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Donnerstag, 18. März 2010


Die Stadt im neuen Licht


Stadtwerke setzen auf LED-Lampen anstatt Gaslaternen

Susanne Fritzsche (Mitte) und der Geschäftsführer der Stadtwerke Nettetal,
Norbert Dieling, lassen sich von Franz Blasius (r.) die neue LED-Technik erläutern. Foto: Birgit Eickenberg

Lobberich/Breyell (bei). Der Stadt geht ein neuartiges Licht auf. Die früher mit Gas betriebenen fünf Straßenlaternen am Schulzenburgweg wurden ersetzt durch sieben mit Leuchtdioden (LED) betriebene Lampen. Vergangene Woche stellten die Leiterin des NetteBetriebes, Susanne Fritzsche und der Geschäftsführer der Stadtwerke Nettetal, Norbert Dieling, mit Unterstützung durch Franz Blasius, zuständig für die Straßenbeleuchtung, eine nostalgische Musterlampe vor, die probeweise mit LEDs bestückt in Breyell an der Josefstraße 14 aufgestellt werden soll. Zunächst nur für drei Monate. In dieser Zeit wird beobachtet, wie die Resonanz auf die neue Leuchte ist.

„Am Markt in Lobberich stehen noch die normalen Laternen. Wenn wir von der Farbe des Lichts überzeugt sind, werden auch diese sukzessive auf LED umgestellt werden", erläuterte Fritzsche. Insgesamt gibt es noch: 33 Lampen im Stadtgebiet, die mit Gas betrieben werden und nach und nach ausgetauscht werden sollen. Noch in diesem Jahr wird auf der Brabanter Straße mit dem Austausch begonnen.

Im Vergleich zur konventionellen Leuchte benötigen LED-Lampen rund 50 Prozent weniger Energie, gegenüber einer Gaslaterne reduziert sich der Energieverbrauch sogar um 80 Prozent. In barer Münze ausgedrückt bedeutet dies für die Stadt laut Franz Blasius: „Die fünf Gaslampen hätten 80 Watt gebraucht, mit Kosten in Höhe von 414 Euro pro Jahr. Jetzt werden auf dem Schulzenburgweg nur 40 Watt benötigt.

Pro Jahr kosten alle sieben Laternen 202 Euro." Dies ist nicht der einzige Vorteil: Bei den mit LED-Leuchten betriebenen Lampen geht man von einer theoretischen Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren aus. Viele Menschen, die eine Straßenlaterne direkt vor ihrem Schlafzimmer stehen haben, fühlen sich durch den Lichteinfall gestört, mit LED-Technik können solche Abstrahlungen vermieden werden.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings für die Anwohner der ausgetauschten Laternen schon. Sie werden an den Erschließungskosten für den Austausch mit 30 Prozent beteiligt. „Da die Lampen relativ kostengünstig aufgestellt werden konnten, handelt es sich dabei um einen kleinen Beitrag. Langfristig gesehen ist dies eine sehr nachhaltige Investition", so Fritzsche.


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