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Donnerstag, 08. April 2004 |
Von Daniela Veugelers
Nettetal. Die NetteCard entwickelt sich zu einem echtem Erfolgsmodell. Schon einen Monat nach der Einführung besitzt jeder zweite Nettetaler eine Sammelkarte. "Das Interesse an der Karte ist ungebrochen groß. Bisher habe ich schon 7.000 Karten an die teilnehmende Geschäft verteilt, und die Nachfrage reißt nicht ab. Einzelne Geschäfte haben bis zu 800 Karten an ihre Kunden ausgegeben", freut sich Norbert Backes, Vorstandsmitglied im Verein "NetteCard"
"Das vorösterliche Geschäft macht deutlich, dass die Nettetaler kräftig punkten. Nach den ersten Statistiken liegt die Ausschüttung an den Kunden bei 250.000 Euro im Jahr", so Backes. Sogar zwei neue Geschäfte konnte man in der großen "NetteCard-Familie" begüßen, und nach Ostern sollen es noch mehr werden. Die Nettetaler Handwerkervereinigung will sich fast geschlossen an dem Rabattsystem beteiligen, wie Tischlermeister Robert Hellmann auf Anfrage der GN bestätigt
Ziel des Vereins "NettePunk eV' ist es, alle Einzelhändler, egal ob Handwerker- oder Gewerbetreibende, unter dem Dach der NetteCard zusammen zu führen. Indes hat die Stadt Straelen in ersten Gesprächen großes Interesse am Nettetaler-Punktesystem angemeldet.
Die nächste Gelegenheit, kräftig zu "punkten", erhalten die Kunden am Kartensonntag (16. Mai). An diesem Tag kann sich jeder Besitzer einer NetteCard in allen teilnehmenden Geschäften kostenlos 20 Freilose für eine große Tombola abholen. Im November plant der Verein eine große Veranstaltwig mit Modenschau in der Werner-Jaeger-Halle zugunsten behinderter Kinder.
Von Daniela Veugelers
Grenzland/Nettetal. Eine Knieoperation - für die meisten Menschen eine beängstigende Vorstellung. Bisher wurde der Patient un Krankenhaus operiert und wurde anschließend in einer Reha-Klinik behandelt. Weder der operierende Arzt noch der Physiotherapent hatten bisher nach Abschluss der Behandlung eine Möglichkeit, den Heilungsverlauf des Patienten abschließend zu beurteilen. Dies soll sich künftig ändern, mindestens im Städtischen Krankenhaus Nettetal.
Der Chefarzt der Arthroskopie und Endoprothetik im Nettetaler Krankenhaus, Dr Enno Steinheisser, wollte den bisherigen "Zustand" verändern und entwickelte mit seinem Team ein neuartiges Konzept für die Behandlungsgruppe "Knie-Totalendoprothese" (sprich: ein komplett neues Kniegelenk).
Ziel dieses Konzeptes ist es, dass der Patient während der Behandlung stets ortsgebunden bis zum Abschluss in einer Hand verbleibt. Eine verbesserte Patienteninformation, eine vorstationäre Behandlung, die die Motivation erheblich steigern soll, eine genaue Planung von Therapie und Untersuchung, eine Verkürzung der Therapie sollen letztlich zu einer Verbesserung des Gesamtergebnisses ftihren. "Seit Ende letzten Jahres befindet sich dieses Konzept in einer sogenannte Probephase und wird von den schon bisher behandelten Patienten außerordentlich positiv bewertet", resümiert Dr. Steinheisser. Beteiligt im Städtischen Krankenhaus Nettetal sind an diesem Konzept neben dem Chefarzt, die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, die Nettetaler Physiotherapie und die stationäre Krankenpflege.
Das Behandlungskonzept hat den Anspruch, den Patienten umfassender als bisher in die Behandlung einzubinden durch die erheblich verbesserte Vorinfonnation, aber auch durch eine vorstationäre Behandlung, die drei Wochen vor der Operation beginnt. In einem individuellen Programm wird der Patient auf die Operation vorbereitet. Der Vorteil im neuen Konzept sieht Steinheisser vor allem in der guten Vorbereitung. Die Patienten sind noch besser aufgeklärt, körperlich in einen verbesserten Zustand, und vor allen Dingen können die Ängste der Patienten minimiert werden. "Eine positive Grundhaltung ist für den Heilungserfolg außerordentlich wichtig ist", so Steinheisser.
Während der stationären Behandlung sind die Tagesabläufe straff organisiert. Der Patient weiß immer, zu welchem Zeitpunkt was mit ihm geschieht.
Nach der Entlassung setzt direkt die Nachbehandlung in der Nettetaler Physiologie ein in bekannten Räumen mit bekannten Behandlern aus der vorstationären Behandlung und endet nach zehn Wochen mit dem Testat, dass das Behandlungsziel erreicht "Der Vorteil des Behandlungskonzeptes ist, dass auch bei aufftretenden Problemen in der Zwischenzeit immer die behandelnden Ärzte hinzugezogen werden können, so der Chefarzt.
Das Konzept soll nun auch auf andere Bereiche, wie Kreuzbänder oder Hüftprothesen erweitert werden.
Wegfall eines Zuges: Pendler kommen zu spät - Protestbbrief an den VRR
"Frohsinn" probte in Bad Zwischenehn
Stadt Nettetal bildet Super-Fachbereich "Schule, Jugend, Sport"
Die Grenzland-Nachrichten legen ganz besonderen Wert auf die lokale
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Viele Sportinteressierte schätzen die ausführliche Berichterstattung
aus den unteren Ligen und dem Jugendbereich.