Gemeindebrief

Juni/Juli 2010


Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben.

Amos 5,4 - Monatslosung Juni 2010

Amos ist ein Hirte, der Maulbeeren züchtet. Er will kein Prophet sein (vgl. Amos 7,14).

Propheten - das sind die "embedded" Wahrsager, die vom Geld und Wohl der Mächtigen eingehüllten religiösen Spezialisten. "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!" Amos sang dagegen das Klagelied Gottes:

"Suchet mich, so werdet ihr leben."

Was tröstlich klingt, ist die Überschrift für eine Klage im Namen Gottes:

Die Leidenden, die das hören, atmen auf. Den anderen wird gesagt: Wenn die Folgen dieses Tuns auf euch zurückfallen, wird es vernichtend sein: "Suchet mich, so werdet ihr leben!" Das sind politische Aussagen. Mitten in der Bibel: Gott mischt sich ein.

Wem klingt das fremd - wem vertraut?

Wenn die Folgen dieses Tuns auf uns zukommen, wie wird das sein? Das sind politische Aussagen. Mitten in unserer Volkskirche. Christlicher Glaube mischt sich ein.

Gott spricht:

"Suchet mich, so werdet ihr leben!"

In unserem Gesangbuch singen wir ähnlich: "Kehret um, und ihr werdet leben!" (eg 589)

Ihr


Café "Atem Pause" in Hinsbeck

Seit einem Jahr ist das Cafe AtemPause im evangelischen Gemeindezentrum Nettetal-Hinsbeck ein fester Treffpunkt geworden.

Dementiell veränderte Menschen werden dort jeden letzten Dienstag im Monat von 14:00 - 17:00 Uhr durch Pflegefachkräfte und ehrenamtliche Mitarbeiter der Diakonie Häuslicher Pflegedienst liebevoll betreut. Alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wurden auf ihren Einsatz im Cafe AtemPause durch eine speziell auf dieses Betreuungsangebot abgestimmte Schulung vorbereitet.

Die Besucher werden dort ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend unterstützt und gefördert. Sie sollen sich sicher und geborgen fühlen.  Es wird u.a. gesungen, gespielt, geklönt, gebastelt und gemeinsam Kaffee getrunken.

Das Cafe AtemPause soll dazu beitragen, dass pflegende Angehörige dementiell erkrankter Menschen sich eine Auszeit nehmen können, um wieder Kraft zu sammeln für die schwierige Aufgabe der Pflege. Angehörige können in Ruhe loslassen, und die so gewonnene freie Zeit für sich und ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen nutzen.

Für den Betreuungsnachmittag wird ein geringer Kostenbeitrag erhoben. Diese Betreuungskosten können von der Pflegekasse getragen werden. Zusätzlich anfallende Unkosten werden vom Diakonie Freundes- und Förderkreis Aktion Pflege zu Hause e.V. getragen.

Anmeldung, Beratung und weitere Informationen erhalten sie durch:

W. Niederbroecker


Neues aus dem Presbyterium

In der Presbyteriumssitzung am 21.04.2010...

Bereits auf der Sitzung am 24.03.2010 ist Frau B. Matussek gem. Art. 44.4 KO aus dem Presbyteramt ausgeschieden.
Herr U. Sieck wurde gem. § 33 Presbyterwahlgesetz nachberufen.


Glaubenszeuge des 20. Jahrhunderts

Im Rahmen der Passionsandachten hielt Herr Dr. Reinhard Voß am 16. März 2010 im Gemeindezentrum Lobberich einen Vortrag über Franz Stock. Abbé Franz Stock wurde 1904 in Neheim geboren und starb 1948 in Paris. Er war katholischer Priester und während der deutschen Besatzungszeit im 2. Weltkrieg Seelsorger der Gefängnisse von Paris und der Hinrichtungsstätte auf dem Mont Valérien. Er gilt als Wegbereiter der Deutsch-Französischen Freundschaft. Im November 2009 eröffnete der Erzbischof von Paderborn das Seligsprechungsverfahren für Franz Stock.

