GemeindebriefDezember 2010 - Januar 2011 |
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Die Hospizinitiative Kreis Viersen e.V. wurde im November 1993 gegründet. Heute hat sie mehr als 300 Mitglieder und 47 ehrenamtliche Hospizhelfer und -helferinnen.
Der Verein setzt sich dafür ein, dass Schwerkranke schmerzfrei und in Würde die letzte Lebensphase zu Hause verbringen können. Deshalb bietet er eine kostenlose Palliativberatung durch 2 hauptamtliche Koordinatorinnen an und arbeitet mit stationären Hospizen, der Palliativstation im Krankenhaus Nettetal und niedergelassenen Palliativärzten zusammen. Gesprächstermine können über das Hospizbüro in Viersen (Tel. 0 21 62/29 050) vereinbart werden.
Auf Wunsch werden ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Familien vermittelt. Das Wesen der ehrenamtlichen Sterbebegleitung ist mitmenschliches Dasein und Zeit geben. Die Begleitung ermöglicht Gespräche über alles was Menschen in dieser Lebensphase bewegt und bietet Angehörigen Freiräume für Kraftquellen und persönlichen Besorgungen. Diese Angebote stehen auch Bewohnern von Altenheimen und anderen stationären Einrichtungen zur Verfügung. Die ehrenamtliche Mitarbeit in der Sterbebegleitung ist nach Absolvierung eines Befähigungsseminars möglich. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht. Sie treffen sich regelmäßig einmal monatlich in regionalen Hospizgruppen zum kollegialen Austausch. In Nettetal trafen sich erstmals 1997 Interessierte um eine Hospizgruppe aufzubauen. Zurzeit gehören der Gruppe sechs ehrenamtliche Mitarbeiterinnen an. Seit September 2010 finden die monatlichen Gruppentreffen im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Lobberich statt. Bei Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit steht die Ansprechpartnerin der Gruppe Conny Kriwett (Tel. 0 21 53/13 99 344) für weitere Informationen gerne zur Verfügung.
Vom 16.10 bis zum 23.10.2010 hat die Segelgruppe Ichthys die stürmische Ostsee unsicher gemacht.
Bei starkem Wind und Regen bezogen wir 8 Segler unser neues zu Hause für eine Woche: Ida. Mit 15 m Länge, 4,50 m Breite und 22 m Masthöhe wirkte sie sehr eindrucksvoll auf uns.
Am Sonntagmorgen machten wir uns startklar für unseren ersten großen Törn, Ziel: Kiel. Unterhemd, lange Unterhose, 3 paar Socken, T-Shirt, Hose, Pulli, Segelpulli, Fleecejacke, Segelhose und Segeljacke, Mütze, Sonnenbrille, Schal, Gummistiefel mit warmen, flauschigen Wolleinlagen und natürlich nicht zu vergessen die Rettungsweste mit Lifebeltgurt zum Festketten. Zuvor jedoch gab es noch eine ausführliche Bootseinweisung des Skippers und seinem Assistenten. Endlich auf der Ostsee kamen wir ohne Motor nicht vorwärts, da der Wind nach und nach immer mehr einschlief. Nach 7 Stunden fahrt über die Ostsee und den Kieler Förden, am Nord-Ostsee-Kanal vorbei, wo wir von Fähren und Containerschiffe überholt wurden, kamen wir sehr erschöpft in Kiel an. Aufgrund der Größe unserer luxuriösen Yacht, mussten wir im sog. Millionärshafen neben Paris Hilton und George Clooney anlegen. Nach einer ruhigen Nacht folgte dann ein Sturmtief, so dass wir 2 Tage in Kiel verbrachten, was aber weiterhin nicht schlimm war, da wir die Zeit zum Shoppen und Kartenspielen nutzten, es lebe "6 nimmt", ein Spiel welches jeder einmal gespielt haben muss. Am Mittwoch ging es dann endlich unter Segel und mit ganzen 9,2 Knoten die Kieler Förde hoch nach Strande. Hier konnten wir uns am Nachbarhafen Schilksee den Olympiahafen angucken. |
Ida |
Da ein weiteres Sturmtief anrückte, mussten wir uns am nächsten Morgen um 6 Uhr im Dunkeln aufmachen, um vor dem weiteren Sturm wegzusegeln.
