 1403. Aus dem Lehnsbuche im Archiv zu Arnheim. FAHNE, Codex diploinaticus gentis Bocholtanae I, p. 44). Eine genaue Aufzählung der Grenzen geben die Geldrischen Lehensakten in Arnheim in der Lehensspecifikation, die Johann von Bocholt am 18. Oktober 1538 überreichte, als er nach dein Tode seines Bruders Gothard das Lehen empfing. Der Sitz blieb bis an das Ende des vorigen Jahrhunderts im Besitz derer von Bocholt. Am Karfreitag 1581 erstürmte Hans Philipp, Freiherr von Hohensachs, Oberst der holländischen Truppen, das Haus Ingenhoven und liess die Gebäude anzünden (FAHNE a. a. C). 1, S. 282). Der Neubau scheint sofort nach der Befreiung des gefangenen Jelis von Bocholtz in Angriff genommen worden zu sein, der untere Teil des Hauptbaues stammt indessen noch von 1544.

Beschreibung

Die Burg lag ehemals auf einer künstlichen Insel, rings von breiten Graben umgeben und mit dem südwestlich anstossenden grösseren Haus Lobberich durch eine Brücke verbunden. Seitdem letzteres vom Erdboden verschwunden ist, sind die Gräben ausgefüllt worden; der einzige noch vorhandene Wasserlauf ist nordöstlich vom Rittersitze zu einem Teich verwendet (Fig. 5o).

Der Bau bildet ein unregelmassiges Viereck mit der grössten Länge von 20,5 m, der grössten Breite von 19 m. Das Material ist Backstein, die vier Dachecktürmchen ruhen auf Tuffsteinauskragungen, die roten Sandsteineinfassungen, welche, die Fenster an den Aussenseiten haben, stammen von dem Umbau im J. 1866. Der ersten Bauperiode des 16. Jh. gehören an der fast quadratische zweistöckige Hauptbau und die Frontmauer mit den beiden flankierenden Rundtürmchen. Die alte Ostmauer führte wahrscheinlich mitten durch den jetzigen niedrigen Osttrakt hindurch. Diese beiden östlichen Flugel (im Grundriss Fig. 49 schraffiert) sind im j. 1866 angebaut worden.

Der Hauptbau zeigt nach Westen in jedem Stock drei, nach Süden in jedem Stock zwei grosse Fenster mit modernen Steinkreuzen. Der Zugang geschieht von (dem Hof aus von Norden vermittelst einer kleinen Terasse, zu der fünf Stufen emporführen, und von Osten aus. Das in der Mitte der Ostseite gelegene Treppenhaus ist ganz in Eichenholz in moderner kunstgerechter Zimmerkonstruktion erbaut.

Fig. 51. Haus Ingenhoven.
Detail von der Eingangshalle

Fig. 52. Haus Ingenhoven.
Details vom Portal

Die zwischen den beiden Rundtürmchen gelegene Eingangshalle zeigt eine alte Holzkonstruktion, der obere Teil ist nach dem Hofe zu ein wenig vorgekragt und ruht auf abgesteiften kurzen Schrägbalken. Die Kanten der horizontalen Balken sind leicht abgefasst (vgl. Fig. 51).

Das Portal, das von der Hofterasse in das Treppenhaus führt, ist im Rundbogen geschlossen und rechts und links in den Gewänden von zwei aus achtseitigem hohen Sockel herauswachsenden Säulchen umgeben, die sich oben in einem Rundstab fortsetzen. Den Bogen selbst umgiebt noch ein zweites unterschnittenes: Gesims, das beiderseits auf achtseitigen Konsolen ruht, deren Stützen durch gut skulptierte Menschenköpfe gebildet werden. Über der Thür findet sich ein Täfelchen eingemauert mit der Jahreszahl 1544, den Scheitel des Bogens schmückt ein Wappen, der Schild halbiert, rechts die drei Leopardenköpfe (Bocholt), links ein Querbalken (Fig. 52).