In den Gefängnissen von Paris, in denen von 1941 bis 1944 etwa 11.000 Gefangene einsaßen, rettete Franz Stock vielen Menschen das Leben, indem er Warnungen aussprach und Informationen weiterleitete. Die Erschießungen der Verurteilten und Geiseln fanden meist auf dem Mont Valérien statt. Franz Stock führte ein Tagebuch mit Notizen. Hierin erwähnte er 863 Erschießungen, denen er beiwohnen musste. Zeugnisse Überlebender schildern seinen aufopferungsvollen Dienst an den Verurteilten und seine Menschlichkeit, ohne sich selbst zu schonen. Die Franzosen gaben ihm die Bezeichnung "Der Seelsorger in der Hölle". Als Franz Stock`s Gesundheit nach den Kriegsjahren schwer angegriffen war, nahm er dennoch eine neue Aufgabe an. Er wurde Regens des Priesterseminars hinter Stacheldraht in Chartres. Unter Beibehaltung von Status und Funktionsweise eines Kriegsgefangenenlagers wurden hier alle in französischer Kriegsgefangenschaft befindlichen Priester und Seminaristen zusammengelegt. Sie konnten ihr Studium fortsetzen oder auch beginnen. Dieses Priesterseminar, das 1947 aufgelöst wurde, ging als das Größte und Einzigartige in die Geschichte der Kirche ein.

Seine letzte Ruhestätte fand Franz Stock 1948 in Chartres im Schatten der berühmten Kathedrale. W. Niederbroecker


2. Ökumenischer Kirchentag in München

Der Eröffnungsgottesdienst auf der Theresienwiesn war nass und lausig kalt. "Damit Ihr Hoffnung habt" mit diesen Worten beschwor der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer zur Begrüßung der Kirchentagsbesucher das Wetter.

Impressionen vom Kirchentag

Hier traf die Pop-Ikone Nina Hagen die Benediktinerin Ulrike Soegtrop und Pfarrer Bernd Wolharn, um sich auszutauschen über das Thema "Gott ist gegenwärtig". Die konkreten Orte, an denen sich Glaube erfahren lässt, könnten nicht unterschiedlicher sein.

Beifall für Margot Käßmann - Sie ist eine starke Frau

In der Bibelarbeit geht sie auf ihren Rücktritt nicht direkt ein, lässt aber in Andeutungen vieles durchschimmern. "Depression kann den Himmel verdunkeln oder auch der Tod eines Menschen. Der Verlust des Arbeitsplatzes. Eine verlorene Liebe. Eine rote Ampel ..." - und ein Raunen geht durchs Publikum. Und sie gibt sich kämpferisch: "Ich wünsche mir weiterhin mehr Fantasie für den Frieden"

Bischof Stephan Ackermann, Missbrauchsbeauftragter der deutschen kath. Bischofskonferenz, wendet bei einer hitzigen Podiumsdiskussion über sexuellen Missbrauch in der kath. Kirche ein: "Ich habe den Eindruck, dass die Opfer jetzt plötzlich aus dem Blick geraten". Offene Worte nach langem Schweigen - so etwas gab es auch.

Zum Abschluss - Samstagabend - 19.00 Uhr - NENA. Ihre Lieder erreichen Teenies ebenso wie die Oldies. Mal rockig - mal eine Ballade. Von "99 Luftballons" bis "Liebe ist". Tschüss Nena bis zum 04. September in Nettetal.

Und dann gab es da noch - die Kirchentags-Papphocker. Auf denen die richtige Haltung zu finden nicht immer einfach war. Wie im wahren Leben? Also immer schön beweglich bleiben.

Zum Schluss ein Dank und Gruß an Altdöbern. Schön, dass es eine Möglichkeit gab, sich wieder einmal zu treffen und auszutauschen.

Gudula Prikulis


Aus der Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit

Die Konfirmationen 2010

In den vergangenen Jahren haben sich immer vor den Gottesdiensten die jeweiligen Chöre, die beteiligt waren, eingesungen und die Gemeinde hatte Lieder aus der kommenden Liedfolge eingeübt.

Was war in diesem Jahr anders?

Um die Gemeinde und die Gäste der diesjährigen Konfirmationsgottesdienste einmal etwas anders "einzustimmen", hatte unser Chorleiter U. Windbergs eine gute Idee. Man könnte doch die Gemeinde und vor allem auch fremde Gäste auf unsere Gemeinde und unser Gemeindeleben "einstimmen".

Das haben H. Herbers (Technik) und C. Radmacher (Texte) mit einem kleinen bildunterlegten und beschreibenden "Rundgang durch die Gemeinde" getan. Es wurden die einzelnen Kirchengebäude, die Kita und das Parkstübchen mit ihren vielfältigen Veranstaltungen, Mitarbeitern und Teilnehmern gezeigt und vorgestellt.

