Gemeindebrief

April / Mai 2009


Diakoniesammlung im Dezember 2008

In unserere Kirchengemeinde Lobberich - Hinsbeck haben wir, wie in den Jahren zu-vor, wieder eine Weihnachtssammlung durchgeführt. Die gesammelten Mittel werden für die Diakonie zur Unterstützung Bedürftigte und für schnelle, unbürokratische Hilfe im Einzelfalle verwandt. Bedacht wird auch die Jugend- und Altenarbeit. 35 % des Sammlungsergebnisses blei-ben in unserer Gemeinde, 25 % der Spenden erhält der Kirchenkreis Krefeld - Viersen. Das restliche Spendengeld kommt dem Diakoni-schen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland zugute.

Wir möchten uns an dieser Stelle für Ihre Spendenbereitschaft, die einen Betrag in Höhe von 2.615,00 € ergab, ganz herzlich bedanken.

W.N.


Die Pastoren in der Literatur

der Gemeindebrief brachte den fünften Teil.

Lesen Sie die ganze Arbeit von Hans K. Matussek hier


Gründung des Fördervereins

Im Sommer 2008 haben sich einige Gemeindeglieder (die Herren Dr. Engelke, Dr. Sitzler, Kemper und Niederbröcker) zusammengefunden, um darüber nachzudenken, ob es sinnvoll sein könnte, einen Förderverein oder eine Stiftung zu gründen.

Nach langen Überlegungen und Diskussionen war man der Meinung, die Idee der Stiftungsgründung fallen zu lassen und einen Förderverein zu gründen. Einigkeit bestand darüber, daß ein neu zu bildender Verein nicht als ein Schattenhaushalt der Gemeinde gestaltet werden sollte, jedoch sollte er sehr wohl als selbstständiger Verein sein zu Haus in der Gemeinde finden. Doch wie sollte dieser Verein nun heißen und was sollten seine Aufgaben sein?

Schließlich wurde ein Namen gefunden :

Förderverein zur Unterstützung sozialer und diakonischer Maßnahmen der evangelischen Kirche Lobberich-Hinsbeck.

Zugegeben ist das ein ziemliches Wortungetüm. Die Absicht war jedoch, für jedermann schon aus dem Namen ersichtlich zu machen, welche Aufgaben der Verein hat und wo er angesiedelt ist. Im November wurde eine Satzung ausgearbeitet, in der es in § 3 Abs. 2 u.a. heißt, es sollen insbesondere unterstützt werden:

Die erstellte Satzung hatte noch eine weitere wesentliche Aufgabe zu erfüllen, nämlich der Vereinszweck musste gemeinnützig sein, damit abzugsfähige Spendenbescheinigungen (Zuwendungsbescheinigungen) erstellt werden können.

Anfang Dezember 2008 hat das Finanzamt die eingereichte Satzung vorgeprüft und das vorläufige Einverständnis gegeben.

Nun war eine Gründungsversammlung mit mindestens acht gesetzlich vorgeschriebenen Gründungsmitgliedern einzuberufen. Diese waren im Vorfeld bereits angesprochen worden. Die Suche und das Finden waren keine leichte Aufgabe und es hat mancher Gespräche bedurft. Die Absicht war, einen gesellschaftlichen Querschnitt unserer Gemeindeglieder dafür zu gewinnen.

Am 23.01.2009 hat schließlich die Versammlung stattgefunden und es kam zur Verabschiedung der Satzung. Aber eine schwierige Aufgabe stand noch bevor - die Wahl des Vorstandes. Es hat einige Zeit gedauert bis die Wahlen erfolgreich abgeschlossen waren.

Schließlich war der Vorstand gewählt und damit der Förderverein geboren.

Nun muss der Verein noch laufen lernen. Die notarielle Anmeldung zum Vereinsregister, das Suchen einer Bank mit erträglichen Konditionen, das Erstellen von kostengünstigem Werbematerial, die Einholung der finanzamtlichen Zustimmung etc. sind eigentlich nur noch organisatorische Aufgaben, die das Laufen ermöglichen.

Damit unser Förderverein existieren kann, braucht er auch Ihre Unterstützung, auch in Form einer Mitgliedschaft. Aufnahmeanträge liegen in den Gemeindehäusern oder sind beim Vorstand erhältlich.

W.N.


Unser Ausflug zum Eichenkreuzheim nach Tönisberg

Um 16:00 Uhr haben wir uns an der Kirche zum Ausflug nach Tönisberg getroffen. Auch das verladen der Sachen hat sehr gut geklappt, was auch daran gelegen hat, da das nicht der erste Ausflug war, und wir ein eingespieltes "Verladeteam" hatten.

Dann sind wir gegen 16:30 Uhr losgefahren. Die Fahrt dort hin war sehr ruckelig und sehr ungemütlich, hat mir aber trotzdem viel Spaß gemacht. Als wir dort angekommen waren haben die Betreuer das  Gepäck ausgeräumt und in den Flur gestellt. Nach dem ausladen sollten wir uns im Gemeinschaftsraum einfinden, damit Herr Witte uns erklärt wie hier im Haus der tägliche Ablauf ist.

Das Haus war sehr schön eingerichtet. Die Köchin ist sehr nett. Wir sollten danach in unsere Zimmer gehen und einräumen, was wir auch mit großer Freude getan haben.

Ich fand das Zimmer schön. Ich musste mir das Zimmer mit noch vier Mädchen teilen, was ich auch lustig fand, da ich mich mit den Mädchen sehr gut verstehe. In unserem Zimmer waren zwei Hochbetten mit jeweils drei Etagen, ich suchte mir das Bett ganz oben aus. Danach haben wir zu Abend gegessen, dass war sehr lecker, es gab Brot mit Wurst und Käse, was mir sehr gut geschmeckt hat. Danach hatten wir 2 Stunden Zeit uns für unser DsDs vorzubereiten.

