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Donnerstag, 8.Januar 2004 |
Nettetal (dv). In der vergangenen Woche hat die Heinsberger Firma Frauenrath mit den Ausschachtungen für einen Wanderparkplatz an der Lobbericher Straße im Rahmen der Euroga-Maßnahmen begonnen. .
Nach Information von Heike Meinert, Leiterin des städtischen Grünflächenamtes, bietet der Parkplatz Raum für 80 Fahrzeuge. "Dieser Parkplatz dient als zentraler Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen rund um den Windmühlen- und Nettebruch. Bisher hat den beiden Seen ein zentraler Parkplatz gefehlt, 'denn der , Parkplatz bei Möbel Busch ist ein reiner Firmenparkplatz", so Meinert. Im Laufe des Jahres realisiert die Firma Frauenrath drei Projekte - westliches Ufer des Windmühlenbruch, Naturerlebnisgebiet Onnert und die neue Radwegeverbindung zwischen dem Kreisverkehr an der Süchtelner Straße und dem neuen Baugebiet am Wasserturm - mit einer Bausumme von 700.000 Euro.
Das Geld stammt zum größten Teil aus Töpfen der Landesförderung, der Bundesanstalt für Arbeit und einem Eigenanteil der Stadt. Durch die Einstellung von acht Arbeitslosen erhält die Firma Geld von der Bundeszentrale für Arbeit.
In der vergangenen Woche hat die Heinsberger Firma Frauenrath
mit den Ausschachtungen für einen
Wanderparkplatz an der Lobbericher Straße begonnen.
Von Daniela Veugelers
Nettetal. War das ein toller musikalischer Jahresbeginn ... Zuerst schwelgte das Johann-Strauß-Orchester in Wiener Walzerseligkeit, dann brachte es melancholische und feurige Zigeunermusik und schließlich zündende Charts-Melodien zu Gehör. Traditionell lud der Kulturkreis der Wirtschaft zu seinem Neujahrskonzert, welches in diesem Jahr unter dem Titel "Wien bleibt Wien" stand.
Das Johann-Strauß-Orchester gehört zu den "Spezialisten der leichten Muse" und begeisterte mit seinem wechselvollen Programm die Besucher des ausverkauften Konzertes in der Werner-Jaeger-Halle.
Die Sinfoniker legten eine Stückeauswahl vor, die an Abwechslung und stilistischer Vielfalt kaum zu überbieten war. Die spielerische Klasse und die Gast-Solisten Joachim Kraus (Tenor) und Olga Fabuljan (Mezzo-Sopran) machten das Neujahrskonzert zu einem Hochkaräter.
Getreu dem Motto des Konzertes eröffnete Dirigent Bernhard Wünsch, der unter anderem so große Produktionen wie "Les Miserables" und Janz der Vampire" leitete, mit dem Marsch-Klassiker von Johann Schrammel Wien bleibt Wien" ein. Wünsch gestand, dass er das Programm nach den Wünschen der Menschen wie Glück, Reichtum und Gesundheit zusammen gestellt hatte und so durfte auch "Gold und Silber" von Franz Lehar nicht fehlen.
Das starke Ensemble verstand sich darauf, die musikalischen Linien mit der entsprechenden Leichtigkeit wiederzugeben. Da durften Phrasierungen nicht mit sinfonischer Härte gezeichnet werden, sondern gehorchten eigenen Gesetzen, wollten im Tonfall des Wiener WalzerGenres angelegt sein.
Dirigent Wünsch ließ bei "La Cumparasita" von Miguel Rodriguez die instrumentalen Puppen tanzen und das Eingängige und Bekannte mit musikantisch geschärftem Profil versehen. Den Musikern merkte man zu jeder Zeit an, mit wie viel Spaß und Freude sie bei der Sache waren. Es wurde deutlich, daß sich das Orchester blind versteht und die knappen, präzisen Zeichen des Dirigenten eigentlich kaum brauchte. So konnte dieser sich auch dem Publikum widmen und lud zum Mitklatschen ein.