Die drei an der Westseite gelegenen Zimmer, zwei in dem quadratischen Hauptbau, das dritte in dem Verbindungstrakt zwischen letzterem und dem nordwestlichen Eckturm, zeigen sämtlich flache Decken mit abgefassten Querbalken, die noch auf den alten, mit Rosetten verzierten Konsolen ruhen. Unter den Zimmern des Hauptbaues liegen gewölbte Keller. Aus dem südwestlichen Zimmer führt eine Thür in den Eckturm, der zur Kapelle eingerichtet ist, mit nach Westen gerichtetem Altar (Fig. 49)

Im Inneren: Zwei Porträts, Brustbilder auf Leinwand aus dem 18. Jh., darstellend eine reichgekleidete fürstliche Frau und einen jugendlichen Prinzen, neben dem eine Krone liegt, deutsche Arbeiten ohne km'>stlcrischen Wert, im Speisesaale

Zwei dürftige und wertlose Marienbilder derselben Zeit in der Kapelle


Fig. 53. Haus Ingenhoven. Ansicht

Über die noch im 18. Jh. im Haus Ingenhoven befindlichen zahlreichen älteren Mobiliargegenstände und Kunstwerke geben zwei Inventare Aufschuss (abgedruckt bei FAHNE, Cod, diplom. gent. Bocholtanae p. 25o, 272), die am 2o. Dezember 1706 durch Joan Arnold und Eduard Bernard zu Bocholtz und am 3. April 1748 durch den Freiherrn von Mirbach aufgenommen wurden.


SAMMLUNG DES MALERS J. REINERS

Schrank in Eichenholz, niederrheinische Arbeit um 165o, zweigeschossig, oben dreiteilig, mit feingeschnitzten Pilastern.

Zwei unbemalte Holzfiguren, Johannes und Maria, in Ausführung wie Auffassung gleich ausgezeichnete Arbeiten des 15. Jh., 1,45 cm hoch. Johannes mit reich gelocktem Haupt, erhebt beide Hände mit einer Gebärde des Erstaunens, Maria, das Haupt mit dem Schleiertuch überdeckt. hält in der Rechten ein Tuch, in der Linken ein Buch. Die Gewandung in grossen Zügen gehalten, die, Falten zum Teil tief unterarbeitet, charakteristisch die scharf umrissenen Augen und die beiden Querschnitte am Ansatze des Nasenrückens.

Holzgruppe der h. Anna selbdritt, 36 cm hoch, unbedeutende polychromierte Arbeit des 15. Jh.

Neben einer Reihe minderwertiger Gemälde zu nennen: ein guter Quinten Massys Holz 62 x 5o cm gross. Brustbild eines graubärtigen Philosophen in rotem Gewande in seiner Zelle, das Haupt auf den rechten Arm gestützt, Mit dem Finger der Linken auf einen Totenkopf tupfend, vor ihm auf dem Pult ein aufgeschlagenes Buch, im Fenster eine Sanduhr, über ihm ein Schildchen Mit der Inschrift: HOMO BULLA. Auf dem Blattrande des Buches bezeichnet: Matsys. Sehr warmes Kolorit, die Hände und der Kopf gut gezeichnet, ziemlich energische, aber glatte Behandlung. Vorzüglich erhalten.

Porträt der Königin Marie Antoinette, Leinwand, 65 x 76 cm gross, bezeichnet am Rande unten links: J. Louis David 1790. Vorzügliches Brustbild in tief ausgeschnittener grüner Taille, Mit rosigem Inkarnat. Das Bild befand sich 189o auf der Porträtausstellung in Brüssel (Catalogue p. 31, Nr. 56).

Grosse figurenreiche holländische Kirmes, Leinwand, 189 X 12 CM gross, bezeichnet Joost Corn. Droochsloot (+ 1666 zu Utrecht, vgl. über ihn J. B. NORDHOFF, Beil. zur Münchener Allgem. Zeitung 1882, Nr. 66, S. 969).

Tafelbild auf Holz, 51x151 cm gross, mit Darstellung der Einzelfiguren

Christi und sieben seiner Apostel Mit ihren Symbolen, in Vorderansicht, auf farbigem Grund, hart in der Zeichnung mit eckigem Faltenwurf; niederrheinisches Werk des 15. Jh.


aus: Die Kunstdenkmäler des Kreises Kempen.
Das Buch wurde 1891 (Düsseldorf, Schwann-Verlag)  veröffentlicht.
"Im Auftrage des Provinzialverbandes der Rheinprovinz herausgegeben von Paul Clemen"


Bocholt - Artikel aus dem gleichen Buch

Übersicht behandelter Gebäude in diesem Buch

Geschichte(n) - auch aus anderen Quellen.


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