Gemeindebrief

August/September 2009


Wer etwas will - sucht Wege

wer etwas nicht will -sucht Gründe

Wir suchen Wege und hoffen Sie helfen uns! - Du hilfst uns!

Wir wollen in unserer Kirchengemeinde zur Unterstützung der Konfirmanden-, Kinder-, Jugend- und Gemeindearbeit sowie zur Mithilfe in den diakonisch/sozialen Bereichen der Gemeinde und zur Umsetzung neuer Projekte und Aktionen eine Stelle für einen Menschen, der ein

"Freiwilliges-Soziales-Jahr"

absolvieren möchte, einrichten.

Was wir in der Gemeindearbeit damit erreichen:

Was wir dem Absolventen bieten können:.

Wir wollen einem jungen Menschen eine Stelle geben, die zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung beiträgt.

Was wir zur Umsetzung dieses Zieles brauchen:

auch wenn wir einen Teil dieses Geldes selbst erwirtschaften können - mit Kekse backen und Kuchen verkaufen, eBay Verkäufe, Organisation von Kindergeburtstagen, Autowaschaktion, geplante Stadt- und Radführungen, kleinere und größere Aktionen - brauchen wir Ihre / Deine Hilfe.

Wer etwas will - sucht Wege

wer etwas nicht will - sucht Gründe


Mit Fahrrad und Bibel  unterwegs!

Sonntag, 9. August 2009 von 10.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr

Treffpunkt: Ev.Kirche Lobberich

ausgetüftelt, ausprobiert und vorgekocht vom Ausschuss für Theologie und Gottesdienst


Die Pastoren in der Literatur

der Gemeindebrief brachte den sechsten Teil.

Lesen Sie die ganze Arbeit von Hans K. Matussek hier


Deutscher Evangelischer Kirchentag 2009 in Bremen

Alle 2 Jahre versetzt der Deutsche Evangelische Kirchentag eine deutsche Stadt in den Ausnahmezustand. So war es in diesem Jahr die Stadt Bremen. Hier fand in der Zeit vom 20. bis 24. Mai der 32. Deutsche Evangelische Kirchentag unter der Losung statt: "Mensch, wo bist du?".

Der Deutsche Evangelische Kirchentag ist weder eine rein deutsche noch eine nur evangelische Veranstaltung. Er bringt regelmäßig Menschen aus aller Welt, unterschiedlichen Konfessionen und Religionen zusammen.

Fünf Tage mit vollem Programm, bis zu 2500 Veranstaltungen und 300.000 Teilnehmern: Das ist die Zeit zwischen der Eröffnung am Mittwoch und dem Schlussgottesdienst am Sonntag. Ein unvergleichliches Erlebnis für alle, die da waren und wieder kommen.

Hierzu gehörten auch einige Gemeindeglieder aus unserer Kirchengemeinde und eine Gruppe aus dem Bereich der Jugendarbeit unter der Leitung von Herrn Witte.

Außerdem machte sich eine Gruppe von 7 Personen auf den Weg nach Bremen, um einige Tage gemeinsam mit unseren Schwestern und Brüdern aus unserer Partnergemeinde Altdöbern auf dem Kirchentag zu verbringen. Dieses Treffen wurde bereits bei der letzten Begegnung im Oktober des vergangenen Jahres verabredet und war für alle nochmals ein besonderes Erlebnis.

Veranstaltungen des Kirchentages sind so vielfältig wie das religiöse und gesellschaftliche Leben: kleine Meditation oder große Open-Air-Bühne. Diskussi-onen über soziale, ethische und politische Themen. Fragen nach der gerechten Gestaltung einer globalisierten Welt, der Bewahrung der Schöpfung und der Würde des Menschen. Fragen zu Theologie und Spiritualität. Der Dialog zwi-schen den Konfessionen und Religionen. Gottesdienste, Gebete und Bibelauslegungen. Konzerte aller Musikrichtungen: Rock, Pop, Jazz, Klassik oder Gos-pel. Theater und Comedy. Ausstellungen und Gespräche. Und ein "Markt der Möglichkeiten" in den Messehallen.

Zum Abschluss des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentages feierten 100.000 Teilnehmer einen Gottesdienst mit Abendmahl und einer bemerkens-werten Predigt des italienischen Waldenser Bischhof Daniele Garrone. Er warnte vor christlicher "Besserwisserei" und davor, als Christ vor allem auf dem Gebiet der Ethik punkten zu wollen. "Ich fürchte, die Ethik ist das Gebiet ge-worden, in dem wir auf Aufmerksamkeit hoffen, weil wir nicht Hoffnung genug haben, solche Aufmerksamkeit für das Evangelium selbst zu erwarten." Chris-ten unterlägen der Versuchung, durch ein Übermaß an Ethik den Mangel an Hoffnung zu überlagern: Nicht Moral - Hoffnung auf Gott sei das erste Wort des Christen.

Unter dem Eindruck von vielen interessanten Gesprächen, Begegnungen und Informationen traten nach dem Abschlussgottesdienst alle die Heimreise an. Der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag findet 2011 in Dresden statt. Für einige Teilnehmer gibt es schon ein Wiedersehen im nächsten Jahr beim Ökumenischen Kirchentag in München.