Mit ihrer Arie zum russichen Volkslied "Die Schellen"
beigeistert
die Mezzo-Sopranistin Olga Fabuljan. Foto: Gabriele Aust
Wünsch nahm sich mit dem mitreißenden Schwung eines Erzmusikanten der wienerischen Musik des 19. Jahrhunderts an. Man spürte förmlich das Mitgehen, Miterleben und Mitschwingen des Publikums mit dem aus einer erlesenen Künstlerschaft gebildeten Ensembles.
Musikalische Höhepunkte wie "Rosein aus dem Süden", "Unter Donner und Blitz" oder Wiener Blut reihten sich dicht aneinander. Ein Vergnügen zum Hören und Sehen, mit welchen Tempo Dirgent Wünsch seine Musiker durch die Partitur hetzte. Ein Highlight des Konzertes war das auf russisch dargebotene Solo von Olga Fabuljan zu dem russischen Winterlied "Die Schellen". Dort trat ihr Mezzo-Sopran deutlich hörbar hervor.
Das klassische Ende des Konzertes bestand nicht wie bei einem Strauß-Ensemble zu erwarten, im RadetzkyMarsch, der im übrigen von Johann Strauß Vater komponiert wurde, sondern aus dem "Nettetaler Triumphmarsch". Dem gespannten Publikum wurde ein Tusch präsentiert und es ging ein mehr als zweistündiges Konzert der Extraklasse zu Ende.
Von Daniela Veugelers
Nettetal. Warm in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Diese alte Weisheit nahmen sich auch der Leiter der Stadtbücherei Ulrich Schmitter und der Verein Nettetaler Literaturtage zu Herzen und riefen die Reihe "Made in Nettetal" ins Leben. Von Januar bis Mai präsentieren jeweils in der Monatsmitte fünf Nettetaler Schriftsteller ihre im vergangenen Jahr erschienenden Bücher, in der Stadtbücherei.
Die Bandbreite der Titel reicht dabei vom philosophischen Krimi über eine Anekdotensammlung bis hin zum Heimatkundenbuch der etwas anderen Art. Den Anfang macht bereits am Donnerstag, 15. Januar um 20 Uhr der Wahl-Nettetaler Helmut Grüttner mit seinem Buch "Mülheim Blues" (wir berichteten). Das Buch erzählt die Geschichte einer Nachkriegsjugend an der Ruhr mit sehr viel Musik.
Damit die Besucher der Lesung einen kleinen Eindruck vom Lebensgefühl des Jazz erhalten, hat sich der Autor Grüttner für diesen Abend mit der Jazzsängerin Lilliana Schmidt und dem Pianisten Uli Windbergs zur "Library Jazz and Blues Connection" zusammengeschlossen. Die Drei verwandeln den Veranstaltungsraum der Bibliothek in einen Jazzclub.
Eine ganz andere Art von Leidenschaft hat den Lobbericher Manfred Albersmann ergriffen. Seit einigen Jahren ist Rokalmanni - so wird er in Sammlerkreisen genannt - begeisterter Anhänger der Rokal-TT-Modelleisenbahn. In minutiöser Kleinarbeit zeichnete Albersmann die Geschichte der kleinsten Modelleisenbahn Europas nach. Zu seiner Lesung am Donnerstag, 12. Februar, 20 Uhr, wird der Autor einige rare Modelle der Modellbahn vorführen. Freunde der Modelleisenbahn und Industriegeschichte kommen sicherlich auf ihre Kosten.
Nettetaler lesen für Nettetaler in der Stadtbücherei.
An der Reihe "Made in Nettetal"
beteiligen sich unter anderem (v.I.) Helmut Grüttner, Fabian
Matussek,
Markus Tillmanns und Initiator Ulrich Schmitter. Foto: Daniela
Veugelers
Der Name Walter Tillmann steht in Nettetal in erster Linie für, das Textilmuseum Scheune. Der ausgewiesene Kenner der Textilgeschichte sammelte in seinem Buch "Von Plunder und Fallstricken" zahlreiche Anekdoten, Spruchweisheiten und Redensarten aus dem Textilbereich. Die Besucher dürfen sich am Donnerstag, 18. März, 20 Uhr, auf eine Lesung der Extraklasse freuen. Denn Tillmann liest nicht nur, durch seine mitreißende Art verwandelt er den Abend sicher in eine Unterhaltungsshow.
