GemeindebriefDezember 2007 - Januar 2008 |
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Wochenendfahrt des Chores nach Idar-Oberstein
E -infach klasse war unser Chor-Auftritt Sonntagmorgen im Gottesdienst Danke an Frau Engelke, die alles so wunderbar organisiert hat und an ihre Freun-dinnen in der Pfalz für die Super-Versorgung und an Uli Windbergs, unseren genialen Chorleiter! Sabine Tesch-Holst, Andrea Schramme, Imke Muhr |
Es war einmal ein kleiner Stern. Der war so klein, dass er dachte, niemand würde ihn als Stern erkennen, obwohl er doch so schön leuchtete. Damit aber alle sahen, dass er ein kleiner Stern war, machte er sich einen schönen Schweif, so wie er manchmal an Flugzeugen dran hängt. Da stand aber nicht drauf "Happy Birthday" - obwohl das ja auch passend sein könnte, auch nicht "Willkommen im neuen Auto-haus" - obwohl es ja selbst da eine Beziehung gibt. Sondern er schrieb einfach drauf: S T E R N, damit auch jeder wusste, er ist der Stern, er ist damit gemeint. Das sahen nun viele Leute. Sie machten sich ihre Gedanken. Ihre Gedanken flogen hoch zum Himmel und setzten sich am Schweif fest.
Da war der erste Buchstabe, das "S". Oh ja, da waren Sorgen, aber auch Summen eines Adventsliedes, und Strahlen. Ja es gibt viele Strahlen: große Strahlen, kleine Strahlen, Kinderaugen strahlen, Schaufenster strahlen. Die Adventssterne strahlen. Ja, im Advent soll viel strahlen: Kerzen, Schwibbögen Wir sollen offen sein und den Schein in unsere Herzen fallen lassen, still werden und lauschen, die Bitte anbringen: "Sende dein Licht und deine Wahrheit ". Und es bleibt viel Raum für Sehnsüchte: der Sehsucht nach Stille, der Sehsucht nach Gewissheit, dass Gottes Sohn auch für mich geboren ist, der Sehnsucht nach Gottes Segen.
Dann kam das "T ". Der November war ja noch nicht lange vorbei, jener graue Monat, wo man an Tod und Trauer denkt, die Tränen manches Taschentuch durchfeuchten. Doch es gibt auch Trost und man wird von anderen Menschen getröstet oder man findet Trost im Wort Gottes, in seinen Verheißungen. Aber es gibt ja auch viel zu tun: Der Tannenbaum ist zu organisieren. Ja, Termine. Termine gibt es viele in der Vorweihnachtszeit. Manchmal wäre es besser, etwas zurück-zutreten, damit man lernt, wieder die leisen Töne zu hören, ein Weihnachtslied zu trällern, zum Beispiel "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit ", aber auch "Wo bleibst du Trost der ganzen Welt ". Die Menschen werden, zumindest manchmal, toleranter. Kinder träumen ihre Träume, der Wunschzettel wird geschrieben. Die Tage bis Weihnachten werden gezählt. Wie viele sind es eigentlich noch?
"E". Ehrlich, was hat ein "E" groß mit Weihnachten oder mit einem Stern zu tun? Nun gut. Im Stern ist es der Mittelpunkt und zu Weihnachten bildet es zwei stabile Eckpfeiler, Im Elend der Welt gibt es viele "ent " und "er ": entmutigt. entmündigt, entwurzelt, enthauptet, erdrosselt, erschossen. Was kann man denn da ent-gegensetzen? - Die anderen "ent " und "er ": Enthaltsamkeit, ich stelle mich Unrecht entgegen, den anderen ermutigen, den anderen mündig machen zu eigenen Entscheidungen. Selber Entscheidungen treffen, dem anderen die Hand entgegenstrecken , dem anderen erlauben, mich in Frage zu stellen, wo es nötig ist. Ehrlichkeit. Den Horizont erweitern und für Erlösung beten. Einstimmen in den Chor der Engel: "Ehre sei Gott in der Höhe ".
Die Tage vergingen, der Stern zog weiter seine Bahn. Der Stern hatte den Eindruck, dass er nicht mehr so gelenkig war. Er hatte an Fülle zugenommen. Und noch immer stiegen die Gedanken und Sehnsüchte der Menschen zu ihm empor. Wie neu leuchtete er mit seinem großen Gefolge, dem Gedankenschweif.
Was war inzwischen mit dem "R" geschehen? Es war rund geworden von Raub-kopien, ruhelosem Hasten nach Gewinn. Aber auch von Ratlosigkeit und Rot sehen und damit waren nicht etwa die vielen Mäntel zu einem gewissen Treffen gemeint, sondern, wenn die Heushaltskassen, die privaten wie die gemeindlichen nur noch rote Zahlen schreiben, Reste verbraucht sind, Rückstände eingetrieben werden müssen. Selbst den Rauchern geht es immer schlechter. Dabei hatte Gott schon immer Gefallen am Rauch. Allerdings, bei Gott wohlgefälligen Opfern spricht er vom "lieblichen Geruch". Wir erinnern uns daran und riechen so gern die Weihnachts-düfte von Räucherkerzen und frisch gebackenen Plätzchen. Als Jesus im Stall von Bethlehem geboren wurde, ob es da auch immer nur lieblich roch? Seine Mutter Maria wurde jedenfalls als "rein und zart" beschrieben. Und es war richtig. Gott und dem Gebot von Kaiser Augustus zu folgen. Gönnen wir uns Ruhe, um dem Kind Raum in unseren Herzen zu geben. Es ist ein Reis entsprungen ".