Wir haben DsDs "live" gespielt, mit in der Jury: Lukas, Kristina, Jessica, Jonas und Herr Witte. Das war sehr lustig, so gegen 23:00 Uhr sind wir dann schlafen gegangen, wir haben aber nicht direkt geschlafen sondern haben noch so 1 Stunde geredet. Am nächsten Morgen sind wir, dank Christinas Handy pünktlich aufgestanden. Um 8:30 Uhr Sind wir zum Frühstück gegangen, es gab Brötchen mit Nutella, Wurst und Käse, das hat mir wieder sehr gut geschmeckt. Wir haben danach Aufwärmspiele gespielt.

Danach sind wir in die Innenstadt von Tönisberg zum Bummeln gegangen. Von der Kath. Kirche aus haben wir ein Spiel gemacht. Dort haben wir Gruppen gebildet, die dann durch die ganze Stadt laufen sollen um seltsam verkleidete Gestalten zu suchen (das waren natürlich unsere Betreuer, die für jeden Spaß zu haben sind), und wenn wir welche gefunden hatten, sollten wir zu denen sagen: "Heute fliegen die Hasen aber tief?" Dann haben sie uns eine Unterschrift gegeben. Wenn wir alle sechs Unterschriften gesammelt haben, sollten wir uns wieder auf den Weg zur Kath. Kirche machen, da das unser Treffpunkt war.

Besonders gefreut hat mich, das unsere Gruppe gewonnen hat, was aber eigentlich nicht so wichtig ist, da der Spaß immer im Vordergrund stehen sollte. Nach dem das Spiel beendet war, sind wir noch nach EDEKA gegangen um noch etwas zu kaufen. Als alle damit fertig waren sind wir auf den Spielplatz gegangen, was eigentlich nicht vorgesehen war, nach 10 Minuten sind wir dann endlich nach "Hause" gegangen. Dort angekommen haben wir Waffeln mit Puderzucker und Pfannkuchen bekommen, die waren sehr lecker. Danach haben wir gemeinsam den Tisch abgeräumt. Wir hatten danach noch genug Zeit um für den Recall bei DsDs zu üben. Um 18:30 Uhr haben wir zu Abend gegessen. Nach dem Abendessen mussten die Mädchen aus unserem Zimmer den Abwasch erledigen, dass hat nicht so viel Spaß gemacht, aber zusammen haben wir das schnell erledigt.

So gegen 20:00 Uhr haben wir einen Quiz-Abend gemacht. der ging so bis22:30 Uhr, zwischen durch haben wir DsDs gespielt, direkt danach haben Lukas und Jonas 3 Gruselgeschichten erzählt. Um 23:00Uhr haben einige eine Nachtwanderung gemacht, ich und ein paar andere Mädchen haben da nicht mitgemacht. Die Nachtwanderer sind so gegen 23:30 Uhr wieder gekommen, direkt danach haben wir uns fertig gemacht und sind dann ins Bett gegangen.

Am nächsten Morgen sind wir von Jessica geweckt worden. Wir sind um 8:30 Uhr frühstücken gegangen, es gab Müsli, Weißbrot, Wurst und Käse, das war sehr lecker.  Danach haben wir zusammen den Tisch abgeräumt, als das erledigt war, haben wir gepackt und die Koffer in den Flur gestellt, im ganzen Haus sauber gemacht (dass hat nicht so viel Spaß gemacht), musste aber gemacht werden, da wir ja auch ein sauberes Haus vorgefunden haben und wir das auch wieder so übergeben wollten. Wir sind gegen 14:30 Uhr in Tönisberg losgefahren und waren gegen 15.00 Uhr wieder in Lobberich.

Es war ein tolles Wochenende, und ich möchte unseren Organisatoren und Betreuern auf diesem Wege dafür Danken, es war toll, für den Zusammenhalt der Konfi- Gruppe, zum besseren kennen lernen und es hat einfach nur Spaß gemacht.

Danke

Belana Dargel


Wer ist Werner Jaeger?

Diese Frage stelle ich seit vielen Jahren immer wieder Leuten, die auf der Werner-Jaeger-Straße wohnen, Eltern, die ihre Kinder auf das Werner-Jaeger-Gymnasium schicken, Theaterbesuchern, die in die Werner-Jaeger-Halle gehen - stets wird mir gesagt: "Keine Ahnung."

Das soll sich aber nun endlich ändern. Im Verlag der Buchhandlung Hans K. Ma-tussek & Sohn erscheint im Mai ein Buch über Lobberichs wohl größten Sohn - Werner Jaeger - der 1888 geboren wurde und in der Fachwelt noch heute als einer der bedeutendsten Altphilologen gilt.

Dieses großartige Buch über Leben und Werk Werner Jaegers wird am Donnerstag, dem 7. Mai um 20 Uhr in der Werner-Jaeger-Halle vorgestellt. Die Autoren werden alle anwesend sein und für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen: Die beiden Herausgeber - der Journalist Manfred Meis und der Altphilologe Dr. Theo Optendrenk - sowie Pfarrer Dr. Matthias Engelke, der ehemalige Schulleiter des Werner-Jaeger-Gymnasiums Dr. Hans Jakob Pauly, Studiendirektor i.R. Karl Hans van Ditzhuyzen und Oberstudienrat Klaus Hubatsch. Neugier genügt - kommen Sie vorbei!

HANS K. MATUSSEK


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