Danach wurden Abkündigungen bekanntgegeben und die Verwendung der Kollekte des jeweiligen Sonntages beschrieben, da sie zum Teil von den Konfirmanden bestimmt wurde.

So hatten viele Gottesdienstbesucher kurz vor Beginn der Gottesdienste das Gefühl "gut auf den Gottesdienst eingestimmt zu sein".

Carola Rademacher

Was macht eigentlich eine gelungene Konfirmation aus?

Die Besucher und Gäste der diesjährigen Konfirmation können es Ihnen sicher am besten erklären. An drei aufeinanderfolgenden Sonntagen wurden insgesamt 27 Segenshandlungen vollzogen. Konfirmation bedeutet nicht nur die Bestätigung der Taufe, sondern auch die Entlassung der Konfirmanden in das "Erwachsenenleben" der kirchlichen Gemeinde. Dieser Verantwortung waren sich alle Beteiligten bewusst und haben es bravourös, unter der Leitung unseres Pfarrers Dr. Matthias Engelke und Diakon Gerd Witte gemeistert.

Als die Kirche sich füllte, sprach Frau Radmacher ein paar einführende Worte zur Konfirmandenzeit und Herr Herbers unterlegte die Ansprache mit Schnappschüssen, die mittels eines Beamers auf einer Leinwand sichtbar wurden. Glanzpunkte setzten die einmalig vorbereiteten Chöre und einige Angehörige der Konfirmanden, die in langen Abenden eine gesangliche Darbietung einstudiert hatten. Den Höhepunkt bildeten dann aber doch die teilnehmenden Konfirmanden selbst, als sie jedem Gast das Abendmahl persönlich an seinen Platz brachten. Die Stimmen der Gäste waren voll des Lobes, ob der aufgelockerten Durchführungsart der Veranstaltung.

Und dann war da noch unser Diakon Gerd Witte, der die Konfirmanden 4 Jahre lang unterrichtet und an das Ereignis herangeführt hat. Man sah ihm an, dass er die Segenshandlung mit einem lachenden und einem weinenden Auge begleitete. Jetzt heißt es loslassen, doch ich bin mir sicher, dass viele der Teilnehmer, auch in Zukunft, das Gespräch mit Herrn Witte suchen werden.

Ich freue mich auf die rege Teilnahme, der neuen "Erwachsenen" am Gemeindeleben und wünsche Ihnen Gottes Segen bei all Ihren Entscheidungen.

Gleichzeitig lade ich sie ein, das Gemeindeleben mitzugestalten und auch nicht an konstruktiver Kritik zu sparen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die etwas zum Gelingen beigetragen haben.

Uwe Sieck

Theaterstück der evangelischen Jugend Lobberich-Hinsbeck

Am 20.03.2010 wurde im Gemeindehaus der Ev. Kirche in Lobberich ein Theaterstück mit dem Titel "Von jetzt auf davor" aufgeführt. Als biblische Vorlage diente die Passionsgeschichte, die im Zeitraum zwischen Oktober 2009 und März 2010 von den 27 Konfirmanden erarbeitet wurde, die in 2010 in Lobberich-Hinsbeck konfirmiert wurden (Gruppe orange). Die verschiedenen Gruppen standen unter folgender Leitung:

Zu jeder Gruppe gehörten ca. 6 - 10 Konfirmanden. Das Theaterstück ist von den Konfirmanden selber entwickelt worden.

Aus verschiedenen Sichtweisen näherten sich die Darsteller dem schwierigen Thema und stellten mit viel Einfühlungsvermögen "vorher - nachher" dar, d.h., welche Hoffnungen im und für das Leben eine Rolle spielen (vor und nach der Begegnung mit Jesus). Schließlich begegnete man dort, wo zunächst Gleichgültigkeit und Trostlosigkeit herrschten, nach der Begegnung mit Jesus einem Stück Hoffnung, von Jesu Liebe umfangen zu sein, und einer geänderten Sichtweise für das Leben.