"N". Nun kam der letzte Buchstabe von "Stern". Der Natur verantwortlich begeg-nen, Nahrung brauchen die Menschen täglich, leibliche wie geistige. Die Nähe eines anderen Menschen. Es ist wichtig, dass ich jemandem nahe bin, der mich trösten und ermutigen kann. Aber auch ich selbst kann und soll zum Nächsten werden, zu einem, der Nächstenliebe übt. Jesus wurde für uns zum Nächsten, indem er uns in der Krippe ganz nahe kam. Lasst uns nachdenken: Wie nah sind wir anderen, wie nah sind wir der Kirche? Wie nah sind wir unserer Kirchgemeinde?
Da gilt es zum Beispiel nachzusehen, ob die Blumen auf dem Altar noch frisch sind, nachschauen, ob das Außengelände Hilfe braucht, Nähen von Vorhängen, Stuhlkissen, Naschwerk bereitstellen und Kaffee und Tee kochen. Nach Plan und Absprachen Vorbereitungen für Veranstaltungen zu treffen: Nennen von Zielen und Problemen. Neuverteilen von Verantwortlichkeiten, Nachsicht üben. Neu überden-ken: Welche Nachricht hat Gott für mich? Lasse ich mich jedes Jahr neu beschen-ken von dem Wunder seiner Geburt? Erfasse ich, wie nah mir Gott kommt? "Nun komm, der Heiden Heiland ".
Wir oft bin ich "Heide" obwohl ich Bescheid wissen müsste? Gottes Sohn kommt für jeden von uns, er macht keinen Unterschied.
So war der Schweif des kleinen Sterns angefüllt von den Gedanken, Träumen und Sehnsüchten der Menschen immer größer und heller geworden. Ja, er war riesen-groß und unhandlich. Da verteilte der Stern die Buchstaben in seinem Schweif auf seine Zacken. So wurde er wieder schön rund, nur größer und heller. Er konnte sich wieder gut vorwärts bewegen. Und er wusste auch ganz genau, wohin ihn sein Weg führte. Er führte ihn nach Bethlehem, zum Stall, zur Krippe, dort wo das Kind gebo-ren war. Genau dort war er richtig, genau dort konnte er seine Last abstrahlen, denn eine Last war es schon, wenn er auch stolz war, jetzt so groß zu sein. Und dort in der Krippe kamen sie auch an, all die Gedanken, Träume, enttäuschten Hoffnungen, Sehnsüchte und Wünsche. Und das kleine Kind freute sich über all das Licht und sein Lächeln machte die Menschen froh.
Verfasser unbekannt Eingereicht von Fritz Lüpke
jeweils um 17.30 Uhr an der angegebenen Adresse
Sonntag,2.12.10.30 UhrFamilien-Gottesdienst Hinsbeck
Montag,3.12.Frau Prikulisev.GemeindeBüro Steegerstr.39
Dienstag,4.12.Fam.Fünders- SchümersR.-Boetzke-Str. 5, Lobb.
Mittwoch,5.12.Fam.EngelkeSteegerstr. 34Lobberich Donners-tag, 6.12.Cafe´ VielfaltGemeinde-haus Lobb.
Freitag,7.12.Fam. Vorrink Zur Neumühle 6 Lobberich
Samstag,8.12.Ev. Kindertagesstätte Birkenweg Lobberich
Sonntag,9.12.Fam.Fiebig Caudebec-Ring 24 Lobberich
Montag,10.12.Familie Haberland Hombergen 80, Hinsbeck
Dienstag,11.12.Fam.Gogolin-Hahnke, Hanna-Meuter-Str.2, Lobb.
Mittwoch,12.12.Fam.Kohnen Bergstr.9 Hinsbeck
Donnerstag, 13.12.Fam. Stobbe Falltorfeld 18 Lobberich
Freitag,14.12.Fam.Opdenberg/Hartmann Hagelkreuzstr.9, Lobb.
Samstag,15.12.ev. Gemeindehaus, Steegerstr.39 Lobberich
Sonntag,16.12.ev. Kirche Hinsbeck, Parkstr.
Montag,17.12.Fam.Hölters/Zanders Buchenweg 16, Lobb.
Dienstag,18.12.Fam.MüllerIngenhovenweg 2c, Lobberich
Mittwoch,19.12. Fam.Germes,Wankumer Str.3 (Hotel Josten),
Hins. Donnerstag, 20.12.Fam.Banzhaf Hanna-Meuter-Str.3 Lobberich
Freitag,21.12.Fam. Gridi-Papp, Hombergen 24, Hinsbeck
Samstag,22.12.Fam.Reifenrath, Joseph-Veith-Str. 13
Lobberich Sonntag, 23.12.15-17 Uhr St.Peter, kath.Kirche Hinsbeck Krippenschau
Montag, 24.12.15.30 Uhr Familien-Gottesdienst Lobberich FroheWeih-nachten !
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