Im Spätherbst erschien das neueste Buch von Markus Tillmanns. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und passionierte Kenner der Historie widmet sich in "Sokrates und der Mörder der Mysterien" am Donnerstag, 22. April, 20 Uhr, der Welt des alten Griechenland. Neben der klassischen Lesung erfährt der Besucher auch einiges zum geschichtlichen und kulturellen Rahmen des Buches.
Den Abschluss der Serie "Made in Nettetal" macht Buchhändler Fabian Matussek am Donnerstag, 13. Mai, 20 Uhr. Der Titel "Straßen und Plätze in Nettetal" lässt schon auf den Inhalt schließen;
Nachdem Städte wie Kempen und Viersen schon lange umfangreiche Straßen- und Platzverzeichnisse in Buchform haben, betritt Matussek mit diesem Projekt Neuland und klärt unter anderem auf, wer Reinhard Boetzkes, oder die Familie Niedieck war.
Karten zum Preis von fünf Euro sind in der Stadtbücherei, Telefon 02153172031, erhältlich.
Nettetal (dv). Nachdem sich die CDU für Christian Wagner als ihren CDU-Bürgermeisterkandidaten entschieden hat, "zimmern" die Ortsausschüsse ihre Vorschlagslisten für den CDU-Stadtverbandstag am 11. Februar.
Drei Mitglieder der jetzigen CDU-Ratsfraktion haben zuvor schon ihren "Rücktritt" erklärt.
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Horst Fänger |
Heinrich Heymann |
Michael Lankes |
Horst Fänger, Heinrich Heymann und Michael Lankes teilten ihren jeweiligen Vorständen in Hinsbeck und Kaldenkirchen den Verzicht auf eine weitere Ratsperiode mit. Unter anderem auch, um dem Nachwuchs eine Chance zu bieten.
Als erster Ortsauschuss entscheidet die Breyeller Mitgliederversammlung am Freitag, 9. Januar, über ihre Direktkandidaten. Auf vier Wahlkreise bewerben sich sechs Kandidaten.
Die Kaldenkirchener CDU Mitglieder entscheiden am 15. Januar über sieben Kandidaten für fünf Wahlbezirke. "Bei uns wird es auf jeden Fall zu Änderungen beim Personal kommen, da zwei Ratsmitglieder aus beruflichen und privaten Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet haben", so Vorsitzender Ingo Heymann
Die Schaager CDU Mitglieder entscheiden am 16. Januar, welche zwei Politiker "ihre" Direktkandidaten sein sollen. Auch hier gibt es mit vier Bewerbern zwei zu viele.
Bisher bewirbt sich der Leuther Orstvorsteher Heinz-Robert Reiners als einziger Kandidat für seinen Wahlkreis am 21. Januar. Sein Direktstellvertreter soll Christian Lange werden.
Am 21. Januar sind die Lobbericher CDU-Mitglieder aufgerufen ihre Kandidaten zu benennen. Vorsitzender Harald Post schwört auf seine "alte Truppe" Ich bin immer dafür gewesen, junge Leute einzubinden, jedoch Hegen schwere Aufgaben vor uns, die bewältigt werden müssen." Der Nachwuchs drängt an die Spitze, und so haben sich zwölf Neue für die Direktkandidatur beworben.
Nachdem Horst Fänger seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärte, sucht man in Hinsbeck nun nach einem geeigneten Nachfolger, damit man am 28. Januar drei Kandidaten für drei Wahlbezirke vorschlagen kann.
Der jetzige Fraktionsvorsitzende Günter Werner hält eine Mischung von jungen und erfahrenen Kräften für eine gute Lösung. "Man muss die jungen Leute an die Politik heranführen, durch die Möglichkeit des sachkundigen Bürgers oder die Basisseminare der Jungen Union."
Zehn Jahre "Zentrum der Hilfe" der Malteser
CDU stimmt Nettetaler Bürger aufs Sparen ein
Lobbericher Sternsinger im Rathaus
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