Bei einer Windstärke von 6-7 und Wellen mit 2 m Höhe entflohen wir dem Sturm und den Militärsschießübungen, der Seekrankheit entkamen Teile der Besatzung jedoch nicht. Es ging jedoch noch glimpflich aus, Fische wurden nicht gefüttert.
Wieder im Heimathafen angekommen fielen wir kaputt in unsere feuchtkalten Schlafsäcke.
Am folgenden Tag hatten wir noch mal Glück und konnten für ein paar Stunden bei perfektem Segelwetter die Ida auf der Ostsee so richtig segeln und genießen. Jeder durfte am Steuer ein paar Manöver fahren. Am Abend schlossen wir den Tag im Fischereihafen mit leckeren Fischbrötchen mehrer Fischbuden ab. Erschöpft aber sehr zufrieden ging es am Sonntag dann zurück in die Heimat: Nettetal.
Endresultat: Trotz des zu starken Windes und der Cilli con Carne, war es ein amüsanter, spannender, mit immer guter Laune, viel Kartenspielabenden, gelungener Segeltörn.
Die Segelgruppe
Der Schriftsteller Johannes Daniel Falk, geboren 1768 in Danzig, gestorben 1826 in Weimar, studierte ab 1791 Theologie und Literatur in Halle. Nach seiner Heirat 1797 lebte er in Weimar und hatte dort u.a. Umgang mit Wieland, Herder und Goethe.
1806 und noch einmal 1813 erwarb sich Falk große Verdienste, als er als Dolmetscher die Plünderung der Stadt durch die napoleonischen Truppen verhinderte. Er wurde dafür vom Herzog zum Legationsrat ernannt.
1813 gründete er eine Gesellschaft der Freunde in der Not (auch "Falksches Institut" genannt), die sich verwaister und verwahrloster Kinder annahm.
Mit seiner von lebendiger Religiosität getragenen sozialkaritativen Tätigkeit wurde Falk zu einem Vorläufer der evangelischen "inneren Mission".
Als Anhänger einer klassizistischen Kunst - und Dichtungstheorie trat er in vielen Werken hervor.
Nach seiner Hinwendung zur Kinderfürsorge widmete sich Falk dem religiösen Volkslied und erwarb sich Ruhm mit einem der schönsten Weihnachtslieder. (1816)
Der Erstdruck ist uns heute nicht mehr geläufig:
O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren,
Freue, freue dich Christenheit!
O du fröhliche,
O du selige, Gnadenbringende Osterzeit!
Welt liegt in Banden, Christ ist erstanden,
Freue, freue dich Christenheit!
O du fröhliche,
O du selige, gnadenbringende Pfingstenzeit!
Christ unser Meister heiligt die Geister,
Freue, freue dich Christenheit.
Wir singen heute das 1829 von seinem Gehilfen Heinrich Holzschuber auf das Weihnachtsfest reduzierte und variierte Lied.
Hans K. Matussek
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17.00 - 22.00 Uhr Alte Kirche Lobberich Bildmeditation
19.00/20.00 Uhr St. Sebastian
21.00 Uhr Ev. Kirche Lobberich
Missa brevis in G von W.A. Mozart |
Nach dem großen Zuspruch in der Vergangenheit nun das
Ausführende:
voc: Lilliane Schmidt
sax: Johannes Silbermann
p: Uli Windbergs
am Samstag, den 04. Dezember 2010 um 18.00 Uhr
in der evangelischen Kirche Nettetal-Hinsbeck, Parkstraße 22
Der Eintritt ist frei
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