Straßenbeleuchtung in Lobberich heute

Vorteile - Nachteile


Gaslaternen:

Seit 1887 in Lobberich in Betrieb, letzte Zeugen der industriellen Revolution vor Ort.
Ursprüngliche Zündtechnik im Inneren der Haube modernisiert.Abendliche Zündung statt

Vorteil:
Goldgelbes Licht, Breitspektrum - Farben werden naturgetreu wiedergegeben. Insektenfreundlich

Nachteil:
Im Vergleich höhere Energie- und Wartungskosten.

Für die verbliebenen 17 Gaslaternen gibt es zur Zeit keine Abrisspläne.(2017 wäre es durch Desinformationspolitik der Stadtwerkevertreter und Nebelkerzen der Verwaltung fast soweit gekommen)

Einsatz auf dem Windmühlenweg, Windmühlenstraße, Bleichstraße und An St. Sebastian (Pfarrgarten)


elektrifizierte Gaslaternen:

Die Laternen werden meist mit handelsüblichen Sparlampen betrieben.

Nachteile:
Feuchtigkeit in den für Gasbetrieb konzipierten offenen Laternenkonstruktionen wird nicht mehr verdampft.
Die Laternen rosten.

Hässliche Technik wird durch Mattkunststoff abgeschirmt, dieses schluckt auch einen großen Teil des Lichtes.

Einsatz am Treppchen und Kirchstraße, 2 Stück im Park an Haus Ingenhoven.

(mehr Bilder hier)

Leuchtstofflampen

Vorteil:
Billig in der Anschaffung

Nachteile:
Kein kontinuierliches Farbspektrum, Das Quecksilber in Leuchtstofflampen ist giftig, die Beschichtung der Lampe ebenfalls.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtstofflampe

Leuchtstofflampen verlieren durch EU-Ökodesign-Verordnung 2012 das CE-Zeichen und dürfen damit in Deutschland nicht mehr angeboten werden. Diese Lampen werden allerdings inzwischen mit verändertem Energieverbrauchswert hergestellt, so dass das Leuchtmittel zwar ausgetauscht werden, nicht aber die ganze Laterne ersetzt werden muss. Ersatz durch LED-Einsätze scheint ebenfalls möglich
(Bericht Rheinische Post vom 24. September 2010)

Verwendung z.B. Steegerstraße, Kempener Straße, Niedieckstraße.


Leuchtstofflampen am sog. Peitschenmast.
Der ganze Stolz der 1960er Jahre...

Quecksilberdampfbeleuchtung "Weißes Licht"

Vorteile:
eher weißes Licht, Breitspektrum

Nachteile:
Hochdruck-Quecksilberdampflampen müssen seit April 2015 bestimmte Energieeffizienzklassen erreichen, andernfalls dürfen sie nicht mehr gehandelt werden.
(Bericht Rheinische Post vom 24. September 2010)

Die Industrie- und Straßenbeleuchtung sowie Außenbeleuchtung von Gebäuden bringt - neben einer deutlichen Aufhellung der Atmosphäre („Lichtverschmutzung“) nicht nur Probleme für die Astronomie, sondern auch für Menschen (Schlafrhythmus etc.) und nachtaktive Insekten, Vögel, Fledermäuse, nachtaktive Amphibien usw. Unter den Insekten sind v.a. die Nachtfalter betroffen, deren Augen stark auf die UV-Strahlung von Hochdrucklampen reagieren. Die Gebäude- und Straßenlampen werden stundenlang umflogen, bis die Tiere ermattet oder vor Hunger sterben. Auf diese Art kommt es allein in Deutschland jährlich zu etwa 200 Milliarden Insektenleichen, was auch gravierende Folgen für die Nahrungskette anderer Tierarten hat.

Neuere Entwicklungen bei Quecksilbermittel- und Quecksilberhochdrucklampen haben zwar geringere UV-Anteile im Licht, was aber für die Lösung des Umweltproblems noch nicht ausreicht.

Einsatz z.B. in der Fußgängerzone Hochstraße


Quecksilberdampflicht in Kugelform (Bild aus der alten Fußgängerzone)

Natriumdampfbeleuchtung "gelb-braunes Licht"

Vorteil:
Über lange Zeit die billigste Art, eine Straße nach EU-Richtlinie zu beleuchten

Nachteil:
Monochromes Natriumdampflicht erlaubt kaum Farbsehen.
Die Straßen und Wohngebiete erhalten den "Charme" einer belgischen Autobahn

Leider auch im Zentrum eingesetzt
(Niedieckstraße, Doerkesplatz hinter dem Rathaus, An St. Sebastian, Wevelinghover Straße)

Ansatzleuchte mit Natriumdampflicht an St. Sebastian =>


gelbes Licht am "Stern"
ausgerechnet direkt neben der Außengastronomie von Café Seeger

LED - Leuchten

Auf dem Schulzenburgweg Frühjahr 2010 und Brabanter Straße (11/2010) installiert, seither ersetzen LED-Lampen mehr und mehr elektrische Lampen in Seitenstraßen aber auch auf demn Brockerhof

Vorteile:
Geringer Energiebedarf, genaue Positionierung des Lichtes möglich, Breitspektrum möglich,
LEDs sind dimmbar, die Lichtfarbe einstellbar.

Nachteil:
Teuer in der Anschaffung, (WZ) keine Langzeiterfahrungen bisher mit dieser Technik.

Einsatz am Schulzenburgweg und Brabanter Straße


LED-Aufsatzleuchte
(Schulzenburgweg)
Eine der 5 Lampen dort musste bereits nach 5 Jahren (2016) ausgetauscht/repariert werden

Weitere Laternentypen - ungeachtet der Beleuchtungsart:


Aufsatzleuchte
im 1960er Design

Matter Kunststoff schluckt hier extrem viel Licht

Lampen wie diese wurden z.B. am Brockerhof und im Loewinkel inzwischen durch moderne LED-Lampen ersetzt


Aufsatz - Standardleuchte
der 1970er Jahre

Matter Kunststoff schluckt
hier jede Menge Licht.

Weit verbreitet... 

Diese Sorte ersetzte auf der
Elisabethstraße die Gaslaternen
.


Ansatz - Leuchte
der 1980er Jahre

Matter Kunststoff schluckt
hier jede Menge Licht.

Weit verbreitet, z.B.
im Neubaugebiet Krüsshütt

Diese SorteLeuchten ersetzten auch die Gaslaternen auf der Eduard-Istas-Straße, (wahrscheinlich 1980er Jahre)


Hängeleuchte im Zentrum
etwa 1980er Jahre

Matter Kunststoff...
Sie wissen's schon...

Am Kirchplatz


Den  dortigen Straßen (Karl-Egmont-Straße, Stadionstraße) lange Zeit vorherrschenden Gaslaternen
nachempfundene elektrische  Aufsatzleuchten am Stadion


Hängelampe - Verwendung z.B. auf Friedensstraße/Werner-Jaeger-Straße

Auch auf der Friedensstraße standen früher Gaslaternen....


Designleuchte
 

Hier schirmt das Design das Licht ab.... (Oder was soll der Metallring?)

am WJG


Derzeitige Standardleuchte

hier mit Quecksilberdampf-
leuchtmittel betrieben.

zu guter Letzt:

Es ist nicht nur Mattglas, das Licht schluckt...


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