Ein begeistertes Publikum zollte den jugendlichen Darstellern einen verdienten Applaus für ihren großen Einsatz, die Ernsthaftigkeit und die Fähigkeit bei der Darstellung der Passionsgeschichte auf ihre eigene Weise. Das wurde auch in den vielen Gesprächen, beim anschließenden gemeinsamen von der Catering Gruppe vorbereiteten Essen, deutlich. Doris Niederbroecker

Hallo Kids der Farbe Blau (5. Schuljahr)

Wir vom Team des freiwilligen Konfitreffs wollen uns einmal bei Euch vorstellen! Wir - dass sind Rosi Dargel und Helga Goltz. Wir sind beide Mütter von je zwei Kids, die schon in anderen Farben sind, aber immer noch gerne an den monatlichen Treffen teilnehmen. Wir gestallten jetzt schon seit 2 Jahren diese freiwilligen Treffen und es macht uns sehr viel Spaß. Darum gehen wir auch im nächsten Jahr in die Verlängerung. Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen wir uns von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Gemeindehaus in Lobberich. Im Vordergrund steht bei uns das Miteinander. Also - miteinander spielen, lachen, basteln, raten usw. Beim ersten Treffen lernen wir uns spielerisch kennen, damit sich danach keiner mehr fremd fühlt. Es wäre toll, wenn wir auch Dich kennen lernen dürften und Du uns bei einem unserer nächsten Kids-Treffen besuchst, um mal reinzuschnuppern. Es wird Dir - Euch bestimmt gefallen.

Bis bald Rosi und Helga


Frühlingsimpressionen von Else Bayer

Unsere Lieblingstainingsstrecke führt über die Gartzmühle, am Ferkesbruch, Kläranlage Baerlo, um die De-Witt-Seen oder wahlweise die Nette entlang.

Hier kann man die erwachende Natur beobachten. Dieser Winter war sehr lang, er hatte aber auch schöne Tage. Das neue Rohrdommel-Gebiet ist immer schön, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Wir haben schon sehnsüchtig auf den Frühling gewartet, und jeden Tag nach ihm Ausschau gehalten.

Bei einer abendlichen Walkingtour am 14. Februar waren schon Frösche unterwegs. Da es dann aber wieder kälter wurde, blieb es zuerst bei diesem Intermezzo.

Endlich Mitte März zeigt sich zartes Blattgrün, die Schneeglöckchen sind verblüht.

16. März, das nervige Rufen des Zilpzalps, eine Lerche singt zaghaft. Auf der Nette beziehen Zwergtaucher ihre Nester. Am kleinen Teich sitzt wieder ein Graureiher,das ist sein Stammplatz, sobald der See aufgetaut ist. Auf der großen Weide in Baerlo haben die Wildrinder Nachwuchs bekommen, zwei nach Weihnachten, eins vor zwei Wochen und heute am 8. März lag wieder ein Neugeborenes da. Es wird noch ein Kalb erwartet. Diese werden dann später mit Nettewasser getauft, was Kindern Spaß macht, denn sie können auch Pate sein über diese Kälber.

Am 18. März sahen und hörten wir die ersten Schwalben auf Baerlo. Die Kastanienknospen brechen auf. Adonisröschen blühen seit Tagen. Ihre Augen schließen sich leider bei schlechtem Wetter. Am 15. April strahlend-weiße Schlehenhecken, zart und vergänglich. Bald erscheinen auch die Insekten. Die Hummeln bevorzugen andere Nahrungsquellen Scharbockskraut, gelb und vitaminreich, bedeckt große Feuchtgebiete.

Jeden Tag entdecken wir etwas Neues, die Natur füllt uns die Seele jeden Tag aufs Neue. Else Bayer, Lobberich, 8.4.2010


Liebe Gemeinde!

In den Gottesdiensten in Hinsbeck und Lobberich wurden am 11. April Herr Ulf Reifenrath und Frau Jutta Reifenrath in ihr Amt als Lektoren in unserer Gemeinde eingeführt. "Lektoren", so heißt es in unserer Kirchenordnung, "sind Gemeindeglieder, die dazu bestellt sind, nach Anleitung des Pfarrers öffentliche Gottesdienste zu halten und dabei Lesepredigten zu benutzen." Wir freuen uns sehr darüber, dass beide Ihre Gaben so in unsere Gemeinde einbringen. Frau Reifenrath wird in wenigen Monaten auch die Ausbildung zur Prädikantin wahrnehmen. Für alle, die auf ihre Weise auch zur Gestaltung der Gottesdienste beitragen möchten, laden wir jeweils zum letzten Mittwoch im Monat zu einem Treffen um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Lobberich ein, um dort Absprachen für Lesungen und Mitwirkung bei den Fürbitten zu treffen. Die nächsten Termine sind der 30. Juni und 28. Juli 2010. Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Ihr Pfarrer Engelke


Die Pastoren in der Literatur

Von Hand K. Matussek

Folge 9


Liebe Gemeindemitglieder, wie einige von Ihnen bestimmt wissen, darf der Heart Chor seit geraumer Zeit, die Gastfreundschaft Ihrer Gemeinde in Anspruch nehmen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken und uns der Gemeinde näher vorstellen.