Jahresausflug der Frauenhilfe Hinsbeck

Am 10. Juni 2009 machte die Frauenhilfe Hinsbeck ihren Jahresausflug, der maßgeblich von Ehepaar Dr.Sitzler und Frau Loseries gestaltet und vorbereitet wurde. Auf dem Programm standen die Besuche der Klosterkirche in Knechtsteden, des Altenberger Doms und von

Schloss Benrath. Abfahrt war um 9.00 Uhr und gegen 10.30 Uhr wurde Kloster Knechtsteden erreicht.

Kloster Knechtsteden: 1130 veranlasste der Erzbischof Friedrich I. den Kölner Domdekan Hugo von Sponheim, Knechtsteden den Prämonstratensern zu stiften. Ihr Gründer Norbert von Xanten hatte gerade eine der größten Reformbewegungen des 12.Jh. begonnen. Die Geschichte des Missionshauses Knechtsteden beginnt 1895. Das zerstörte Gotteshaus wurde nach einem verheerenden Brand vom Spiritanermissionar Pater Amandus Acker wieder aufgebaut und galt als das größte Missionshaus am Niederrhein. Von hier aus wurden 1897 die ersten deutsche Spiritanermissionare nach Afrika gesandt. Seit diesem Zeitpunkt sind von Knechtsteden 578 Missionare nach Afrika und Südamerika ausgereist.

Auf dem Klostereigenen Friedhof ruhen über 250 Patres und Brüder des Spiritanerordens

Heute beherbergt die Anlage neben der Basilika und dem Klostergebäuden auch ein Gymnasium. In diversen Nebengebäuden haben sich u.a. Künstler und Restauratoren niedergelassen.

Nach einem ausführlichen Rundgang mit Besichtigung der Klosteranlage ging die Fahrt weiter nach Altenberg, wo der ausgebuchte Bus gegen 12.00 Uhr ankam. Hier fand zunächst in angenehmer Atmosphäre das gemeinsame Mittagessen statt.

Altenberger Dom: Die Kirche der ehemaligen Zisterzienserabtei Altenberg wurde ab 1259 anstelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet und als gotische Abteikirche 1379 geweiht.

Infolge der Säkularisation 1803 wurde das Kloster aufgelöst und geplündert, die Kirche verfiel. 1843-1847 konnte das Gotteshaus mit Hilfe Friedrich Wilhelms IV. von Preußen wiederhergestellt werden. Seit 1857 dient es Katholiken und Protestanten zur simultanen Nutzung. Die katholische Pfarrgemeinde wurde 1915, die evangelische Gemeinde 1950 gegründet.

Da ein beträchtlicher Teil der historisch gewachsenen Ausstattung nach 1803 verlorenging, wurden im 19. und 20.Jh. mittelalterliche und neue Kunstwerke oder Kopien für die Kirche erworben, die nun gemeinsam mit dem erhaltenen Inventar die Ausstattung des Gotteshauses bilden.

Nach ausführlicher Mittagspause und Besichtigung fuhr der Bus nach Benrath, das gegen 15.00 Uhr erreicht wurde. Hier stand die Besichtigung des Schlossparks und des Schlosses (sofern man wollte) auf dem Plan.

Schloss Benrath:

Erbaut wurde es von 1755 bis 1773 unter der Leitung von Nicolas de Pigage im Auftrag von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz. Das denkmalgeschützte Ensemble von Lustschloss, Jagdpark, Weihern und Kanalsystem gilt als bedeutendes architektonisches Gesamtwerk. Der Baustil zeigt beispielhaft den Übergang vom Rokoko zum Klassizismus. Dieses wird nach außen dadurch sichtbar, dass die Gestaltung eher schlicht und zurückhaltend wirkt. Aufwendig barock gestaltete Stilelemente findet man nicht mehr. Zwei Flügelbauten, in denen Museen untergebracht sind, und zwei Torhäuser flankieren das Lustschloss (Corps de Logis).

Außer bei den Wechselausstellungen kann das Schloss nur mit Führungen besichtigt werden.

Nach Kaffee und Kuchen im Schlosskaffee ging es gegen 17.00 Uhr mit guter Laune und zufriedenen Gesichtern nach Hause.

W.N.


Jahresausflug der Frauenhilfe Lobberich am 17. Juni 2009

Es war einer der seltenen Frühsommertage in diesem bisher so verregnetem Jahr. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein ging es um 14.00 Uhr ab Kirche Lobberich mit Bus und Pkw los. Im Restaurant Krickenbecker See war ein Tisch für uns reserviert. Bei Kaffee und Erdbeertorte mit Sahne, einige aßen auch Eis, ließen wir es uns gut gehn.

Anschließend ging es noch zum Infozentrum Krickenbecker Seen, wo wir einiges über die heimische Natur erfuhren.
Um ca. 17.00 Uhr traten wir dann froh gelaunt den Heimweg an.

Es war alles in allem ein gelungener Kurz-Ausflug!

Helga Dahlberg/Ruth Hölters



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