Der Chor

besteht seit dem Sommer 2005 und entstand aus der Idee, Liebe zur Musik (im Speziellen zur Popmusik) und Gemeindearbeit zu verbinden. Eine wichtige Überzeugung steht hinter der Probearbeit: Jeder Mensch kann singen! Alle, die singen möchten, sind herzlich willkommen. Zum Programm des Chores gehören sowohl traditionelles und modernes christliches Liedgut, wie auch Songs aus den Bereichen Pop und Rock. Der Name "Heartchor" ist Programm, der Chor möchte durch die "Power" und Freude, welche die Sängerinnen und Sänger bei den Auftritten vermitteln, die Herzen der Menschen berühren.

Am Anfang als Spaßchor konzipiert wuchs schnell das Bedürfnis der Sängerinnen und Sänger nach mehr Professionalität. Aber trotz Warmsingens, mehrstimmiger Liedsätze und kontinuierlicher Proben, steht das "Heart" des Heartchors immer ganz vorne. Singen macht Spaß! Über unsere Altersstruktur, die sich zwischen Teeny und Oldie bewegt, freuen wir uns ganz besonders. Jeder, der bei uns mitsingen möchte, ist herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag, ab 20.00 Uhr, in der evangelischen Kirche in Lobberich. Schaut doch einfach mal vorbei.

Auf böse und traurige Gedanken gehört ein gutes, fröhliches Lied und freundliche Gespräche.

Martin Luther


Faszination Orgel

Ein Ausbildungsangebot des Ev. Kirchenkreises Krefeld-Viersen

Die Orgel wird als "Königin der Instrumente" bezeichnet. Mit ihren zahlreichen klingenden Pfeifen und Registern ist sie als Musikinstrument in der Kirche nicht wegzudenken. Viele Menschen sind berührt oder begeistert, wenn Orgelmusik im Gottesdienst oder im Konzert erklingt. Kreiskantor Klaus-Peter Pfeifer von der Emmaus-Kirchengemeinde in Willich und seine Kirchenmusikerkollegen und -kolleginnen im Kirchenkreis starten in diesem Jahr eine Initiative zur musikalischen Weiterbildung.

Wer schon immer einmal in die Geheimnisse des Orgelspiels eingeweiht werden wollte, hat jetzt die Möglichkeit die Orgel aber auch die Grundlagen der Kirchenmusik kennen zu lernen und im Einzelunterricht zu vertiefen. Der Ev. Kirchenkreis Krefeld-Viersen unterstützt diese Ausbildung für die Dauer von 2 Jahren mit einem monatlichen Zuschuss von 50,- Euro. Für einen geringen monatlichen Eigenanteil von 30,- Euro erhalten die Auszubildenden wöchentlich eine Zeitstunde Unterricht in den Fächern Orgel und Klavier. Hinzu kommt die Vermittlung elementarer Kenntnisse, die für die kirchenmusikalische Praxis von Belang sind. Grundlage dieser Ausbildung ist das Curriculum zum Befähigungsnachweis für nebenamtliche Kirchenmusiker der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die zweijährige Ausbildung endet mit diesem Befähigungsnachweis, der von der Landeskirche beurkundet wird.

Die Ausbildung erfolgt vor Ort bei den hauptamtlichen Kirchenmusikern und Kirchenmusikerinnen. Die Teilnahme an den Proben des Kirchenchores der Gemeinde gehört zum Ausbildungskonzept. Dort soll es auch Möglichkeiten zur praktischen Mitarbeit geben.

Wer Interesse an diesem Angebot hat, melde sich bitte bei Kreiskantor Klaus-Peter Pfeifer (kp.pfeifer@emmaus-willich.de ; Tel. 0211/ 4657519) oder wende sich an den/die hauptamtliche/n Kirchenmusiker/Kirchenmusikerin seiner Gemeinde.

Orgelschnuppertag am 19. September in der Friedenskirche Krefeld

Die Rieger-Orgel der Friedenskirche in Krefeld ist die größte Orgel im Kirchenkreis und wurde erst kürzlich generalüberholt. Am 19. September 2010 wollen die Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen unseres Kirchenkreises diese Orgel vorstellen und alle Fragen zum Thema Orgel beantworten. Die Besucher erhalten die Möglichkeit, selbst einmal auf dieser imposanten Orgel zu spielen. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung dauert von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr.


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